Archive for Juli, 2008
Re: Endlich werden die Linux-User verklagt. Hoffentlich hagelt es harte Strafen! - SCO vs. Linux: OSDL sieht Linux-Anwender…
linuxh finde es angemessen, dass “die SCO Group angekündigt” hat, “auch
> Linux-Anwender vor Gericht zu ziehen”.
Was ist daran angemessen???
> Denn wer ein Betriebssystem mit gestohlenem Quellcode einsetzt macht
> sich indirekt schuldig, indem er von diesem Diebstahl profitiert.
Neutral betrachtet hast du in diesem Punkt recht. Ach wieviel
Millionen Windows-Lizenzen wohl gerklaut sind???
> Aus dem Heise-Forum sind mir auch einige dieser Kandidaten bekannt,
> die dieses Betriebssystem vorsätzlich und mit hähme einsetzen. Gibt
> es eine Kontaktadresse bei SCO, bei der man Leute melden kann, die
> dieses OS mit dem gestohlenen Code einsetzen?
Ich setze es ein weil ich damit produktiver bin. Meine Kontaktadresse
bekommst Du bei der Heise-Redaktion. SCO soll mich ruhig verklagen.
Ist mir völlig wurscht. Ich habe noch 4(!!!!!) Caldera-Pakete hier
stehen. Mal sehen was die von mir wollen.
> Und wenn es in Deutschland die ersten drakonischen Strafen für den
> Einsatz von Linux hagelt, werden die Pinguin-Freunde hoffentlich
> einsehen, dass Geiz nicht geil ist, und das sie besser ein
> professionelles Betriebssystem eingesetzt hätten.
Blabla. Welches Leid muss einem erfahren sein um solchen Dünnquark zu
verzapfen.
> O.U.
Armer Troll.
Re: Endlich werden die Linux-User verklagt. Hoffentlich hagelt es harte Strafen! - SCO vs. Linux: OSDL sieht Linux-Anwender…
href=”http://www.einfach-eee.de/eee-pc-901/eee-pc-901-verkaufsstart-weiterhin-unklar/”>linuxist das denn hier fuer ein “User”?
> Ich finde es angemessen, dass “die SCO Group angekündigt” hat, “auch
> Linux-Anwender vor Gericht zu ziehen”.
>
> Denn wer ein Betriebssystem mit gestohlenem Quellcode einsetzt macht
> sich indirekt schuldig, indem er von diesem Diebstahl profitiert.
… juristisch keine Ahnung (Urheberrechtsverletzung ungleich
Diebstahl) …
> Aus dem Heise-Forum sind mir auch einige dieser Kandidaten bekannt,
> die dieses Betriebssystem vorsätzlich und mit hähme einsetzen.
… juristisch weiterhin keine Ahnung (Vorsatz oder Fahrlässigkeit
gibt es nicht einmal bei Diebstahl) …
> Gibt
> es eine Kontaktadresse bei SCO, bei der man Leute melden kann, die
> dieses OS mit dem gestohlenen Code einsetzen?
… und dann daraufhin SCO wegen Missachtung der mehreren
einstweiligen Verfügungen, die in Deutschland immernoch gilt, zur
Ordnungsverfahren zerrt? Das hätte man wohl gerne mit SCO!
> Und wenn es in Deutschland die ersten drakonischen Strafen für den
> Einsatz von Linux hagelt,
Hast du es immer noch nicht kapiert: Wenn SCO noch ein weiteres Wort
ohne Beweis in Deutschland behauptet, Linux enthält SCO-Code, gibt es
für SCO sofort Ordnungsgeld oder Ersatzweise Ordnungshaft, “zu
Vollziehen beim Geschäftsführer” - wie es im Verfügung steht.
> werden die Pinguin-Freunde hoffentlich
> einsehen, dass Geiz nicht geil ist, und das sie besser ein
> professionelles Betriebssystem eingesetzt hätten.
