Archive for September, 2008

Re: Ihr habt doch nur Angst vor Linux! Ja ich habe Angst vor Linux! - IBM gewinnt auch Brasilien als Linux-Par…

September 14th, 2008 | Category: Allgemein

linux> Was würde Unix einen Privatmann kosten?
>
>
Du mußt ja nicht das von SCO verwenden. Auch Solaris auf x86 ist mir
>
persönlich zu ,,sperrig” und unflexibel. Nein, meine Wahl fällt auf
> die BSD-Familie.
>
> Ich verwende FreeBSD in erster Linie auf Servern, weil ich mit
> FreeBSD noch nie Probleme mit Updates hatte, mir das Ports-System
> sehr viel Flexibilität gegenüber dem Paketmanagement unter Linux
> bietet und virtuelle Serverumgebungen mit Jails (vServer etc. ist
> unter Linux derzeit leider nicht im regulären Tree) sehr ans Herz
> gewachsen sind.
Naja, ich hab es ja mehr mit 3 Desktops und einem Server zu tun, und
das ja auch mehr zum Feierabend. Da ist es halt Windows und Linux,
multimedial sollte es schon vonstatten gehen. Und die Krämpfe bei
diesen beiden OS sind ertragbar, eine >>> schnelle <<<
Woodyinstallation ging dann auch nicht so wie erhofft. Und BSD in
welcher Form auch immer wär dann höchstens für den Server
interessant, aber drei Hochzeiten sind dann für einen Laien doch
zuviel.
> Auf dem Desktop mögen diese Features nicht so herausragend sein, aber
> gerade die Jails um verschiedene Software-Konfigurationen und
> Konstellationen zu testen, sind mir arg ans Herz gewachsen.
Den Server hab ich auch nur zum testen, es geht schon hart an die
Grenze, diesen von einem x-beliebigen Desktop aus meinem Netzwerk
anzusprechen und zu administrieren sehe ich als meine
Herausforderung. Der soll ja immerhin allen Rechnern Multimediales
bereitstellen, egal was für Desktops da dranhängen. Das sehe ich mehr
als Herausforderung als täglich neue Windowsprogramme auszuprobieren.
> Ciao
> Mattias
Jan

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Re: Wen kümmert es ob Linux “sicherer” ist als XYZ? Linux ist unsicher. Punkt. - Bug im Linux-Kernel ermöglichte Einbruch…

September 14th, 2008 | Category: Allgemein

linux
Echt ????
warum….weil man den einen Bug nicht gekannt hat ??
Das ist doch blanker unsinn.
Wenn ich nicht in Quellcodes hineinschauen kann, muss ich warten bis
sicherheitslücken gefunden werden bzw ausgenutz UND veröffentlicht.
Bei offenem Quellcode besteht zumindest die Möglichkeit des
gegenlesens, und da es eine ganze Menge Informatiker in spe gibt auch
einige die sich die Mühe machen den auszugsweise zu lesen.
Ich persönlich schlage mich nur ungern mit “fremdem” Quellcode rum,
habe aber Respekt vor den Leuten die dies tun.
Diese Leute gibt es auch bei CS (es gibt ja auch ab und zu mal
Patches für noch gar nicht veröffentlichte Sicherheitslücken).
Aber man weiß überhauptnicht wie lange diese Lücke bekannt war (dass
müssen ja noch nicht einmal viele Mitwisser sein) und ob der Patch
seinen Zweck erfüllt
(da gabs doch vor ein paar Wochen einen Patch der Sicherheitslücken
im Netzwerkdienst von Windows TEILWEISE geschlossen hat, dies wurde
aber nicht bekannt gegeben, sondern musste wieder herausgefunden
werden…).
Die Argumentation vorhin war pro OS (ich meine nicht Linux im
speziellen)
und nicht kontra irgendetwas, dass muss man sich schon slebst
einreden.
MfG
FoeNz

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Re: Wen kümmert es ob Linux “sicherer” ist als XYZ? Linux ist unsicher. Punkt. - Bug im Linux-Kernel ermöglichte Einbruch…

September 12th, 2008 | Category: Allgemein

>
> > Haha, jeder der versucht eine oder 100 Lücken zu patchen wird
> > widersprechen.
>
> Klar, man kann den Zyklus wie oft man Patchen muß in die
> Kostenkalkulation aufnehmen. Das ist dann ein anderes
> Entscheidungsargument, richtig erkannt.
>
> Es ändert nichts daran, daß nach einmal oder hundertmal patchen beide
> Systeme immer noch gleich unsicher sind.

