Archive for August, 2008
Re: Linux ist gut fuer Server, was bietet aber Linux im “Produktiv”-Bereich? - Sun gibt eigenes Linux-Desktopsystem off…
> Suse oder Mandrake sollen einfach zu installieren sein. Sind es aber
> oft nicht.
Stimmt. Allerdings hab ich ca SuSE 10mal installiert und Mandrake 2-3
mal und hatte nie Probleme beim installieren. Ist zwar nicht
repräsentativ, aber im Vergleich zu Debian war die Installation jedes
mal einfach.
> Gibts ein größers Problem, muss der Anwender dann doch die
> Shell benutzen und wird von Yast und Co außerhalb der
> Standardkonfiguration recht schnell allein gelassen. Hier ist Windows
> durch die hauptsächliche grafische Oberfläche tatsächlich einfacher
> für Privatanwender.
ACK.
Nur bei einigen Problemen kommst du bei Windows gar nicht weiter als
Privatanwender. Bei einem Linuxsystem findest du halt (fast) immer
irgendwo eine Problembeschreibung mit Lösungsansatz/-weg.
> Was ich von der im Wesentlichen grafischen Konfigurationsoberfläche
> Windows halte, steht auf einem anderen Blatt.
Gleich viel wie von Yast2?
Gruß
der Illuminat
Re: Linux ist gut fuer Server, was bietet aber Linux im “Produktiv”-Bereich? - Sun gibt eigenes Linux-Desktopsystem off…
> Iche kenne nicht alle Programme, aber für Photoshop und Dreamweaver
> gibt es Ersatz.
Nicht aber für Indesign / Pagemaker und Consorten. Von LaTeX mal
abgesehen (”Ersatz” für Framemaker).
> > 2. Linux hat keine einheitliche GUI was aber unabdingbar in einer
> > Produktiv-Umgebung ist!
>
> Das GUI ist unter Linux so einheitlich, wie Du es haben willst. BTW:
> Das GUI unter Windows ist auch nicht einheitlich.
Von der Hand zu weisen ist das Argument nicht. Unter Windows sehen
alle Programme gleich aus und übernehmen die gleichen
Desktopeinstellungen. Eine Gnome- oder GTK-Anwendung unter KDE tut
das nicht zwangsläufig.
> > 3. Linux ist immer noch “relativ” umständlich zu installieren.
>
> Ich finde eher, dass Windows umständlich zu installieren ist.
> Unzählige Neustarts, Treiberprobleme und Updates/Patches machen die
> Windows Installatzion zu einem Abenteuer.
Für Privatanwender (Laien) ist die Installationsroutine von Windows
aber bunter und einfacher. Für meinen Teil finde ich Debian freilich
einfacher zu installieren und zu pflegen als Windows.
> > 4. Die Treibersituation ist teilweise “katastrophal”
>
> Ja, aber es wird besser.
Leider hängts oft an den Herstellern. Alldieweil
Otto-Normalverbraucher oft geil mit Geiz kauft, bekommt er halt nur
(schlechte) Windows-Treiber.
Moritz
Re: Linux ist gut fuer Server, was bietet aber Linux im “Produktiv”-Bereich? - Sun gibt eigenes Linux-Desktopsystem off…
linux Keine Standard-Applikationen die in der Firmenwelt benötigt
> werden,
> Ich meine nicht Office da gibt es ja Alternativen
> Wie sieht es aber aus mit Photoshop, Dreamweaver, Indesign, Quark,
> Avid o.
> Final Cut Pro, Logic Audio, Cubase etc.)
> Das sind alles Programme die in der Medienproduktion unabdingbar
Iche kenne nicht alle Programme, aber für Photoshop und Dreamweaver
gibt es Ersatz.
> 2. Linux hat keine einheitliche GUI was aber unabdingbar in einer
> Produktiv-Umgebung ist!
Das GUI ist unter Linux so einheitlich, wie Du es haben willst. BTW:
Das GUI unter Windows ist auch nicht einheitlich.
> 3. Linux ist immer noch “relativ” umständlich zu installieren.
Ich finde eher, dass Windows umständlich zu installieren ist.
Unzählige Neustarts, Treiberprobleme und Updates/Patches machen die
Windows Installatzion zu einem Abenteuer.
> 4. Die Treibersituation ist teilweise “katastrophal”
Ja, aber es wird besser.