Ist das ein Straftat, kein professionelles Betriebssystem
einzusetzen? Irgendwie tust du mir leid.
Re: Mir ist Linux egal, … - Red Hat Linux heißt jetzt Fedora Linux
linux-
>
> Also unter FreeBSD:
>
> # cvsup /etc/supports
> # cd /usr/ports/security/openssh-portable
> # make
> # make reinstall
Holt sich das die Sourcen und kompiliert diese durch? Eigentlich
nicht schlecht. Aber ich habe mein BSD auf einer SparcStation1,
welche erstens lahm und zweitens noch einen Bug im MMU-Handler hat,
der bei Kompilieren recht gern zuschlägt.
NetBSD sollte das zwar auch können, allerdings ist ssh da AFAIK kein
Paket, sondern wird per Archiv bei der Installation mitgebracht. Das
Buch zu NetBSD (i386) ist da nicht wirklich hilfreich …
>
> > PS: Schon etwas unelegant im Vergleich zu Debian, das Paketmanagement
> > unter *BSD.
>
> Wieso? Ich hab doch die Wahl zwischen Packages und Ports und bin
> _wesentlich_ aktueller als Debian.
Mach mich mal schlau, bitte. Das eine ist Source, das andere Binary?
Oder wie?
Gruß,
Stephan
IBM Linux, HP Linux, AIX, HP UX und M$2000 - IBM vom Erfolg von Linux überzeugt
Auf einmal wollen sie alle auf den Zug aufspringen um sich einen Teil
des verlorengegangenen Kuchens abzuholen. Ohne dabei die Vorarbeit
hierfuer geleistet zu haben. So ein Beispiel gab es schon einmal in der
IT-Branche und hiess Digital. Auch die wollten auf einmal alles machen
und noch dazu M$. Das Ergebnis: es gibt kein Digital mehr.
Und IBM ?
Hat IBM nicht als UNIX Derivat AIX ? - Wie vertraegt sich das mit dem
Komittement zu Linux ? Und warum liest man auf der HomePage von IBM
dass sie fuer den Einsatz unternehmensweiter Loesungen Windows2000
empfehlen ? Wer ist hier noch glaubhaft ? - Nepper, Schlepper
Bauernfaenger. Vielleicht geht durch die IBM Linux Kampagne doch der
ein oder andere Auftrag ins Netz und wird mit AIX umgesetzt ? Linux -
gut um sich ins Gespraech zu bringen !
Linux generell: macht sich verdient um die Diskussion alternativer
Betriebssysteme.
Linux im Einsatz unternehmenskritischer Bereiche ? - Wer haelt den Kopf
hierfuer hin ?
Und was passiert mit IBM Linux ? Wird es mit HP Linux koennen ? -
Genauso gut wie HP-UX mit AIX kann ? - Naemlich gar nicht ?
A U F G E P A S S T ! ! !
- Hier weiss die linke Hand nicht was die rechte macht. Nur eines ist
sicher: ihren Teil vom Kuchen wollen sie abholen. Quartalsbedingt sich
ins Gespraech bringen. Linux als Promotion zu eigenen Interessen ! Und
letzten Endes sind es die Business Units die gegeneinander Umsatz
machen wollen. Egal ob mit AIX, Linux oder M$2000. Der Leidtragende
dafuer jedoch um eine Erkenntnis reichere wird der Endkunde sein.
Gruss,
der Rattenfaenger
Re: Mac-Anwendungen unter Mac-Linux? - Mac-on-Linux - 64-Bit-Linux für Power Mac G5
>linux> - Can run Mac OS 7.5.2 to 9.2.2
> > - No ROM needed
>
> > MOL is not an emulator but runs the OS directly without any
> > CPU emulation.
>
> Laufen denn ältere Systeme innerhalb von Linux auch auf Maschinen,
> auf denen sie nativ nicht laufen ? Z.B. OS 9 auf einem neuen iMac ?