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Re: Bei weiter Verbreitung von Linux wäre Linux auch anfällig! - Linux: Keine Chance für Buffer Overflows

September 12th, 2008 | Category: Allgemein

>
> >
> > und würden sich dann wohl auch immer , um Schwierigkeiten bei der
> > Installation zu vermeiden als root anmelden (Dann kursiert der
> > Geheimtip bei den Non-IT’s, dass man sich nur als “root” anmelden
> > muss, damit alle Programme sauber laufen, sich die neuen 3D-Spiele,
>
>
> Der Unterschied ist nur das unter Linux alles auch ohne Root-Rechte
> geht und unter Windows oft Admin-Rechte benötigt werden.
Ich hatte gestern ein Gegenbeispiel:
Ich wollte unter Linux (Knoppix 3.2 auf die Platte gespielt) meine
TV-Karte konfigurieren, als User Knoppix keine Chance, kein einziger
Sender konnte gefunden werden, ließ ich den Befehl als root laufen
ging es sofort - ein einziges solches Erlebnis - und der normale
Gelegenheitsanwender würde sich ab sofort immer des Geheimtips
bedienen und sich nur noch als root anmelden (ich kenn doch meine
Pappenheimer..)
Gruß
Martin

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Re: Wen kümmert es ob Linux “sicherer” ist als XYZ? Linux ist unsicher. Punkt. - Bug im Linux-Kernel ermöglichte Einbruch…

September 10th, 2008 | Category: Allgemein

linux ist wie schwangerer.
Tolle Vorlage. :-) Warum gibt es dann Kondome und Pillen? Das ist wie das schließen von
Sicherheitslücken. Schwanger werden kann man immer noch, doch die
Wahrscheinlichkeit ist sehr viel geringer.
Für mich macht es sehr wohl einen Unterschied ob mir etwas sicher
zustößt oder mit einer Wahrscheinlichkeit nicht. Wenn es für dich
keinen unterschied macht kannst du auch im dunken ohne Licht fahren,
denn ohne oder mit Licht du kannst immer einen Unfall haben. Für dich
macht es allso keinen unterschied ob jeder Angriff auf deinh
Komputersystem ein Erfolg ist oder nur jeder Zehntausendste.
Natürlich ist jeder gelungene Einbruch in ein Computersystem eine
Tragödie, doch man sollte den Leuten auch nicht Tür und Tor öffenen.
100% Sicherheit kann es nicht geben, doch man kann versuchen so gut
als möglich an die 100% heran zu kommen.
> Ein bißchen Sicher macht keinen Sinn, die ganzen Erklärungsversuche
> warum es trotz Sicherheitslücken “Sicherer” ist und daß was anderes
> “Unsicherer” ist, das kann man sich komplett sparen, davon wird Linux
> nicht sicher und darum gings.
Linux wird sicherrer indem man über die Sicherheitslücken spricht und
sie aufdeckt.
Daß in einem belibigen Betriebssystem Sicherheitslücken vorhanden
sind ist immer wahr, doch man kann sagen, daß jede Gefundenen
Sicherheitslücke das System sicherer macht. Wenn ich mal davon
Ausgehe, daß im Durchschitt alle BS gleicher komplexität zu Anfang
gleich viele Sicherheitslücken haben. Was bedeutet wenn bei einem BS
mehr Fehler gefunden werden, so ist es sicherer als das, bei welchem
weniger gefunden werden. Eine solcher Vergleich ist immer mit
vorsicht zu genißen, denn es kommen immer noch sehr viele zusätzliche
Faktoren hinzu, die die Aussage verzerren. Wieviele arbeiten am BS,
wie sieht die innere Struktur aus, wie gut kennen sich die
Programmierer im Quelltext aus, Wie intensiv wird am BS gearbeitet,
Wie viele Neuentwicklungen fließen in das BS ein, u.s.w.. Das
relativiert die Aussage und macht einen objektiver Vergleich schwer
wenn nicht unmöglich.
T.O.S