> Also was sich hier anhört wie Apple-Werbung ist lediglich ein
> Erfahrungsbericht von jemanden der bisher Mac OS X nicht kannte und
> der von Apple nur vom hören und sagen gehört hatte.
Naja, wenn man nur Windows kennt, kommt einem ein richtiger Computer
wie ein Wunderwerk vor.
Re: Wann kommt eigentlich die Linux-Maus für die Bedürfnisse von Linux-Anwendern - Cherry plant Linux-Tastatur
>
> Nanu- was will ein Linuxer mit ner Maus?
>
> Bei vi, bash und wie der ganze Frickelkram sonst noch heißt, dient
> eine Maus ja allenfalls als Briefbeschwerer.
Doch, auch bei Linux gibt es eine Maus aber wer weiß noch wie lange?
Wie ich Billy kenne meldet er die Maus gleich als das inovative
Patent von M$ an und verbiete es allen anderen zu unterstüzen.
>
> Linux Tastatur macht Sinn. Gibt’s aber schon in Indien und heißt
> “Nagelbrett” und man kann sich auch draufsetzen.
Komisch, ich dachte das Nagelbrett wäre M$, schließlich sitzen die
einen mit Ihrem Regestrierkram wie ein Nagel im Arsch.
>
> Echte Linuxer sind halt wahre Asketen und alles muß so unkomfortabel,
> umständlich und unverständlich gehn wie nur möglich.
>
Nein, eigentlich nicht. Wenn ich mal so überlege gehen viele Dinge
bei Linux einfacher als bei einer WinDose. Keine Regestrierung nach
Installation, keine Abschaltung des M$ Messanger über einige obskure
Systembefehle, kein ändern der Startseite im System so tief
verwurzelten und unfähigen Internet Browser …
Re: Linux ist gut fuer Server, was bietet aber Linux im “Produktiv”-Bereich? - Sun gibt eigenes Linux-Desktopsystem off…
linuxLinux hat doch einige schwere Nachteile!
> 1. Keine Standard-Applikationen die in der Firmenwelt benötigt
> werden,
> Ich meine nicht Office da gibt es ja Alternativen
> Wie sieht es aber aus mit Photoshop, Dreamweaver, Indesign, Quark,
> Avid o.
> Final Cut Pro, Logic Audio, Cubase etc.)
> Das sind alles Programme die in der Medienproduktion unabdingbar
> sind.
Das ist nicht der Fehler von Linux. Im Übrigen macht die
Medienproduktion nur einen kleinen Teil der Desktop-Arbeitsplätze
aus. Wenn viele der “normalen” Arbeitsplätze auf Linux umgestellt
werden, dann werden auch die Hersteller von Spezialsoftware
nachziehen.
> 2. Linux hat keine einheitliche GUI was aber unabdingbar in einer
> Produktiv-Umgebung ist!
Warum sollte das unabdingbar sein? Im Gegenteil! Die Flexibilität
erlaubt es, die Oberfläche an die Firmenbedürfnisse anzupassen (durch
einen Administrator). Eine “einheitliche” GUI schränkt da nur ein.
> 3. Linux ist immer noch “relativ” umständlich zu installieren.
Da hast Du wohl seit langem kein Linux mehr installiert. Die
Installation von z.B. Mandrake ist wesentlich einfacher als die von
Windows.
> 4. Die Treibersituation ist teilweise “katastrophal”
Inwiefern? Immerhin sind die meisten Treiber schon dabei, man braucht
nicht mühsam etwas vom Hersteller holen. Richtig ist, dass es für
einige neuere Komponenten keine Treiber für Linux gibt. Dann liegt es
aber meist daran, dass die Hersteller die Hardwarespezifikation nicht
veröffentlichen wollen, selber aber keine Alternative anbieten.
> Ich möchte bewußt ein Betriebssystem als Konkurrent ins Auge fassen
> was mir vor kurzem aufgefallen ist. Mac OS X ja richtig das Unix
> basierte Betriebssystem von Apple. Die Hardware von Apple möchte ich
> nicht diskutieren,
MacOS X ist gut, nur viel zu wenig flexibel. Ausserdem muss man
beachten, dass es natürlich viel einfacher ist, die Treibersituation
in Griff zu bekommen, wenn das System nur auf der eigenen Hardware
laufen soll.
[…]
> Nun ich bin nicht der Hardware-Kenner aber ist denn Apple-Hardware
> wirklich so teuer? Klar das die 300-400Euro mehr kosten, man bezahlt
> ja auch für die entsprechende Qualität und den Namen, aber das ist
> bei IBM,Sony etc. auch nicht anders.