Du denkst an die aktuellen Macs, die (bis auf eine Ausnahme, einen
Power Mac G4 mit 1,25 MHz - der sich übrigens sehr gut verkauft!)
laut Apple nur noch “Mac OS X only” sind.
Der Gedanke ist mir auch schon gekommen, die von Apple aus
Marketinggründen entzogene Unterstützung von OS 9 auf diesem Weg
wiederzubekommen.
Leider konnte ich das noch nicht ausprobieren, weil ich die “OS X
only” bisher gemieden habe und statt dessen auf dem Gebrauchtmarkt
gekauft habe, d.h. nur Geräte, die auch ganz offiziell von OS 9
booten können/dürfen.
Ob Mac-on-Linux das kann, was Apple ja verhindern will, ist sicher
von allgemeinem Interesse. Es wäre eine gute Frage für die
FAQ-Sektion der Mac-on-Linux-Page:
http://www.maconlinux.org/faq.html
Eine Mailing-Liste und Archive dazu gibt es bei M-O-L übrigens auch.
Grüße,
Prefect.
Re: Mir ist Linux egal, … - Red Hat Linux heißt jetzt Fedora Linux
> > … da ich es nicht nutze…
> Damit entgeht Dir aber vielleicht etwas, was Du ansonsten als
> angenehm empfinden würdest. Linux kann so schön sein …
Ich hatte es ja davor…
> Aber mal ‘ne annere Story: hattu ‘ne Ahnung, wie ich mein NetBSD
> OpenSSH-mäßig auf den neuesten Stand bringe? Nachdem ich es mir vor
> einigen Wochen geholt habe, sind gerade da einige Löcher bekannt
> geworden, ich ich gern gestopft hätte. Und nein, die Kiste ist nicht
> im Internet erreichbar (ist also nicht kompromittiert).
Also unter FreeBSD:
# cvsup /etc/supports
# cd /usr/ports/security/openssh-portable
# make
# make reinstall
> PS: Schon etwas unelegant im Vergleich zu Debian, das Paketmanagement
> unter *BSD.
Wieso? Ich hab doch die Wahl zwischen Packages und Ports und bin
_wesentlich_ aktueller als Debian.
Grüßle Surpher
Re: Linux oder GNU/Linux, wie hättet ihr es denn nun gerne? - Ernste Sicherheitslücken in Unix/Linux-D…
=“http://matthias.mahrhofer.in/blog/?p=95″>linuxhreibt jemand nur Linux, wird er sofort berichtigt, daß das
> gefälligst GNU/Linux heißt, weil erst durch die GNU-Programme aus dem
> Kernel ein Betriebssystem wird.
Linux ist nur ein Kernel. Wenn jemand von GNU/Linux redet meint er
das gesamte Betriebsystem inklusive dem Kernel namens Linux. Die
aequivalenten Begriffe im zung.com/2008/07/01/re-linux-oder-gnulinux-wie-hattet-ihr-es-denn-nun-gerne-ernste-sicherheitslucken-in-unixlinux-d/”>Windowsbereich sind:
Windows = GNU/Linux
Windows-Kernel = Linux
> Wird eine Sicherheitslücke in einem
> GNU-Projekt entdeckt, heißt es sofort: Was kann Linux dafür, das ist
> nur der Kernel.
Voellig richtig. Wenn z.B. ein Bug im Realplayer fuer Windows
auftritt, kann Windows (also MS) auch nichts dafuer. KDE ist
uebrigens kein GNU-Projekt!
> Ja was denn nun?
>
> Wo ist denn nun die Grenze zwischen Kernel und Betriebssystem?
Das ist kein entweder oder. Der Kernel ist Teil des Betriebssystems.
Was genau man zum Kernel zaehlt wird unterschiedlich interpretiert.
Bei GNU/Linux ist das sehr einfach: Der Teil, der im privilegierten
Modus ablaeuft, also z.B. Geraetetreiber, Speicherverwaltung,
Scheduler, IP-Stack usw. ist der Kernel. Bei anderen Systemen ist das
u.U. nicht so leicht zu unterscheiden.