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Re: Wen kümmert es ob Linux “sicherer” ist als XYZ? Linux ist unsicher. Punkt. - Bug im Linux-Kernel ermöglichte Einbruch…

September 09th, 2008 | Category: Allgemein

>
> Eine Lücke reicht doch. Ob es nun 1 oder 100 Lücken gibt spielt keine
> Rolle.
>
> Fazit ist: Linux ist nicht sicher. Windows ist nicht sicher. Nix ist
> sicher.
Sag mal, wieviele male muss man das euch Windows-Frickler noch sagen?
Linux ist, wie alle andere OSe auch, nicht _perfekt_! Es gibt
sehrwohl Lücken im Code, die aber dank OpenSource schneller
geschlossen werden.
Ein anderer, wesentlicher Vorteil von Linux besteht im Design! Das
Design von Unix/Linux ist wesentlich sicherer als das von Windows!
Ausserdem bin ich als Unix-User nicht von all den Dialern, Viren oder
Würmern betroffen, mit denen Windows-User kämpfen - deine Aussage von
wegen “alles ist unsicher” ist deshalb so ziemlich daneben. Das wäre
etwa dasselbe, wie wenn man sagen würde: “Alles ist ungesund. Wenn
man 1000 Äpfel isst an einem Tag, vergiftet man sich auch. Daher
kommt es nicht darauf an, ob man Scheisse oder Äpfel isst.”
> Von daher kann man sich bei der Entscheidungsfindung, was das
> optimale Betriebssystem ist, von anderen Kriterien leiten lassen.
OpenBSD ist sicherer als Linux.
NetBSD ist portabler als Linux.
FreeBSD ist teilweise schneller als Linux.
Linux ist stabiler und schneller als Windows.
greets
irgendwo

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Bei weiter Verbreitung von Linux wäre Linux auch anfällig! - Linux: Keine Chance für Buffer Overflows

September 07th, 2008 | Category: Allgemein

href=”http://bartvanmaanen.nl/2008/06/het-glazen-plafond-van-open-source/”>linuxtan wird Linux von Leuten eingesetzt, die wissen warum Sie sich
nicht als root anmelden und arbeiten, sondern nur Rootrechte zum
Installieren per sudo o.ä. einsetzen.
Jetzt mal angenommen, Linux dringt weit in die Bevölkerung vor, auch
zu Leuten, die den Unterschied zwischen Betriebssystem und
Anwendungsprogramm nicht kennen. Diese Leute würden dann natürlich
(wie die entsprechenden Windows-User heute auch), die vielen
Zeitschrift-CD’s mit Shareware, Freeware etc. ausprobieren wollen,
und würden sich dann wohl auch immer , um Schwierigkeiten bei der
Installation zu vermeiden als root anmelden (Dann kursiert der
Geheimtip bei den Non-IT’s, dass man sich nur als “root” anmelden
muss, damit alle Programme sauber laufen, sich die neuen 3D-Spiele,
DVD-Ripper mit Zugriff auf die TV-Karte, etc. ohne Probleme
installieren lassen), und schwupps hat Linux eine Großteils (wenn
auch nicht alles) seiner Sicherheit verloren. Wie schon hier im Forum
gesagt wurde, wenn ich ein sicheres System (ob jetzt 95%= Windows mit
entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen oder 98% = Linux) einsetzen
möchte, geht das genauso mit Windows (2000/XP) wenn ich NTFS
einsetze, wenn ich nur mit einfachem User-Account surfe, wenn ich
einen Alternativbrowser einsetze, wenn ich eine Personal-Firewall und
Virenscanner einsetze, aber für all das muss ich etwas Ahnung haben,
und mich auch für die ganze Geschichte interessieren!
Gruß
Martin

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Re: Bei weiter Verbreitung von Linux wäre Linux auch anfällig! - Linux: Keine Chance für Buffer Overflows

