Aug 19
Re: Linux ist gut fuer Server, was bietet aber Linux im “Produktiv”-Bereich? - Sun gibt eigenes Linux-Desktopsystem off…
linuxLinux hat doch einige schwere Nachteile!
> 1. Keine Standard-Applikationen die in der Firmenwelt benötigt
> werden,
> Ich meine nicht Office da gibt es ja Alternativen
> Wie sieht es aber aus mit Photoshop, Dreamweaver, Indesign, Quark,
> Avid o.
> Final Cut Pro, Logic Audio, Cubase etc.)
> Das sind alles Programme die in der Medienproduktion unabdingbar
> sind.
Das ist nicht der Fehler von Linux. Im Übrigen macht die
Medienproduktion nur einen kleinen Teil der Desktop-Arbeitsplätze
aus. Wenn viele der “normalen” Arbeitsplätze auf Linux umgestellt
werden, dann werden auch die Hersteller von Spezialsoftware
nachziehen.
> 2. Linux hat keine einheitliche GUI was aber unabdingbar in einer
> Produktiv-Umgebung ist!
Warum sollte das unabdingbar sein? Im Gegenteil! Die Flexibilität
erlaubt es, die Oberfläche an die Firmenbedürfnisse anzupassen (durch
einen Administrator). Eine “einheitliche” GUI schränkt da nur ein.
> 3. Linux ist immer noch “relativ” umständlich zu installieren.
Da hast Du wohl seit langem kein Linux mehr installiert. Die
Installation von z.B. Mandrake ist wesentlich einfacher als die von
Windows.
> 4. Die Treibersituation ist teilweise “katastrophal”
Inwiefern? Immerhin sind die meisten Treiber schon dabei, man braucht
nicht mühsam etwas vom Hersteller holen. Richtig ist, dass es für
einige neuere Komponenten keine Treiber für Linux gibt. Dann liegt es
aber meist daran, dass die Hersteller die Hardwarespezifikation nicht
veröffentlichen wollen, selber aber keine Alternative anbieten.
> Ich möchte bewußt ein Betriebssystem als Konkurrent ins Auge fassen
> was mir vor kurzem aufgefallen ist. Mac OS X ja richtig das Unix
> basierte Betriebssystem von Apple. Die Hardware von Apple möchte ich
> nicht diskutieren,
MacOS X ist gut, nur viel zu wenig flexibel. Ausserdem muss man
beachten, dass es natürlich viel einfacher ist, die Treibersituation
in Griff zu bekommen, wenn das System nur auf der eigenen Hardware
laufen soll.
[…]
> Nun ich bin nicht der Hardware-Kenner aber ist denn Apple-Hardware
> wirklich so teuer? Klar das die 300-400Euro mehr kosten, man bezahlt
> ja auch für die entsprechende Qualität und den Namen, aber das ist
> bei IBM,Sony etc. auch nicht anders.
Bei Apple schlägt man den Aufpreis zusätzlich zu den IBM oder Sony
Preisen drauf und bekommt zum Teil weniger Leistung. Zugegeben: Ein
Powerbook ist sehr schick. Aber auch irwitzig teuer, verglichen mit
einem IBM-Laptop, das einen schnelleren Prozessor hat (dafür einen
etwas kleineren Bildschirm).
Sebastian