> Findet euch damit ab: Wer dauernd auf GNU/Linux rumreitet, für den
> gilt auch im negativen Fall “mitgefangen, mitgehangen”.
Du meinst: Wenn andere dumm reden darfst du auch dumm reden? Es ist
eher unueblich, sein Niveau immer auf das tiefste aller Beteiligten
anzupassen.
muhh
Re: Bald ist SCO weg. Dann beginnt der LINUX-BOOM. Da kaufen alle Novell/LINUX - SCO vs. Linux: Frisches Geld mit frische…
linuxmisch, ich habe noch nicht einmal Windows erwähnt
> und schon kommen die Trolls aus den Löchern.
Es wird wirklich Zeit, dass Du mal eine amtliche Merkbefreiung
bekommst. Wie oft habe ich Dir erklärt, dass mich Windows fast gar
nicht interessiert und wie oft hast Du vorgegeben, es verstanden zu
haben?
Mit Deinem Auftauchen kommen die Trolle nicht aus den Löchern, Du
selbst bist die erste Vorhut. Sobald irgend etwas über MS, Windows,
Linux, SCO oder IBM kommt, steht auch unweigerlich mindestens einmal
ein Posting mit den Wörtern “das gute LINUX” (wohlgemerkt in dieser
Schreibung) vom Obertroll HenryPym. Inhaltlich genauso sinnfrei wie
schwer verständlich. Und wenn zu wenig Antworten eingeheimst werden,
dann kommt spätestens eine Stunde danach noch ein ähnlich
überflüssiges Posting.
> Sagte ich nicht schon öfter, das man sie ob ihrer
> Wortwahl erkennen wird.
Nein, sagtest Du nicht. Das sagte unter Anderem ich, wobei nicht nur
Wort-, sondern auch Satzwahl wichtig sind. Als negatives
Trollbeispiel habe ich Dich angeführt.
Links könnte ich Dir genug geben.
> Wenn nicht die Kraftausdrücke im Forum verboten
> wären, würden sie sie gebrauchen.
Du wärest doch nicht einmal in der Lage, diese Kraftausdrücke so zu
gebrauchen, dass auch jeder versteht, wer damit gemeint ist.
> So haben exakt diese Trolle Angst sie müßten sich einen neuen Nick anlegen.
> Scheint ja fast wie ne Prüfung zu sein, das mit dem neuen Nick, meine ich.
> :))))
Auch hier gilt das oben Gesagte bezüglich der “Merkbefreiung”.
Bezeichnend ist hierbei auch, dass Du etwas, was offensichtlich Du
lustig findest, es auch so kennzeichnen muss, damit jeder weiß, dass
wenigstens Du darüber lachen kannst.
Btw.: Noch 14 Tage, dann muß Linux aber boomen!
MfG Stefan Milcke
42 ![]()
Das sind objektive Argumente gegen Linux. @Linux-Fans: was sagt ihr dazu? - Sun: Linux-Nutzer wollen in Wirklichkeit…
linuxabe die jeweiligen Argumente nach bestem Wissen und Gewissen
zusammengestellt und mich bemüht, die Aussagen sowie die
dazugehörigen Anmerkungen und Gegenargumente bestmöglich durch Fakten
zu untermauern.
GNU/Linux ist schwerer erlenbar als Windows oder MacOS - Fakten:
* Die Lernkurve von GNU/Linux verläuft i.d.R. für den Benutzer
unerfreulich.
* Die wichtigste Benutzerschnittstelle, das CLI, ist zwar effizient
für Könner, aber unfreundlich gegenüber Lernenden (”rm -rf”).
* Der Schulungsaufwand für GNU/Linux- basierte Systeme ist de facto
höher als der für Windows- Systeme, da Benutzer i.d.R. Vorkenntnisse
für Windows besitzen, nur selten jedoch welche für UNIX.