September 05th, 2008 | Category: Allgemein

> > Puri schrieb am 5. Mai 2003 8:33
> > > und würden sich dann wohl auch immer , um Schwierigkeiten bei der
> > > Installation zu vermeiden als root anmelden (Dann kursiert der
> > > Geheimtip bei den Non-IT’s, dass man sich nur als “root” anmelden
> > > muss, damit alle Programme sauber laufen, sich die neuen 3D-Spiele,
> > Der Unterschied ist nur das unter Linux alles auch ohne Root-Rechte
> > geht und unter Windows oft Admin-Rechte benötigt werden.
> Ich hatte gestern ein Gegenbeispiel:
> Ich wollte unter Linux (Knoppix 3.2 auf die Platte gespielt) meine
> TV-Karte konfigurieren, als User Knoppix keine Chance, kein einziger
> Sender konnte gefunden werden, ließ ich den Befehl als root laufen
> ging es sofort - ein einziges solches Erlebnis - und der normale
> Gelegenheitsanwender würde sich ab sofort immer des Geheimtips
> bedienen und sich nur noch als root anmelden (ich kenn doch meine
> Pappenheimer..)
Naja, das gehört ja zur Installation eines Programms, was nur Root
kann (und können sollte, sofern es systemweit ist).
Es gibt auch Programm die sich als Root nicht starten lassen, aber
welche das sind weis ich nicht, da ich immer als User arbeite.
Grüßle Surpher

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Re: Wen kümmert es ob Linux “sicherer” ist als XYZ? Linux ist unsicher. Punkt. - Bug im Linux-Kernel ermöglichte Einbruch…

September 05th, 2008 | Category: Allgemein

Sorry aber nein.
Ich sag jetzt nciht daß eines besser ist als das Andere, aber sie
sind einfach nciht vergleichbar, zielen ja auch auf total
unterschiedliche Verbrauchergruppen.
Micorsoft zielt auf den Heimmarkt und den Servermarkt großer Konzerne
mit mittelmäßigen Ansprüchen an die IT.
Unix generell zielt auf High End Server Kunden.
- ja Linux will in den Heimmarkt. Adnere Unixe wohl nicht.
- ja Microsoft will in den Hig End Server markt.
Bisher scheitern beide Seiten (Linux/MS), und das aus gutem Grund.
Beide Seiten müssen ihr Verhalten, ihre grundliegende Philosophie
ändern.
Solange ich auf meinem Windows Server patches für den IE einspielen
muß, solange kann ich dieses OS auf meinem Server nicht brauchen.
Denn ein Browser hat nix auf meinem Server verloren und ich will den
garnicht installieren müssen. Und dies gilt für viele Komponenten.
Je weniger auf meinem Server läuft umso weniger kann daneben gehen.
Mein Printserver muss nicht MP3’s abspielen können und auch keine
AVI’S anzeigen können.
Auf meinem Desktop soll jedoch alles einfach sein, für den 10
jährigen User ausreichend durchschaubar sein, so daß er durch
Unwissen nichts zerstören kann.
Vorstandssicher nennt man sowas…
Sicherheit ist da eigentlich Nebensache. Zumindest war das so vor dem
Indernetz. Aber, nun hängt fast jeder PC am Netz und der Preis der
Freiheit ist die Existenz von Schurken die diese Freiheit
mißbrauchen.
Die Gesellschaft (was früher oder später bedeutet “Die Regierungen”)
muß erst einen gemeinsamen Standpunkten zu gewissen Cybercrimes
finden um dann dagegen auftreten zu können. SPAM wir dderzeit in
manchen Ländern strafrechtlich verfolgt, in manchen gefördert. Jedoch
kann ich kaum Grenzen errichten.
Wobei gegen SPAM ein Filter an den dicken Leitungen die durch den
großen Teich gehen, viel helfen würde. Auch wenn wir am Ende hier in
Europa alle viel kleinere Penise haben würden ;-))
Egal, OS’mässig ist dier Religionskireg so sinnlos wie nur was.
Jeder der Linux daheim verwendet, hat hoffentlich seine Freude daran,
ebenso für Windows.
Am Server gibts klare Gründe für und wieer das eine oder ander OS.
Als kleiner Betrieb mit relativ unwichtigen Daten würde ich jedem zu
MS Windows raten.
Der Rest weis hoffentlich selber warum er(ja oder auch auch “Sie”,
Loretta) UNIX verwendet oder noch auf OS/2 oder AS/400 baut.
Ciao
MaoCaram

