Archive for August 18th, 2008

Re: Linux ist gut fuer Server, was bietet aber Linux im “Produktiv”-Bereich? - Sun gibt eigenes Linux-Desktopsystem off…

August 18th, 2008 | Category: Allgemein

linuxnux hat doch einige schwere Nachteile!
> 1. Keine Standard-Applikationen die in der Firmenwelt benötigt
> werden,
> Ich meine nicht Office da gibt es ja Alternativen
> Wie sieht es aber aus mit Photoshop, Dreamweaver, Indesign, Quark,
> Avid o.
> Final Cut Pro, Logic Audio, Cubase etc.)
> Das sind alles Programme die in der Medienproduktion unabdingbar
> sind.
ACK. Als Grafiker wuerde ich auch einen Mac benutzen.
> 2. Linux hat keine einheitliche GUI was aber unabdingbar in einer
> Produktiv-Umgebung ist!
NACK. Such dir fuer die Installation der Arbeitsplaetze einer unter
vielen aus.
> 3. Linux ist immer noch “relativ” umständlich zu installieren.
NACK. Gerade bei vielen Installationen ist Linux meiner Meinung sehr
viel einfacher zu installieren als Windows / OS X.
> 4. Die Treibersituation ist teilweise “katastrophal”
NACK. Ich hab z.B. gerade eine Video/Radio Karte unter Windows98
installiert. Treiber fuer Windows98 wurde mitgeliefert. Effekt: Beim
booten 3 mal schwerer Ausnahmefehler, kein Netzwerk mehr (IP), es
half nur noch ein neue Installation. Unter Linux einfach ein
“modprobe bttv” bzw. “modconfig” und die Sache lief. Was bringen mir
viele Treiber, wenn dadurch sowas passieren kann ? Sicher gibt es
mehr Treiber fuer Windows, aber neben Quantitaet zaehlt eben auch
Qualitaet.
Ich gebe dir aber recht, dass die Verwendung von Macs im Bereich
Grafik sinnvoller ist.

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Re: Linux ist gut fuer Server, was bietet aber Linux im “Produktiv”-Bereich? - Sun gibt eigenes Linux-Desktopsystem off…

August 18th, 2008 | Category: Allgemein

linuxnux hat doch einige schwere Nachteile!
Natürlich.
> 1. Keine Standard-Applikationen die in der Firmenwelt benötigt
> werden,
> Ich meine nicht Office da gibt es ja Alternativen
> Wie sieht es aber aus mit Photoshop, Dreamweaver, Indesign, Quark,
> Avid o. Final Cut Pro, Logic Audio, Cubase etc.)
> Das sind alles Programme die in der Medienproduktion unabdingbar
> sind.
Aha, und die Medienproduktion ist also die “Firmenwelt”. Interessante
Form von selektiver Wahrnehmung, die Du da hast. Was glaubst Du,
wieviel % der in Firmen eingesetzten Rechner das von Dir hier
skizzierte Anwendungsprofil haben? 0,1%? 0,05%?
Das Gros der Rechner in Firmen erledigt ganz banale Dinge wie
Buchhaltung, Verwaltung, Kundendatenbanken. An der Front ist Linux
inzwischen sehr gut aufgestellt, zumal die wirklich wichtigen Sachen
eh meist auf Individualsoftware basieren, die man dank verfügbarer
Sourcen portieren kann.
> 2. Linux hat keine einheitliche GUI was aber unabdingbar in einer
> Produktiv-Umgebung ist!
Niemand hindert eine Firma daran, sich in ihrer Produktiv-Umgebung
für eine der verschiedenen GUIs zu entscheiden. Man kann sogar eine
ganz eigene aufbauen, wenn man das möchte. Die ist dann einheitlich
in der gesamten Firmenumgebung.
Wo also ist das Problem?
> 3. Linux ist immer noch “relativ” umständlich zu installieren.
Also für eine Installation eines Arbeitsplatzrechners unter Windows
muß ich derzeit inclusive Anwendungssoftware (Office-Paket, E-Mail,
Browser, Bildbearbeitung usw.), Sicherheitsupdates und Konfiguration
locker einen Tag Zeit einkalkulieren. Vergleichbare Funktionalität
erhalte ich mit Debian in weniger als 3 Stunden, für 1/5 des Preises.
Gleichzeitig habe ich anschließend eine Quelle für Updates und muß
nicht Betriebssystem, Office-Paket, Datenbank und Bildbearbeitung
jeweils getrennt verfolgen.
> 4. Die Treibersituation ist teilweise “katastrophal”
In Firmen irrelevant, da man dort gezielt einkauft. Man bestimmt die
Aufgabe, die der Rechnerbenutzer lösen soll, dann die Anwendungen,
die er dazu braucht, danach die Plattform und zum Schluß die
benötigte Hardware. Andersrum ist Bastelei.
> Ich möchte bewußt ein Betriebssystem als Konkurrent ins Auge fassen
> was mir vor kurzem aufgefallen ist. Mac OS X ja richtig das Unix
> basierte Betriebssystem von Apple.
Mac OS X basiert nicht auf UNIX, sondern lediglich auf einem
Darwin-Mikrokern, der unter Anderem auch in diversen Unix-Systemen
zum Einsatz kommt. Schon die Userland-Tools sind komplett was
anderes. Von einem “Unixunterbau” kann man da überhaupt nicht reden,
auch wenn die Mac-Jünger das gerne hätten.
> Also was sich hier anhört wie Apple-Werbung ist lediglich ein
> Erfahrungsbericht von jemanden der bisher Mac OS X nicht kannte und
> der von Apple nur vom hören und sagen gehört hatte.
Hört sich eher an wie ein Fake eines Erfahrungsberichts von einem
bezahlten Apple-Sales-Droiden.