Bei Apple schlägt man den Aufpreis zusätzlich zu den IBM oder Sony
Preisen drauf und bekommt zum Teil weniger Leistung. Zugegeben: Ein
Powerbook ist sehr schick. Aber auch irwitzig teuer, verglichen mit
einem IBM-Laptop, das einen schnelleren Prozessor hat (dafür einen
etwas kleineren Bildschirm).
Sebastian
Re: Linux ist gut fuer Server, was bietet aber Linux im “Produktiv”-Bereich? - Sun gibt eigenes Linux-Desktopsystem off…
linuxnux hat doch einige schwere Nachteile!
> 1. Keine Standard-Applikationen die in der Firmenwelt benötigt
> werden,
> Ich meine nicht Office da gibt es ja Alternativen
> Wie sieht es aber aus mit Photoshop, Dreamweaver, Indesign, Quark,
> Avid o.
> Final Cut Pro, Logic Audio, Cubase etc.)
> Das sind alles Programme die in der Medienproduktion unabdingbar
> sind.
ACK. Als Grafiker wuerde ich auch einen Mac benutzen.
> 2. Linux hat keine einheitliche GUI was aber unabdingbar in einer
> Produktiv-Umgebung ist!
NACK. Such dir fuer die Installation der Arbeitsplaetze einer unter
vielen aus.
> 3. Linux ist immer noch “relativ” umständlich zu installieren.
NACK. Gerade bei vielen Installationen ist Linux meiner Meinung sehr
viel einfacher zu installieren als Windows / OS X.
> 4. Die Treibersituation ist teilweise “katastrophal”
NACK. Ich hab z.B. gerade eine Video/Radio Karte unter Windows98
installiert. Treiber fuer Windows98 wurde mitgeliefert. Effekt: Beim
booten 3 mal schwerer Ausnahmefehler, kein Netzwerk mehr (IP), es
half nur noch ein neue Installation. Unter Linux einfach ein
“modprobe bttv” bzw. “modconfig” und die Sache lief. Was bringen mir
viele Treiber, wenn dadurch sowas passieren kann ? Sicher gibt es
mehr Treiber fuer Windows, aber neben Quantitaet zaehlt eben auch
Qualitaet.
Ich gebe dir aber recht, dass die Verwendung von Macs im Bereich
Grafik sinnvoller ist.
Re: Linux ist gut fuer Server, was bietet aber Linux im “Produktiv”-Bereich? - Sun gibt eigenes Linux-Desktopsystem off…
linuxnux hat doch einige schwere Nachteile!
Natürlich.
> 1. Keine Standard-Applikationen die in der Firmenwelt benötigt
> werden,
> Ich meine nicht Office da gibt es ja Alternativen
> Wie sieht es aber aus mit Photoshop, Dreamweaver, Indesign, Quark,
> Avid o. Final Cut Pro, Logic Audio, Cubase etc.)
> Das sind alles Programme die in der Medienproduktion unabdingbar
> sind.
Aha, und die Medienproduktion ist also die “Firmenwelt”. Interessante
Form von selektiver Wahrnehmung, die Du da hast. Was glaubst Du,
wieviel % der in Firmen eingesetzten Rechner das von Dir hier
skizzierte Anwendungsprofil haben? 0,1%? 0,05%?
Das Gros der Rechner in Firmen erledigt ganz banale Dinge wie
Buchhaltung, Verwaltung, Kundendatenbanken. An der Front ist Linux
inzwischen sehr gut aufgestellt, zumal die wirklich wichtigen Sachen
eh meist auf Individualsoftware basieren, die man dank verfügbarer
Sourcen portieren kann.
> 2. Linux hat keine einheitliche GUI was aber unabdingbar in einer
> Produktiv-Umgebung ist!
Niemand hindert eine Firma daran, sich in ihrer Produktiv-Umgebung
für eine der verschiedenen GUIs zu entscheiden. Man kann sogar eine
ganz eigene aufbauen, wenn man das möchte. Die ist dann einheitlich
in der gesamten Firmenumgebung.
Wo also ist das Problem?
> 3. Linux ist immer noch “relativ” umständlich zu installieren.