* Unter GNU/Linux gibt es keine betriebssystemweiten und konsequent
eingehaltenen Konventionen und Standards wie unter Windows; der auf
IBM zurückgehende CUA-/ SAA- Standard wird zwar seit MS-DOS, OS/2 und
Windows auf den entsprechenden Systemen umgesetzt, ein vergleichbarer
Standard existiert für GNU/Linux jedoch nicht.
Viele wichtige Anwendungen fehlen unter GNU/Linux - Fakten:
Nahezu keine aktuelle Office- Software existiert in Portierungen für
GNU/Linux; bei Textverarbeitungen und Tabellenkalkulationen gibt es
Workarounds und einige Alternativen (OpenOffice.org, StarOffice
u.a.), einige Anwendungsgruppen sind unter GNU/Linux jedoch überhaupt
nicht vertreten:
* Beispielsweise gibt es keinen visuellen HTML-Editor mit Site-
Management- Funktionalität, der auch nur ansatzweise mit Produkten
wie Microsoft FrontPage, Macromedia Dreamweaver oder Adobe GoLive!
vergleichbar wäre.
* Es existiert keinerlei professionelle DTP-Software; TeX und LaTeX
ist keine Option für Werbegrafiker oder Zeitschriftensatz.
* Es existiert keinerlei professionelle Bildbearbeitung; The GIMP ist
keine Option, da keine Farbseparation unterstützt wird.
* Es gibt sehr wenige branchenspezifische Lösungen für GNU/Linux.
Die Dokumentation zu GNU/Linux ist schlecht.
Auch hier muss man wieder differnzierter herangehen - Fakten:
* Es gibt eine Unmenge an frei verfügbarer Dokumentation zu GNU/Linux
im Internet sowie im Lieferumfang nahezu jeder Distribution.
* Teilweise ist die Dokumentation veraltet oder fehlerhaft.
* Die Dokumentation ist nur teilweise übersetzt; sie liegt i.d.R. in
englischer Sprache vor. Teilweise sind die Übersetzungen stümperhaft
und voller Fehler.
* Es gibt keine Prüf- oder Kontrollinstanz, die beispielsweise die
Arbeiten im LDP zertifiziert und überprüft, ob ein bestimmtes HOWTO
beispielsweise noch aktuell ist.
Das Updaten ist ein Glücksspiel:
Die Aktualisierung eines aktuellen Windows- Betriebssystems ist
innerhalb der empfohlenen Migrationspfade sicher; die Installations-,
Reparatur- und Aktualisierungsroutinen sind millionenfach geprüft und
zuverlässig. Probleme treten nur in seltensten Ausnahmefällen auf.
Bei GNU/Linux ist die Aktualisierung einer Distribution bei jeder
Version ein Glücksspiel; es kann problemlos funktionieren, es sind
jedoch auch Fälle bekannt, bei denen Fehler in der durch Fehler in
der Update- Routine wichtige Daten gelöscht oder Partitionen
überschrieben wurden. Ob ein Update funktioniert oder nicht ist
hochgradig distributionsabhängig und teilweise Glückssache.
GNU/Linux ist zwar tausendfach im Einsatz, die meisten Distributionen
durchlaufen jedoch nur sehr oberflächliche Betatests. Eine absolute
Ausnahme bildet Debian GNU/Linux:
* Die Update- Mechanismen dieser nichtkommerziellen Distribution sind
überragend und “rock-solid”.
* Ausserdem hat Debian mit seinen fast zweijährigen Release- Zyklen
die längsten Testphasen aller großen Distributionen.
* Hinzu kommt noch die intensive und ausführliche Testphase der
Varianten “Testing” und “Unstable”.
* Debian ist die einzige Distribution mit einem funktionierendem
Downgrade- Konzept, beispielsweise von “Unstable” auf “Testing”, oder
von “Testing” auf “Stable” (Debian GNU/Linux 3.0 “Woody”).
