Re: Linux ist gut fuer Server, was bietet aber Linux im “Produktiv”-Bereich? - Sun gibt eigenes Linux-Desktopsystem off…
Ne Anmerkung zur Überschrift: der “Produktivbereich” ist der Bereich,
der richtige Arbeit bei den Firmen machen muss, also das
Alltagsgeschäft abdeckt. Dazu gehören ganz vorneweg die Server…
> 1. Keine Standard-Applikationen die in der Firmenwelt benötigt
> werden,
> Ich meine nicht Office da gibt es ja Alternativen
> Wie sieht es aber aus mit Photoshop, Dreamweaver, Indesign, Quark,
> Avid o.
> Final Cut Pro, Logic Audio, Cubase etc.)
> Das sind alles Programme die in der Medienproduktion unabdingbar
> sind.
Die aufgezählten Applikationen sind in einem Teilbereich der
Industrie, wie du sagst, wichtig. Ich weiss nichts über deren Ports
auf Linux, aber jene tangieren, prozentual gesehen, nicht so
furchtbar viele Firmen. Aber alle Firmen benutzen Office- und
Groupware-Produkte, da punktet Linux doch schon ganz gut. Auch in
anderen Bereichen gibt es Alternativen zu den aus der Windows- und
MAC-Welt bekannten Produkten. Ich glaube, es wäre müßig, jetzt das
Aufzählen anzufangen, das bringt eh nichts.
> 2. Linux hat keine einheitliche GUI was aber unabdingbar in einer
> Produktiv-Umgebung ist!
> 3. Linux ist immer noch “relativ” umständlich zu installieren.
> 4. Die Treibersituation ist teilweise “katastrophal”
Die drei Punkte kann man irgendwie zusammenfassen: der Einsatz in
einer Produktivumgebung, wo der Anforderungskatalog recht genau
definiert ist und sich selten ändert, ist für Desktop-Linux heute
schon ideal. Hier kommt es nicht auf die ständige
Nachinstallierbarkeit von Software und Hardware auf Knopfdruck an,
ja, das ist sogar ziemlich unerwünscht (ich stimme dir aber zu, dass
es eine bessere Treiberversorgung geben sollte, aber das liegt an den
Firmen, nicht an den Linuxentwicklern). Hier kommt es eher auf die
Effizienz an, mit der die zu erledigenden Aufgaben gemacht werden
können, und da schneidet ein Desktop Linux mit der (quasistandard-)
Grafikoberfläche KDE genauso gut ab wie Windows (siehe c’t-Bericht
über diese Studie).
Installierbarkeit: es wird in Formenumgebungen in der Regel ein
Master erstellt, der dann per Rollout auf alle Maschinen verteilt
wird. Es ist ein leichtes, ein Linuxsystem auf diese Weise zu
verteilen (HD-Cloning oder Filecopy, alles bei mir in dieser Weise am
Laufen). Linux from the Scratch ist sicher eine Heidenarbeit, aber
Distris wie Suse bieten eine angepasste Installation auf Knopfdruck
an. Darin unterscheiden sich Linux und Windows heute auch nicht mehr.
Für den Rechner zuhause gelten richtigerweise andere
Gesetzmäßigkeiten: hier ist mal gerne ein Programm installiert oder
eine neue Hardwarekomponente zu konfigurieren. Da hat ein
Desktop-Linux ganz klar noch Nachteile in der Usability (nicht in der
Stabilität oder Virenresistenz).
> Ich möchte bewußt ein Betriebssystem als Konkurrent ins Auge fassen
> was mir vor kurzem aufgefallen ist. Mac OS X ja richtig das Unix
> und ich ziemlich begeistert war, wie der Unixunterbau mit vielen
> nützlichen und einfachen Tools gesteuert wird. Netzwerkeinstellungen
> etc. echt super simpel!
Ja, da haben die Appleleute sicher ganze Arbeit geleistet!
> Der Rechner hing übrigens an einem Linux-Server. Der Mensch von der
> Werbeagentur argumentierte mit einer sehr logischen Kette:
Hier tritt sich MS dann selbst in den Hintern, wenn sie jedes
Protokoll auf eine “eigene Art” interpretieren oder mit proprietären
Protokollen arbeiten. In solchen Umgebungen wie der, von der du
sprichst, grenzen sie sich dann selbst aus.
