Aug 12
Re: Linux ist gut fuer Server, was bietet aber Linux im “Produktiv”-Bereich? - Sun gibt eigenes Linux-Desktopsystem off…
linuxnip]>> (ich stimme dir
aber zu, dass> es eine bessere Treiberversorgung geben sollte, aber
das liegt an den> Firmen, nicht an den Linuxentwicklern).>>
[snip]>Nun, es liegt teilweise dann wohl doch an Linux.Und um nicht
irgendwo auf der Trollwiese zu landen auchgleich ein paar Gruende
dazu:Die Erweiterungsschnittstellen von Linux sind sehr stark ansdie
Systeminterna gebunden. Deswegen kommt es auch immerwieder vor, dass
Modul foobar, dass auf Kernel x.y.z einwandfreiseinen Dienst tat, auf
Kernel x.y.z 1 sich schlichweg(auch wenn man den Quelltext hat) nicht
mehr einbinden laesst.Grund: Weil man vorher nicht genug Hirn in den
Entwurf derSchnittstelle gesteckt hat, muss man spaeter auf Kosten
derAnwender nachbessern/-schlechtern.
professionelles Software-Engineering.
auch ein Grund, warum sichviele Linux-Hacker auch gegen Treiber
wehren, dienur als Binaerpaket zur Verfuegung stehen. Die lassensich
naemlich nicht so ohne weiteres an neue
Kernelversionenanpassen.Alternativen wieUDI
(http://www.projektudi.org/)oderSNAP
(http://www.scitechsoft.com/products/dev/sdk_home.html)werden von
grossen Bereichen der Gemeinschaft (neudeutsch: Community)aus
irgendwelchen — mehr oder weniger sinnvollen — Gruenden (vor allem
Geschwindigkeitsnachteile, was noch unbewiesen ist)abgelehnt.in
Wirklichkeit geht es wohl eher darum, dass bei der Erstellungwirklich
systemunabhaengiger Geraetetreiber einige der Diskussionen(und auch
einige hundert Forumsbetraege hier) mit dem Thema “Diese Hardware
laeuft aber nicht unter System xyz” schlichtwegwie Luftschloesser
aufloesen wuerden und damit einige der Gruendevon System A auf System
B zu wechseln oder sie _nicht_ friedlichnebeneinander zu betreiben
einfach wegfallen wuerden.
Krieg ja niemand erlauben, oder?
zukunftsicheres System zeichnet sich numal nichtnur dadurch aus, dass
es aktiv gewartet und weiterentwickeltwird (diese Eigenschaften kann
und will ich Linux nicht absprechen),sondern wohl auch — um nicht zu
sagen hauptsaechlich — dadurch,das es wohlueberlegte, sauber
definierte und in Grundzuegen unveraenderliche Schnittstellen gibt,
an die Dritte sich anbindenkoennen, ohne befuerchten zu muessen, dass
ihr Code mit der naechstenVersion des Betriebssystems faktisch
unbrauchbar geworden ist.Merke: Nicht immer ist die Industrie daran
schuld, was dieOpen-Source Szene verbockt ;-)> Effizienz an, mit der
die zu erledigenden Aufgaben gemacht werden> können, und da schneidet
ein Desktop Linux mit der (quasistandard-)> Grafikoberfläche KDE
genauso gut ab wie Windows (siehe c’t-Bericht> über diese Studie).Das
ist korrekt, wenn man nur die in die KDE intergrierten
Anwendungenbetrachtet. Weitet man das Feld aus und begibt sich in die
breitereOpen-Source Szene beginnt das, recht schnell nicht mehr wahr
zu sein …> Ja, da haben die Appleleute sicher ganze Arbeit
geleistet!100% ACK. MacOS X ist ein halbwegs modernes System mit
einer Oberflaechein gewohnter Apple-Genialitaet :-).Schoenen Abend
noch,dhke