Die Update-Mechanismen folgender Distributionen gelten als relativ
stabil:
* Debian GNU/Linux: 2.2 <-> 3.0, 3.0 <-> “Sarge”, “Sarge” <-> “Sid”.
* Red Hat Linux: 7.3 -> 8.0, 8.0 -> 8.1
* Mandrake Linux: keine gravierenden Probleme mehr bekannt bei den
letzten Releases.
* SuSE Linux: die schwerwiegendsten Probleme scheinen beseitigt zu
sein.
* Slackware: keine negativen Erfahrungen bekannt (?).
Automatische Mechanismen zum Einspielen von Sicherheits- Updates oder
Bugfixes besitzen nur die großen Distributionen; auch hier verfügt
Debian GNU/Linux über den mit Abstand zuverlässigsten Mechanismus
(apt-get bzw. dselect via HTTP oder FTP), aber auch Red Hats up2date
ist zuverlässig, aber nach dem Testzeitraum teuer; alternativ können
inoffizielle Repositories via apt-rpm genutzt werden. SuSE und
Mandrake verfügen ebenfalls über vergleichbare
Aktualisierungsmechanismen.
Ständiger Wandel und Instabilität:
“Nichts ist so beständig wie der Wandel”, zumindest in der GNU/Linux-
Welt; der Zwang zu permanenten Updates bewirkt Instabilität und eine
sich permanent verändernde Arbeitsumgebung. Datenformate sind zwar
meist offen, verändern sich jedoch ständig, oder Programme
werdenersetzt durch andere Produkte mit inkompatiblen Datenformaten.
Im Gegensatz dazu gibt es in der Windows- Welt bei den führenden
Applikationen stabile Datenformate, die zwar i.d.R. proprietär sind,
dafür aber de facto- Standards bilden.
Eine Hölle ist die “dependency hell” unter GNU/Linux; Paketformate
wie RPM oder DEB beinhalten Informationen über die Abhängigkeiten
eines zu installierenden oder zu deinstallierenden Paketes; dadurch
werden ständig Pakete gelöscht, oder Unmengen uninteressanter
Dependencies installiert, oder die Installation eines Paketes
verhindert aufgrund von nicht lösbaren Abhängigkeiten.
Die einzige Distribution, die diese Hölle in den Griff bekommen hat,
ist Debian GNU/Linux; durch die extrem leistungsfähige
Paketverwaltung und die phantastische Internet- basierte
Infrastruktur mit zahllosen gespiegelten Repositories gibt es
eigentlich nie nennenswerte Probleme mit ungelösten oder unlösbaren
Abhängigkeiten, zumindest nicht bei den Varianten “Stable” und
“Testing”. Der Benutzer wird vollkommen von Details entlastet, die
zur Installation einer Applikation notwendig sind: Dselect oder
aptitude lösen die Abhängigkeiten intelligent und weitestgehend
automatisch auf.
Nur: Warum sind die Anbieter kommerzieller Distributionen nicht in
der Lage, vergleichbar mächtige Tools zur Verfügung zu stellen?
GNU/Linux ist anwenderfeindlich:
Die Benutzung von GNU/Linux ist sowohl für normale Benutzer (”Joe
User”) als auch für Administratoren riskanter und fehleranfälliger;
die Wahrscheinlichkeit eines ungewollten Datenverlustes ist bei
GNU/Linux daher grösser als bei einer aktuellen Windows- Version.
