Archive for August 12th, 2008

Re: Linux ist gut fuer Server, was bietet aber Linux im “Produktiv”-Bereich? - Sun gibt eigenes Linux-Desktopsystem off…

August 12th, 2008 | Category: Allgemein

inux-archlinux-overlord/”>linux Keine Standard-Applikationen die in der Firmenwelt benötigt
> werden,
>
Ich meine nicht Office da gibt es ja Alternativen
> Wie sieht es aber aus mit Photoshop, Dreamweaver, Indesign, Quark,
>
Avid o.
> Final Cut Pro, Logic Audio, Cubase etc.)
> Das sind alles Programme die in der Medienproduktion unabdingbar
> sind.
Firmenwelt != Medienproduktion. Medienproduktion ist nur *eine* von
vielen Branchen. Und für Photoshop oder Dreamweaver gibt es
Alternativen.
> 2. Linux hat keine einheitliche GUI was aber unabdingbar in einer
> Produktiv-Umgebung ist!
Linux hat mehrere GUIs. Eine Firma kann *eine* davon als
firmeninternen Standard festlegen und schon ist das Problem gelöst.
> 2. OS X bietet als Produktiv-Arbeitsplatz alle gängigen Programme
> (Siehe Liste oben)
Das sind nicht “alle gängigen Programme”, sondern vielleicht
Werbeagentur-Bedarf.
> 7. Sogar ein Windows-Emulator hatte er an einem Rechner mit OS X
> genutzt um sein Microsoft Projekt laufen zu lassen.
Gibt es auch für Linux. Aber es zeigt doch, dass es anscheinend keine
Projektmanagement-Software für OS X gibt.
> Ach ja und zu guter letzt zeigte er mir sogar Spiele auf dem Mac. Es
> gibt Spiele für Macs?
Dürfte sich zahlenmäßig etwa im Bereich der Linux-Spiele bewegen.
> Also was sich hier anhört wie Apple-Werbung ist lediglich ein
> Erfahrungsbericht von jemanden der bisher Mac OS X nicht kannte und
> der von Apple nur vom hören und sagen gehört hatte.
Wer es glaubt, wird selig. Man kennt die Mac-Fraktion ja schon
hinlänglich.
Stefan

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Re: Linux ist gut fuer Server, was bietet aber Linux im “Produktiv”-Bereich? - Sun gibt eigenes Linux-Desktopsystem off…

August 12th, 2008 | Category: Allgemein

linux,
zur Ausgangssituation: Wir haben derzeit 77 Mac OSX Rechner, diese
hängen an geclusterten Linux Fileserver und an ebenso geclusterten
W2K3 Fileservern.
Wir arbeiten seit über 15 Jahren mit Macintoshrechnern im DTP
Bereich.
> 1. OS X arbeitet blind mit Linux zusammen
Ja und ebenso “blind” mit Windows 2003 Servern und Linux mit W2K3 und
umgekehrt.
> 2. OS X bietet als Produktiv-Arbeitsplatz alle gängigen Programme
> (Siehe Liste oben)
Korrekt, jedoch nicht mit allen Funktionen wenn man in der
Officeschiene bleibt.
Und man darf je nach OS version brav neue Programme kaufen weil jene
nicht mehr unter dem neusten OS laufen.
> 3. OS X arbeite, aus eigener Erfahrung, stabiler als Windows
Hust, sorry. Ich stelle Dir gerne mal die Protkolle des jetzigen
Jahres über Neustartvorgänge zur Verfügung. Diese resultieren wenn
man den ersten am Tag mal weglässt grösstenteils aus Problemen mit
dem Speicherhandling der Anwendungen. Ein Mac unter OSX startet
durchschnittlich 1,88 mal am Tag. Die Windows 2000/Xp Büchsen liegen
hier bei 1,18 und davon haben wir knapp 800 Stück.
> 4. OS X arbeitet mit allen am Markt erhältlichen Datenformaten
> zusammen.
????
> 5. OS X ist fast wartungsfrei und einfach zu administrieren.
jaja, deshalb auch ein Patch für Panther nach dem anderen. Versuch
mal 77 Mac zentral zu administrieren, da musst Du viel Know-How und
Fremdanbietersoftware einsetzen. Dies ist bei Linux und teilweise in
Windows genauso, daher kann dies kein Vorteil vom Mac sein.
> 7. Sogar ein Windows-Emulator hatte er an einem Rechner mit OS X
> genutzt um sein Microsoft Projekt laufen zu lassen. Hat er mir
> gezeigt, ich war echt baff, Microsoft Projekt lief da unter XP in
> einem eigenen Fenster unter OS X und war von der Geschwindigkeit
> absolut zu gebrauchen, kein Renner, aber zu gebrauchen!
Supi siehe Punkt 2, unter Linux und Windows fallen solche Workarounds
flach.
Nochmal ganz klar. Ich mag Apple und ich mag auch Linux, aber ich mag
auch Windows jedes dafür wofür man es braucht.
Ich würde den Teufel tun und die Windows Desktop Rechner durch Mac zu
ersetzen und derzeit auch nicht im grossen Stil durch Linux.
Viele liebe Grüße