Also für eine Installation eines Arbeitsplatzrechners unter Windows
muß ich derzeit inclusive Anwendungssoftware (Office-Paket, E-Mail,
Browser, Bildbearbeitung usw.), Sicherheitsupdates und Konfiguration
locker einen Tag Zeit einkalkulieren. Vergleichbare Funktionalität
erhalte ich mit Debian in weniger als 3 Stunden, für 1/5 des Preises.
Gleichzeitig habe ich anschließend eine Quelle für Updates und muß
nicht Betriebssystem, Office-Paket, Datenbank und Bildbearbeitung
jeweils getrennt verfolgen.
> 4. Die Treibersituation ist teilweise “katastrophal”
In Firmen irrelevant, da man dort gezielt einkauft. Man bestimmt die
Aufgabe, die der Rechnerbenutzer lösen soll, dann die Anwendungen,
die er dazu braucht, danach die Plattform und zum Schluß die
benötigte Hardware. Andersrum ist Bastelei.
> Ich möchte bewußt ein Betriebssystem als Konkurrent ins Auge fassen
> was mir vor kurzem aufgefallen ist. Mac OS X ja richtig das Unix
> basierte Betriebssystem von Apple.
Mac OS X basiert nicht auf UNIX, sondern lediglich auf einem
Darwin-Mikrokern, der unter Anderem auch in diversen Unix-Systemen
zum Einsatz kommt. Schon die Userland-Tools sind komplett was
anderes. Von einem “Unixunterbau” kann man da überhaupt nicht reden,
auch wenn die Mac-Jünger das gerne hätten.
> Also was sich hier anhört wie Apple-Werbung ist lediglich ein
> Erfahrungsbericht von jemanden der bisher Mac OS X nicht kannte und
> der von Apple nur vom hören und sagen gehört hatte.
Hört sich eher an wie ein Fake eines Erfahrungsberichts von einem
bezahlten Apple-Sales-Droiden.
Re: Linux ist gut fuer Server, was bietet aber Linux im “Produktiv”-Bereich? - Sun gibt eigenes Linux-Desktopsystem off…
inuxmint.org/linux-mint-30-cassandra-a-star-is-born/”>linuxux hat doch einige schwere Nachteile!
> 1. Keine Standard-Applikationen die in der Firmenwelt benötigt
> werden,
> Ich meine nicht Office da gibt es ja Alternativen
> Wie sieht es aber aus mit Photoshop, Dreamweaver, Indesign, Quark,
> Avid o.
> Final Cut Pro, Logic Audio, Cubase etc.)
> Das sind alles Programme die in der Medienproduktion unabdingbar
> sind.
Lies doch Deinen eigenen Text nochmal. Du schreibst am Ende doch
selbst: Medienproduktion. Wieviel Prozent der Computerarbeitsplätze
fallen in diesen Tätigkeitsbereich (wohlgemerkt nicht Branche, den
die Buchhaltung in Deinem Unternehmen hat andere Anforderungen).
Ich arbeite fast nur am Computer und habe bisher kein einziges der
genannten Programme jemals genutzt.
> 2. Linux hat keine einheitliche GUI was aber unabdingbar in einer
> Produktiv-Umgebung ist!
C hat auch keine einheitliche IDE. Das ist doch wirklich kein
Argument. In jedem erstzunehmenden Unternehmen werden Standards
festgelegt. An die hat sich dann jeder Mitarbeiter zu halten. Bei der
Anschaffung von Programmen müssen diese zum Standard passen. Also
konkret für die GUI: es wird einfach Gnome oder KDE oder sonstwas
einmal festgelegt und nach spätestens vier Wochen hat sich jeder
daran gewöhnt.
> 3. Linux ist immer noch “relativ” umständlich zu installieren.
Das ist vielleicht für Privatanwender relevant. Aber in welchem
Unternehmen darf/muß den ein normaler Mitarbeiter irgendwas
installieren. Der bekommt den Standardrechner (siehe 2) hingestellt,
eventuell noch ein zwei spezielle Programme installiert und fertig.
Wenn der irgendwas selbst installiert gehört der gekündigt. Wenn man
sich an solche Regeln hält läuft sogar Windows über längere Zeit
weitgehend stabil.
> 4. Die Treibersituation ist teilweise “katastrophal”
Also meine letzte Erfahrung ist da vollkommen anders. SuSE CD
eingelegt, ein paarmal auf weiter geklickt und alles was ich brauchte
läuft. Außerdem sollte auch die Hardware in jedem mittleren
Unternehmen gemäß Standard eingekauft werden, dann muß man einmal
prüfen ob Treiber vorhanden sind und fertig.