Man könnte auch pointiert formulieren, GNU/Linux sei unmenschlich, da
die Shell eine Benutzerschnittstelle ist, die dem Naturell der
meisten Menschen widerspricht; die meisten Benutzer, das schliesst
auch Administratoren ein, funktionieren visuell, auditiv und/oder
haptisch besser alls abstrakt auf der Basis von Kommandos. Auch ist
die Gedächtnisleistung bei visuellen Reizen nach Erkenntnissen der
Kognitionswissenschaft besser als die beim Erlernen von abstrakten
Kommandos. Visuelle Schnittstellen sind aufgrund der immens
gestiegenen Rechenleistung heutzutage möglich, es gibt daher
eigentlich keinen Grund, auf sie und ihre Vorteile zu verzichten
(haptische oder auditive Benutzerschnittstellen gibt es bisher nur
bei Star Trek und beim Militär ;).
Je nach individuellem Typus kann das Arbeiten mit GNU/Linux extrem
zeitraubend und iffezient sein, selbst bei der Erledigung einfachster
Aufgaben.
Beispiele:
* Das Konfigurieren eines aktiven ISDN-Adapters unter einem
beliebigen aktuellen GNU/Linux zum netzwerkweiten Versenden und
Empfangen von Telefaxen kann Wochen dauern und dennoch erfolglos
bleiben (Dauer unter Windows 2000 Server: etwa zehn Minuten).
* Das Einrichten eines Netzwerkdruckers über CUPS und Samba kann
unter Debian GNU/Linux Tage dauern und dennoch erfolglos bleiben
(Dauer zur Lösung derselben Aufgabe unter Windows 2000 Server: etwa
drei Minuten).
Je nach individuellem Typus kann aber auch genau das Gegenteil
eintreten: Ein begabter Programmierer entwickelt möglicherweise den
fehlenden Treiber einfach selbst, oder beseitigt Fehler aus einem
bereits existierenden.
An der Kommandozeile verursacht das UNIX- Konzept, nur die unbedingt
notwendigen Rückfragen zu stellen, für ein höheres Risiko beim
ungeübten Benutzer. Alle Windows- Versionen und sogar MS-DOS fragt
bei allen kritischen Operationen, teilweise mehrfach, nach, ob die
Operation tatsächlich gewollt ist. Die knappe, aber präzise CLI-
Benutzerschnittstelle ist konzeptionell genau so gewollt, wie sie
realisiert ist: Professionelle und geschulte Anwender sollen ein
effizientes Handwerkszeug erhalten, das die notwendigen Arbeiten
rasch erledigt; das Risiko verbleibt heutzutage jedoch beim
ungeschulten oder unerfahrenen Anwender — für Systeme ohne
ausgebildeten Administrator wurde UNIX allerdings auch nie
konzipiert.
Probleme unter den derzeitigen GNU/Linux- GUIs sind weniger
konzeptioneller Natur; hier wird zwar versucht, eine
benutzerfreundliche Schnittstelle
Re: Linux oder GNU/Linux, wie hättet ihr es denn nun gerne? - Ernste Sicherheitslücken in Unix/Linux-D…
> Ist doch immer wieder lustig:
> Schreibt jemand nur Linux, wird er sofort berichtigt, daß das
> gefälligst GNU/Linux heißt, weil erst durch die GNU-Programme aus dem
> Kernel ein Betriebssystem wird. Wird eine Sicherheitslücke in einem
> GNU-Projekt entdeckt, heißt es sofort: Was kann Linux dafür, das ist
> nur der Kernel.
> Ja was denn nun?
Musst Du immer so unqualifiziert trollen? Niemand sagt “Was kann
Linux dafuer”. Es ist klar, dass eine Sicherheitsluecke in einer
verbreiteten Anwendung auf Linux-Rechnern ein Linux-Problem ist,
und auch ein FreeBSD- oder Solaris-Problem, falls da KDE genauso
konfiguriert ist. Niemand bestreitet das.
> Wo ist denn nun die Grenze zwischen Kernel und Betriebssystem?
Wenn Du das nicht weisst, solltest Du in Computerbildforen wechseln.
> Findet euch damit ab: Wer dauernd auf GNU/Linux rumreitet, für den
> gilt auch im negativen Fall “mitgefangen, mitgehangen”.
Ja und? Was wolltest Du uns sagen?
a^2