Aug 29
Linux ist gut fuer Server, was bietet aber Linux im “Produktiv”-Bereich? - Sun gibt eigenes Linux-Desktopsystem off…
linux erstaunlich das Linux in letzter Zeit so über den Klee gelobt
wird. Richtig ist das Linux vom Konzept her wie auch auch andere
Betriebssysteme
(OS X, Unix, BEOS) besser sind als Windows. (Was nicht besonders
schwer ist)
Linux hat doch einige schwere Nachteile!
1. Keine Standard-Applikationen die in der Firmenwelt benötigt
werden,
Ich meine nicht Office da gibt es ja Alternativen
Wie sieht es aber aus mit Photoshop, Dreamweaver, Indesign, Quark,
Avid o.
Final Cut Pro, Logic Audio, Cubase etc.)
Das sind alles Programme die in der Medienproduktion unabdingbar
sind.
2. Linux hat keine einheitliche GUI was aber unabdingbar in einer
Produktiv-Umgebung ist!
3. Linux ist immer noch “relativ” umständlich zu installieren.
4. Die Treibersituation ist teilweise “katastrophal”
Ich möchte bewußt ein Betriebssystem als Konkurrent ins Auge fassen
was mir vor kurzem aufgefallen ist. Mac OS X ja richtig das Unix
basierte Betriebssystem von Apple. Die Hardware von Apple möchte ich
nicht diskutieren, ich kann nur für mich feststellen das ich vor
kurzem an einem Mac saß der OS X (letzte Version) installiert hatte
und ich ziemlich begeistert war, wie der Unixunterbau mit vielen
nützlichen und einfachen Tools gesteuert wird. Netzwerkeinstellungen
etc. echt super simpel!
Der Rechner hing übrigens an einem Linux-Server. Der Mensch von der
Werbeagentur argumentierte mit einer sehr logischen Kette:
1. OS X arbeitet blind mit Linux zusammen
2. OS X bietet als Produktiv-Arbeitsplatz alle gängigen Programme
(Siehe Liste oben)
3. OS X arbeite, aus eigener Erfahrung, stabiler als Windows
4. OS X arbeitet mit allen am Markt erhältlichen Datenformaten
zusammen.
5. OS X ist fast wartungsfrei und einfach zu administrieren.
6. Unter OS X laufen sogar Unix-Applikationen, falls mal ein best.
Tool nicht für OS X zur Verfügung steht.
7. Sogar ein Windows-Emulator hatte er an einem Rechner mit OS X
genutzt um sein Microsoft Projekt laufen zu lassen. Hat er mir
gezeigt, ich war echt baff, Microsoft Projekt lief da unter XP in
einem eigenen Fenster unter OS X und war von der Geschwindigkeit
absolut zu gebrauchen, kein Renner, aber zu gebrauchen!
Nun ich bin nicht der Hardware-Kenner aber ist denn Apple-Hardware
wirklich so teuer? Klar das die 300-400Euro mehr kosten, man bezahlt
ja auch für die entsprechende Qualität und den Namen, aber das ist
bei IBM,Sony etc. auch nicht anders.
Was die Geschwindigkeit angeht, so weiß ich nicht was der da für
einen Rechner hatte, der war aber sehr flott. Wir haben an dem
Nachmittag mit Photoshop, Quark, Illustrator und Final Cut Pro
“rumgespielt”.
Ach ja und zu guter letzt zeigte er mir sogar Spiele auf dem Mac. Es
gibt Spiele für Macs? Er hat mir UT2003 gezeigt, sowie Ghost Recon
und noch irgend so ein Strategiespiel.
Also was sich hier anhört wie Apple-Werbung ist lediglich ein
Erfahrungsbericht von jemanden der bisher Mac OS X nicht kannte und
der von Apple nur vom hören und sagen gehört hatte.