Was Du beschrieben hast ist die klassische Mac Nische. In dem Bereich
wird schon seit mindestens 15 Jahren fast nichts anderes eingesetzt.
Ich habe das selbst in einer Werbeagentur mal erlebt. Jeder Grafiker
hat mit einem Mac gearbeiter. Aber sonst hatte niemand einen.
Re: Linux ist gut fuer Server, was bietet aber Linux im “Produktiv”-Bereich? - Sun gibt eigenes Linux-Desktopsystem off…
linux Finde erstaunlich das Linux in letzter Zeit so über den Klee gelobt
> wird.
Klar, ein bisserl ein Hype ist schon dabei…
> Richtig ist das Linux vom Konzept her wie auch auch andere
> Betriebssysteme
> (OS X, Unix, BEOS) besser sind als Windows. (Was nicht besonders
> schwer ist)
ACK
> Linux hat doch einige schwere Nachteile!
> 1. Keine Standard-Applikationen die in der Firmenwelt benötigt
> werden,
Zum Teil sicher richtig, aber ist das ein Grund?
Gut, wenn ich wirklich unbedingt ein ganz spezielles Programm
benötige, das es unter Linux nicht gibt (und das auch nicht unter
Wine o.ä. funzt), bleibt eben nur übrig, die entsprechende Plattform
zu nutzen.
Aber wenn man immer dieser Argumentation folgt, ändert sich nie was.
Denn die Software wird geschrieben/portiert, wenn nur genug Nachfrage
besteht.
> 2. Linux hat keine einheitliche GUI was aber unabdingbar in einer
> Produktiv-Umgebung ist!
Falsch.
Man muß nur festlegen, daß alle in der Firma mit derselben
Ausstattung arbeiten müssen, z.B. bestimmte Version von KDE oder
Gnome oder oder oder…
Und die Linux-Desktops ändern sich nicht bei jeder neue Version so
massiv wie die von Windows.
(Jedesmal finden sich die Einstellungen wo anders….)
> 3. Linux ist immer noch “relativ” umständlich zu installieren.
Nö, ich hatte keinerlei Probleme.
Alles automatisch erkannt, und für den Chipsatz war ein Treiber zu
kriegen, der binnen zwei Minuten drin war. Wo ist da der Umstand?
> 4. Die Treibersituation ist teilweise “katastrophal”
Kommt drauf an.
Ein normaler Arbeitsplatzrechner braucht keine fetten, superneuen
Grakas und was weiß ich nicht alles. Ein solides System mit dem man
einfach nur arbeiten will, kann problemlos aus Komponenten bestehen,
die Linux locker bedient.
Darf man halt keine “Aldi-Rechner” mit dem neuesten Quatsch kaufen,
sondern ein System, das man sich selbst zusammenstellt. Hab ich so
gemacht, für etwas über 600 Euro, und das bietet mir als Entwickler
alles was ich brauche. Da sind die Supermarkt-Mühlen teurer und man
zahlt für sinnlosen Firlefanz.
> Ich möchte bewußt ein Betriebssystem als Konkurrent ins Auge fassen
> was mir vor kurzem aufgefallen ist. Mac OS X ja richtig das Unix
> basierte Betriebssystem von Apple.
Kein Widerspruch hierzu.
Ich hab zwar noch nie mit ‘nem Apple gearbeitet, aber nach allem, was
man hört, sind die Dinger schon recht nett. Also, wenn Dir das besser
taugt, auch recht.
> Nun ich bin nicht der Hardware-Kenner aber ist denn Apple-Hardware
> wirklich so teuer? Klar das die 300-400Euro mehr kosten, man bezahlt
> ja auch für die entsprechende Qualität und den Namen, aber das ist
> bei IBM,Sony etc. auch nicht anders.
Wohl wahr….
Ein Freund von mir hat lange Zeit Apples verkauft, laut dem ist ein
Apple heute eigentlich im Endeffekt kaum noch teurer als ein PC, wenn
man Preis/Leistung sieht.
> Ach ja und zu guter letzt zeigte er mir sogar Spiele auf dem Mac. Es
> gibt Spiele für Macs? Er hat mir UT2003 gezeigt, sowie Ghost Recon
> und noch irgend so ein Strategiespiel.