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Re: Linux ist gut fuer Server, was bietet aber Linux im “Produktiv”-Bereich? - Sun gibt eigenes Linux-Desktopsystem off…

August 12th, 2008 | Category: Allgemein

linuxnip]>> (ich stimme dir
aber zu, dass> es eine bessere Treiberversorgung geben sollte, aber
das liegt an den> Firmen, nicht an den Linuxentwicklern).>>
[snip]>Nun, es liegt teilweise dann wohl doch an Linux.Und um nicht
irgendwo auf der Trollwiese zu landen auchgleich ein paar Gruende
dazu:Die Erweiterungsschnittstellen von Linux sind sehr stark ansdie
Systeminterna gebunden. Deswegen kommt es auch immerwieder vor, dass
Modul foobar, dass auf Kernel x.y.z einwandfreiseinen Dienst tat, auf
Kernel x.y.z 1 sich schlichweg(auch wenn man den Quelltext hat) nicht
mehr einbinden laesst.Grund: Weil man vorher nicht genug Hirn in den
Entwurf derSchnittstelle gesteckt hat, muss man spaeter auf Kosten
derAnwender nachbessern/-schlechtern. Das nennt man dann
professionelles Software-Engineering.
Das ist unter anderem
auch ein Grund, warum sichviele Linux-Hacker auch gegen Treiber
wehren, dienur als Binaerpaket zur Verfuegung stehen. Die lassensich
naemlich nicht so ohne weiteres an neue
Kernelversionenanpassen.Alternativen wieUDI
(http://www.projektudi.org/)oderSNAP
(http://www.scitechsoft.com/products/dev/sdk_home.html)werden von
grossen Bereichen der Gemeinschaft (neudeutsch: Community)aus
irgendwelchen — mehr oder weniger sinnvollen — Gruenden (vor allem
Geschwindigkeitsnachteile, was noch unbewiesen ist)abgelehnt.in
Wirklichkeit geht es wohl eher darum, dass bei der Erstellungwirklich
systemunabhaengiger Geraetetreiber einige der Diskussionen(und auch
einige hundert Forumsbetraege hier) mit dem Thema “Diese Hardware
laeuft aber nicht unter System xyz” schlichtwegwie Luftschloesser
aufloesen wuerden und damit einige der Gruendevon System A auf System
B zu wechseln oder sie _nicht_ friedlichnebeneinander zu betreiben
einfach wegfallen wuerden.Und das kann sich in einem heiligen
Krieg ja niemand erlauben, oder?
Ein modernes,
zukunftsicheres System zeichnet sich numal nichtnur dadurch aus, dass
es aktiv gewartet und weiterentwickeltwird (diese Eigenschaften kann
und will ich Linux nicht absprechen),sondern wohl auch — um nicht zu
sagen hauptsaechlich — dadurch,das es wohlueberlegte, sauber
definierte und in Grundzuegen unveraenderliche Schnittstellen gibt,
an die Dritte sich anbindenkoennen, ohne befuerchten zu muessen, dass
ihr Code mit der naechstenVersion des Betriebssystems faktisch
unbrauchbar geworden ist.Merke: Nicht immer ist die Industrie daran
schuld, was dieOpen-Source Szene verbockt ;-)> Effizienz an, mit der
die zu erledigenden Aufgaben gemacht werden> können, und da schneidet
ein Desktop Linux mit der (quasistandard-)> Grafikoberfläche KDE
genauso gut ab wie Windows (siehe c’t-Bericht> über diese Studie).Das
ist korrekt, wenn man nur die in die KDE intergrierten
Anwendungenbetrachtet. Weitet man das Feld aus und begibt sich in die
breitereOpen-Source Szene beginnt das, recht schnell nicht mehr wahr
zu sein …> Ja, da haben die Appleleute sicher ganze Arbeit
geleistet!100% ACK. MacOS X ist ein halbwegs modernes System mit
einer Oberflaechein gewohnter Apple-Genialitaet :-).Schoenen Abend
noch,dhke

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