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Re: Linux verhindert Linuxentwicklung Re: Microsoft verhindert Linux-Entwicklungen ! - Corel trennt sich wohl von der Linux-Abt…

September 04th, 2008 | Category: Allgemein

:
> Linux verhindert durch seinen “FREE”-Status letzten Endes seine
> eigene Entwicklung.
Man sieht sofort, dass Du einfach absolut nicht weisst, wovon Du
schreibst.
> Wer entwickelt schon gute Programme (über Monate oder gar Jahre),
> um dann das Ergebnis zu verschenken…
Viele viele viele freie Entwickler. Wer interessiert sich denn schon
für irgendeinen Schrott von einer Firma, der durch keine
Qualitätskontrolle irgendeines OpenSource-Germiums kommen würde.
Beispiel 1: Das Satzsystem TeX. Es ist eines der erfolgreichsten
Produkte der DTP-Geschichte überhaupt, und es ist kostenlos. Die
meisten Mathematik-Bücher und ein erheblicher Teil der EDV-Literatur
wird nach wie vor mit TeX gesetzt.
Beispiel 2: BSD. BSD ist steinalt, älter als Windows. Und dennoch lebt
es gleich in unzähligen kommerziellen und nicht kommerziellen, enger
und weniger eng verwandten Varianten weiter: Solaris, NetBSD, OpenBSD,
FreeBSD, Linux, Minix, NeXTStep, Mac OS X usw. usw. usw..
Beispiel 3: GCC - Der GNU C Compiler, der wohl beste C-Compiler der
Welt.
Beispiel 4: Die gesamte restliche GNU Software, deren Aufzählung mir
einfach viel zu lange dauern würde.
Beispiel 5: Der Apache Webserver. Bedarf wohl keiner weiteren
Bemerkung.
Beispiel 6: Mozilla. Hat etwas gedauert, AOL und Netscape klar zu
machen, dass der Original-Sourcecode schrott ist, aber gut Ding will
Weile haben…
Noch mehr Beispiele?
> Tja, daran werden sich die Hardliner unter den Linuxern noch
> gewöhnen müssen, dass die paar übrigbleibenden Linuxfirmen bald
> NICHTS mehr zu verschenken haben.
Keine Ahnung, keine Ahnung der Mensch.
Für CorelDraw for Linux usw. interessiert sich doch kein Schwein.
Open Source muss es sein, nur dann kann es jeder Linuxer nutzen.
Dass manche Firmen wie Microsoft daran kein Interesse haben, ist klar.
Aber von der Software-Branche hast Du wirklich nicht viel Ahnung.
Das große Geld wird schon lange nicht mehr mit dem Verkauf der Produkte
gemacht, sondern mit dem ganzen Geschäft drumrum: Support, Anpassungen,
Individuallösungen, Schulungen, Komplettlösungen usw..
> (Zwar gibt es (noch) so dämliche Firmen wie SUN, die sich das
> Microsoft-Sticheln einige Milliönchen Dollar in Form von Star
> Office kosten lassen, aber die werden es auch schon merken, dass
> keiner was zu verschenken hat.)
Nehmen wir mal an, rein hypotetisch, SUN hätte Windows oder es gäbe MS
Office für Solaris, was für Lizenzgebühren müsste SUN dann für den
weltweiten Einsatz von MS Office auf allen SUN Maschinen bezahlen? So
wird jede SUN Workstation, jede Solaris Lizenz durch OpenOffice um ein
Office-Paket reicher und im Vergleich zu Windows um 1000 DM günstiger.
Es ist klar, dass Linux als Betriebssystem aus der IT-Landschaft durch
seine unumstrittenen Vorzüge gepaart mit seiner Popularität und seinem
mittlerweile bedeutenden Verbreitungsgrad nicht mehr wegzudenken ist.
Ein direktes Software-Verkaufsgeschäft ist mit Linux aber nicht zu
machen, die Leute wollen Quelltexte sehen, und das aus guten Gründen.