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Re: Linux ist gut fuer Server, was bietet aber Linux im “Produktiv”-Bereich? - Sun gibt eigenes Linux-Desktopsystem off…

August 18th, 2008 | Category: Allgemein

inuxmint.org/linux-mint-30-cassandra-a-star-is-born/”>linuxux hat doch einige schwere Nachteile!
> 1. Keine Standard-Applikationen die in der Firmenwelt benötigt
> werden,
> Ich meine nicht Office da gibt es ja Alternativen
> Wie sieht es aber aus mit Photoshop, Dreamweaver, Indesign, Quark,
> Avid o.
> Final Cut Pro, Logic Audio, Cubase etc.)
> Das sind alles Programme die in der Medienproduktion unabdingbar
> sind.
Lies doch Deinen eigenen Text nochmal. Du schreibst am Ende doch
selbst: Medienproduktion. Wieviel Prozent der Computerarbeitsplätze
fallen in diesen Tätigkeitsbereich (wohlgemerkt nicht Branche, den
die Buchhaltung in Deinem Unternehmen hat andere Anforderungen).
Ich arbeite fast nur am Computer und habe bisher kein einziges der
genannten Programme jemals genutzt.
> 2. Linux hat keine einheitliche GUI was aber unabdingbar in einer
> Produktiv-Umgebung ist!
C hat auch keine einheitliche IDE. Das ist doch wirklich kein
Argument. In jedem erstzunehmenden Unternehmen werden Standards
festgelegt. An die hat sich dann jeder Mitarbeiter zu halten. Bei der
Anschaffung von Programmen müssen diese zum Standard passen. Also
konkret für die GUI: es wird einfach Gnome oder KDE oder sonstwas
einmal festgelegt und nach spätestens vier Wochen hat sich jeder
daran gewöhnt.
> 3. Linux ist immer noch “relativ” umständlich zu installieren.
Das ist vielleicht für Privatanwender relevant. Aber in welchem
Unternehmen darf/muß den ein normaler Mitarbeiter irgendwas
installieren. Der bekommt den Standardrechner (siehe 2) hingestellt,
eventuell noch ein zwei spezielle Programme installiert und fertig.
Wenn der irgendwas selbst installiert gehört der gekündigt. Wenn man
sich an solche Regeln hält läuft sogar Windows über längere Zeit
weitgehend stabil.
> 4. Die Treibersituation ist teilweise “katastrophal”
Also meine letzte Erfahrung ist da vollkommen anders. SuSE CD
eingelegt, ein paarmal auf weiter geklickt und alles was ich brauchte
läuft. Außerdem sollte auch die Hardware in jedem mittleren
Unternehmen gemäß Standard eingekauft werden, dann muß man einmal
prüfen ob Treiber vorhanden sind und fertig.
Was Du beschrieben hast ist die klassische Mac Nische. In dem Bereich
wird schon seit mindestens 15 Jahren fast nichts anderes eingesetzt.
Ich habe das selbst in einer Werbeagentur mal erlebt. Jeder Grafiker
hat mit einem Mac gearbeiter. Aber sonst hatte niemand einen.

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