Was für Arbeits-Rechner natürlich drittrangig ist…
Also, ich als Entwickler weiß so manche Vorteile von Linux (resp.
unixoiden Systemen) schon zu schätzen. Alleine die echten Links sind
für mich immer wieder Gold wert, und die vielen kleinen Tools wie
grep, tail, find usw. brauche ich täglich.
Letzteres gibt’s wohl auch für Windows als Extra-Tools, okay.
Und die Konsole in Windows ist ja wohl auch etwas besser geworden,
aber an die Shells reicht sie noch lange nicht ran.
In die tieferen Schichten brauchen wir nicht gehen, die interessieren
den Bureau-Arbeiter eh nicht.
Bleibt noch Stabilität und Sicherheit. Ein Linux-System ist nicht per
se sicher, aber man kann es wenigstens viel besser absichern als
Windows. Und dafür sollte sich eine Firma halt einen anständigen
Admin leisten, zumindest stundenweise, geht ja auch.
Der kann dann zum Beispiel auch noch remote in einen Rechner, wenn
der Anwender es geschafft hat, die Oberfläche abzuschießen (was ich
schon lange nicht mehr erlebt habe), und das Problem beheben, ohne
Neustart und ohne auch nur den Hintern vom Stuhl zu hieven.
Alles in allem, Linux ist (noch!) nicht für absolut jede Aufgabe
geeignet, aber sicher für den größten Teil gängiger Anforderungen.
Re: Linux ist gut fuer Server, was bietet aber Linux im “Produktiv”-Bereich? - Sun gibt eigenes Linux-Desktopsystem off…
linux Keine Standard-Applikationen die in der Firmenwelt benötigt
> werden,
> Ich meine nicht Office da gibt es ja Alternativen
> Wie sieht es aber aus mit Photoshop, Dreamweaver, Indesign, Quark,
> Avid o.
> Final Cut Pro, Logic Audio, Cubase etc.)
> Das sind alles Programme die in der Medienproduktion unabdingbar
> sind.
Für die Medienproduktion sicher, aber für meine Zwecke z.B. oder für
Sekretärinnen / Sachbearbeiter ist alles da was man braucht, und da
tuts dann auch mal ein Gimp statt eines Photoshop, ein Scribus statt
eines Quark und Vektorgrafikprogramme gibts auch.
Medienproduktion macht vielleicht 5% aller Arbeitsplätze aus, oder
eher weniger (in China ganz sicher weniger). Und mit dem
Medienbereich ist Apple sowieso verheiratet.
> 2. Linux hat keine einheitliche GUI was aber unabdingbar in einer
> Produktiv-Umgebung ist!
Nimmt man nur KDE (hier gibt es fast alle notwendigen Anwendungen)
oder nur Gnome, dann hat man eine einheitliche GUI. Es gibt hier ja
auch Ansatzpunkte wie Bluecurve, KDE und Gnome zusammenzubringen und
es gibt eine Initiative, die sich um Standards für den Linux-Dektop
bemüht.
> 3. Linux ist immer noch “relativ” umständlich zu installieren.
Das stimmt wohl für Gentoo, für SuSE und andere aber definitiv nicht.
> 4. Die Treibersituation ist teilweise “katastrophal”
Teilweise. Für meinen Drucker mußte ich mir ein Treiberprogramm
kaufen und mit dem Scanner bin ich nicht so ganz zufrieden. Aber hier
hat sich schon viel getan und wenn man eine Firma komplett mit Hard-
und Software ausrüstet, ist das ja kein Problem.
> Nun ich bin nicht der Hardware-Kenner aber ist denn Apple-Hardware
> wirklich so teuer? Klar das die 300-400Euro mehr kosten, man bezahlt
> ja auch für die entsprechende Qualität und den Namen, aber das ist
> bei IBM,Sony etc. auch nicht anders.
Bei Apple gibt es eben keine No-Name-Hersteller. Also muß man hier
zwangsläufig Äpfel (!) mit Birnen vergleichen. Brauch ich einen
Rechner für die Sekretärin, zahle ich im Apple-Store für einen 1,25
GHz Power G4 mit 256 MB RAM 1400,- Euro, einen PC mit ausreichender
Hardware für diese Aufgabe krieg ich für die Hälfte. Und wenn es nur
300,- Euro wären, statte mal eine komplette Abteilung mit 20
Mitarbeitern damit aus und Du hast 6000,- Euro zusammen.
Mac OSX ist toll, aber eben für fast alle Zwecke einfach ein
Overkill.