Also muss man sich das indirekte Software-Geschäft sichern und
veröffentlicht dafür den Quelltext. Das hat dabei dann auch noch den
Vorteil, dass man
a) nicht selbst für die Portierung auf speziellere Platformen wie
NetBSD, FreeBSD, OpenBSD und diverse weitere Unix-Derivate
verantwortlich ist
b) Gleichzeitig sein indirektes Software-Geschäft aber auf eben alle
Plattformen (von ein paar wirklich alten 8-Bit-Rechnern), oder wenn
schon nicht auf alle, zumindest auf alle POSIX-Plattformen ausdehnen
kann. Und das ist insbesondere für die Zukunft wichtig, da sich in
Afrika, Südamerika, Indien und China vielleicht nicht Windows und MS
Office durchsetzen werden.
Selbst Polen hat per Beschluss Open Source in den Behörden angesagt.
Weiterhin muss gesagt werden, dass Lebensdauer und Qualität eines Open
Source Projektes wesentlich höher sind.
Wenn ein Produkt schlecht ist, braucht es auch nicht weiterleben.
Wenn ein Produkt gut ist, sollte es weiterleben. Was aber wenn die
Firma pleite geht? Von der Konkurrenz gekauft wird? Die Entscheidungen,
die dann getroffen werden, haben mit vielen Faktoren zu tun. Qualität
gehört nicht dazu.
Was, wenn der Autor keine Lust mehr hat, stirbt oder sonstwas passiert?
Ein anderer programmiert an seiner Stelle weiter, kein Problem, es gibt
ja den Quelltext.
Was, wenn jemand einen Fehler findet? Er veröffentlich ihn. Was, wenn
der Autor keine Zeit hat, den Fehler sofort zu beheben, sondern das
erst in 2 Wochen will? Vielleicht behebt jemand anderes in der
Zwischenzeit den Fehler.
Was, wenn ein bestimmtes Feature fehlt? Wenn’s wichtig ist, wird’s
vielen auffallen, und ein paar davon können programmieren und bauen’s
ein.
Die Vielfalt an Produkten einer konkreten Kategorie wird in der
OpenSource-Welt sicher nie so groß sein wie in der kommerziellen Welt.
Das ist doch aber auch garnicht nötig. Wozu soll es 20 verschiedene
Textverarbeitungssysteme geben? WordPerfect, Word, WordPro, StarWriter,
ApplixWare, kOffice, BeckerText, WordStar usw. usw.. Wer braucht diese
Auswahl? Doch nur, weil Textverarbeitung A etwas kann, was B nicht
kann, wobei B etwas kann, was C nicht kann, wobei C etwas kann, das
wiederum A nicht kann.
Was für eine Textverarbeitung wäre nun entstanden, wenn alle Firmen all
ihre Programmierer zusammen an einer Textverarbeitung schreiben ließen?
Eine, die all das kann, was sich die verschiedenen Firmen wünschen. Das
wird in der kommerziellen Welt aber so nie passieren.
Dafür passiert es eben in der Open Source Community.
Und falls Du’s wissen willst:
Ja, ich gehöre auch zu den Leuten, die sich abundzu abends oder nachts
hinsetzen und das eine oder andere Stück Software ausprobieren, Fehler
suchen, den Quelltext anschauen, vielleicht sogar den Fehler finden und
beheben und dazu ihren kleinen Beitrag für eine Verbesserung der
Software dieser Welt leisten.
Allein schon wegen den vielen kleinen Lichtern wie mir und den
abertausend Linux- und BSD-Usern da draußen und natürlich wegen großen
Lichtern wie Linus Torvals, Richard Stallman usw. werden viele
OpenSource-Produkte die meisten kommerziellen Produkte überleben.
Es fehlt uns eigentlich nur noch eine Open Source Hardware…
Schöne Grüße
Christian

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