Gruß, Jürgen
Die Linux-Seifenblase ist endgültig geplatzt ! Link inside zur News. Linux = tot - IBM gewinnt auch Brasilien als Linux-Par…
linuxe:
http://www.golem.de/0310/27871.html
“Trotz Linux-Hype wenig Investitionen in Open Source
Studie: Wenig Investitionen in Linux und Open Soure geplant
Der Hype um Open-Source-Betriebssysteme ist deutlich überzogen, zu
diesem Schluss kommt eine Untersuchung der Informationweek, die für
Deutschland durch Mummert Consulting ausgewertet wurde. Trotz vieler
Vorteile würden sich offene Betriebssysteme wie Linux in den
kommenden Jahren nur langsam durchsetzen.”
“Bei den Top 10 der IT-Investitionen in diesem Jahr steht Open Source
nur auf Platz neun, so die Studie.”
“Bei einem Blick auf die Investitionspläne der Unternehmen entpuppe
sich der Linux-Hype so als Seifenblase. Ein Problem für Linux: Es
wird vergleichsweise selten parallel zum verbreiteten Windows NT 4.0
eingesetzt. Mehr als die Hälfte der Unternehmen, die Windows NT 4.0
verwenden, nutzen parallel dazu auch Windows 2000. Weitere 14,3
Prozent nutzen andere Windows-Systeme (95, 98, Me oder XP). Doch nur
11,6 Prozent verwenden gleichzeitig Linux. Dadurch hätten Linux und
andere Open-Source-Systeme oft nur dann Chancen, wenn eine komplette
Umstellung des Betriebssystems erwogen werde.”
“Doch auch bei wechselwilligen IT-Verantwortlichen stehe Linux auf
der Investitionsliste zur Zeit noch weit hinten. 54,2 Prozent der
Unternehmen wollen im kommenden Jahr sicher oder vielleicht auf
andere Betriebssysteme umsteigen. Von diesen Wechselwilligen gaben
aber nur 6,4 Prozent an, sowohl client- als auch serverseitig auf
Linux umstellen zu wollen. Im Vergleich würden 52,9 Prozent Windows
2000 wählen, 49,3 Prozent Windows Server 2003 (Mehrfachnennungen
waren möglich).”
“Lediglich gegen die alten, noch auf Microsoft DOS basierenden
Betriebssysteme Windows 95, 98 und Me könne sich Linux behaupten. Das
neuere Windows XP liege jedoch mit 10,7 Prozent wieder deutlich vor
Linux. Ein erheblicher Zuwachs der Linux- Installationen wird jedoch
im Bereich der Server erwartet.”
“Auch der Fachhandel hat bisher keine nennenswerte Nachfrage nach
Open-Source-Software registriert. Fast drei Viertel (73,1 Prozent)
der Fachhändler geben an, dass diese Produkte in bisherigen Projekten
keine nennenswerte Rolle gespielt haben. Bis 2006 erwarten 34,5
Prozent eine große Nachfrage nach Linux-Produkten.”
Aber die Linux-Fuzzis verbreiten trotz dieser knallharten Fakten
immer noch ihre Opensource-FUD-Propaganda. Ein bekannter Münchner
Rechtsanwalt bezeichnete diese Linux-Jubelperser nicht ohne Grund
als Linux-Talibans.
Heise meinte noch Anfang das Jahres, dass das Jahr 2003 DAS
LINUX-BOOM-JAHR sein würde. Und wie immer hatte Heise recht behalten.
Die Linux-Seifenblase ist tatsächlich geplatzt und hat jetzt BOOOOOOM
gmacht! Hahahahahahhaha !
Ich kann über die Linux-Naivlinge nur noch herzlich lachen.
Geschichte wiederholt sich:
1. Amiga = tot
2. OS/2 = tot
3. BeOS = tot
4. Linux = tot
Windows dagegen ist besser und stärker als je zu zuvor! Siehe
Rekordeinnahmen von MS dank Windows XP.
Fazit:
Den Linux-Schrott wollen die Leute nicht einmal geschenkt haben.