Aug 16

Re: Linux ist gut fuer Server, was bietet aber Linux im “Produktiv”-Bereich? - Sun gibt eigenes Linux-Desktopsystem off…

Category: Allgemein

inuxforums.org/forum/redhat-fedora-linux-help/128238-problem-installation-vlc.html”>linuxas ist sicher richtig.
Das Selbstverstaendnis der Systementwickler, > was hierfuer der Grund
sein duerfte, resultiert eben aus dem > Hackergedanken, aus dem Linux
seinerzeit entstanden war. Hier > aenderten sich die Schnittstellen
wohl taeglich. Das tun sie oftmals auch heute noch … The Chaos of
the Bazar ;-) > Man sieht an Projekten > wie XFree und den stable
Versionen des Kernels allerdings, dass mit > der Zeit zunehmend auf
abstraktere Modulschnittstellen gesetzt wurde, > die das Problem
zunehmend entschaerfen bzw. dies schon getan haben. Merkst du was?
Die vielverhasste Industrie mit ihren komischen,
ineffizienten, hierachischen Organisationsstrukturen und ihrem
typisch-kapitalistischen Mangel an Zusammenarbeit ist die Quelle fuer
das
Bestreben, dass sich die freie, ungebundene, intellektuelle
Hacker-Bewegung, die Software fuer das Volk schafft, endlich
zusammenreisst und mal miteinander in Einigkeit versucht was richtig
Sinnvolles zustande zubringen
Das Problem ist, dass sich
die OS-Community, die sich davon ruehmt, so gut und effizient
zusammenzuarbeiten, ein vielen Bereichen in ethischen und teilweise
auch in egozentrischen Kleinkriegen befindet, in der jeder versucht,
seine persaoenliche Anschauung durchzusetzen (Man vergleiche den
bekannten “Linux is obsolete” Thread). Und das ist um so mehr der
Fall, desto weniger Sachkenntniss und Argumente der einzelne
mitbringt. Jeder halbwegs gut ausgebildete Informatiker kann dir
normalerweise innerhalb einer halben Stunde beibringen, warum QNX
technologisch und designmaessig Linux so weit voraus ist, wie die DVD
dem VHS Band. Und es ist auch nicht langsamer … Und die
Treiberentwicklung ist einfacher … Und es skaliert besser … Und
… upps, ich dresche schwaermerische Phrasen … ;-) Aber leider ist
es nicht Open Source … Netterweise scheint aber an weiten
Bereichen der Gemeinschaft zwanzig Jahre Wissenschaft und Forschung
auf dem Gebiet der Betriebsysteme nahezu spurlos vorbeigegangen zu
sein … > > Wieder ein Grundgedanke von Linux: Mannigfaltigkeit.
Linux ist eben > nicht gleich KDE oder i386-Architektur. Hmm …
Gut, in dem Fall bleibe ich weiterhin bei FreeBSD, solange, bis ich
auf The Hurd oder ein freies QNX-Aequivalent umsteigen kann. ;-)
Und keiner darf was dagegen haben … und
selbstverstaendlich verlange ich, dass alle Open-Source Software
gefaelligst auch auf meinem System laeuft … schliesslich ist
Vielfalt ja gut und macht keine Probleme
Das ist ja
eigentlich das, wovon 99,9% der Linux-Distributoren-Hersteller leben:
Durch Softwarebausteine (die ich gerne als “Klebeband” bezeichne)
werden die — nicht zusammenpassenden — verschiedenen Kompontenten
des Systems mehr oder weniger sinnvoll zusammengebunden. Und das
Problem ist: Ausser der persoenlichen Meinung (oder Unfaehigkeit) der
Autoren gibt es in vielen Faellen keinen Grund fuer diese Vielfalt
(warum gibt es mindestens fuenf verschiedene Versionen von “grep”?)
Intressant ist vor allem auch: Wenn Vielfalt so gut ist? Warum sollte
ich dann Linux ueberhaupt benutzen? Schliesslich kann keiner der
Linux-User was dagegen haben, wenn ich ein anderes System verwende
… > Die Vielfalt ist einer der > ganz grossen Vorteile und
deshalb braucht man das, was du hier > anbringst, gar nicht erst
erwarten. Es ist auch ein Riesennachteil, siehe oben. Wenn mir
jemand plausible erlaeutern kann, was diese Vielfalt effektiv fuer
einen Vorteil bringt, bin ich gerne bereit, mir das auch anzuhoeren.
Aber “Vielfalt ist gut, weil man da die Wahl hat” oder “, weil sich
da Fehler im einen System nicht auch im anderen sind”, sind nicht
wirklich Argumente … > BTW: KDE bietet inzwischen > ziemlich viel
an Applikationen. Hmm … ja, ein Grundgedanke bei Open Source ist
sicherlich Vielfalt. Das Problem mit Vielfalt ist, dass sie die
Zusammenarbeit eher behindert als foerdert, auch, wenn das die
OS-Ethiker nicht so gerne hoeren und noch weniger zugeben wuerden.
Waere mal interessant, festzustellen, wieviel Arbeitsstunden fuer
Open Source Projekte im Vergleich zu Closed Source Projekten
aufgewendet werden. Ich hege naemlich schon seit langem den Verdacht,
dass sich durch den Aufwand an Kommunikation und fehlender
Strukturierung die tatsaechlichen Entwicklungszeiten naemlichen
wesentlich verlaengern, was aber bei der Menge der Entwickler weniger
auffaellt. Irgendwie erinnert mich das an die Vorgaenge in gewissen
Laendern, in denen bewusst auf moderne verzichtet wird, weil man ja
genug Arbeiter hat und diese auch einsetzen muss (genaueres moege der
Interessierte bitte selbst recherchieren). Und ebenfalls waere auch
interessant, inwiefern sich die Qualitaet von _Initialausgaben_ (also
ersten Releases) von Open-Source-Code im Verhaeltnis zu
Closed-Source-Code derselben Entwicklungsstufe (so “Internal Alpha”
oder sowas) verhaelt. Das zeigt sich naemlich dann IMHO die Qualitaet
der Entwickler … > > P.S.: irgendwas war mit den Zeilenwechseln
und Kommentarabgrenzungen > so gar nicht in Ordnung… Wieder was
gelernt: w3m schnippelt die Zeilenumbrueche bei