Jul 2

Das sind objektive Argumente gegen Linux. @Linux-Fans: was sagt ihr dazu? - Sun: Linux-Nutzer wollen in Wirklichkeit…

Category: Allgemein

linuxabe die jeweiligen Argumente nach bestem Wissen und Gewissen
zusammengestellt und mich bemüht, die Aussagen sowie die
dazugehörigen Anmerkungen und Gegenargumente bestmöglich durch Fakten
zu untermauern.
GNU/Linux ist schwerer erlenbar als Windows oder MacOS - Fakten:
* Die Lernkurve von GNU/Linux verläuft i.d.R. für den Benutzer
unerfreulich.
* Die wichtigste Benutzerschnittstelle, das CLI, ist zwar effizient
für Könner, aber unfreundlich gegenüber Lernenden (”rm -rf”).
* Der Schulungsaufwand für GNU/Linux- basierte Systeme ist de facto
höher als der für Windows- Systeme, da Benutzer i.d.R. Vorkenntnisse
für Windows besitzen, nur selten jedoch welche für UNIX.
* Unter GNU/Linux gibt es keine betriebssystemweiten und konsequent
eingehaltenen Konventionen und Standards wie unter Windows; der auf
IBM zurückgehende CUA-/ SAA- Standard wird zwar seit MS-DOS, OS/2 und
Windows auf den entsprechenden Systemen umgesetzt, ein vergleichbarer
Standard existiert für GNU/Linux jedoch nicht.
Viele wichtige Anwendungen fehlen unter GNU/Linux - Fakten:
Nahezu keine aktuelle Office- Software existiert in Portierungen für
GNU/Linux; bei Textverarbeitungen und Tabellenkalkulationen gibt es
Workarounds und einige Alternativen (OpenOffice.org, StarOffice
u.a.), einige Anwendungsgruppen sind unter GNU/Linux jedoch überhaupt
nicht vertreten:
* Beispielsweise gibt es keinen visuellen HTML-Editor mit Site-
Management- Funktionalität, der auch nur ansatzweise mit Produkten
wie Microsoft FrontPage, Macromedia Dreamweaver oder Adobe GoLive!
vergleichbar wäre.
* Es existiert keinerlei professionelle DTP-Software; TeX und LaTeX
ist keine Option für Werbegrafiker oder Zeitschriftensatz.
* Es existiert keinerlei professionelle Bildbearbeitung; The GIMP ist
keine Option, da keine Farbseparation unterstützt wird.
* Es gibt sehr wenige branchenspezifische Lösungen für GNU/Linux.
Die Dokumentation zu GNU/Linux ist schlecht.
Auch hier muss man wieder differnzierter herangehen - Fakten:
* Es gibt eine Unmenge an frei verfügbarer Dokumentation zu GNU/Linux
im Internet sowie im Lieferumfang nahezu jeder Distribution.
* Teilweise ist die Dokumentation veraltet oder fehlerhaft.
* Die Dokumentation ist nur teilweise übersetzt; sie liegt i.d.R. in
englischer Sprache vor. Teilweise sind die Übersetzungen stümperhaft
und voller Fehler.
* Es gibt keine Prüf- oder Kontrollinstanz, die beispielsweise die
Arbeiten im LDP zertifiziert und überprüft, ob ein bestimmtes HOWTO
beispielsweise noch aktuell ist.
Das Updaten ist ein Glücksspiel:
Die Aktualisierung eines aktuellen Windows- Betriebssystems ist
innerhalb der empfohlenen Migrationspfade sicher; die Installations-,
Reparatur- und Aktualisierungsroutinen sind millionenfach geprüft und
zuverlässig. Probleme treten nur in seltensten Ausnahmefällen auf.
Bei GNU/Linux ist die Aktualisierung einer Distribution bei jeder
Version ein Glücksspiel; es kann problemlos funktionieren, es sind
jedoch auch Fälle bekannt, bei denen Fehler in der durch Fehler in
der Update- Routine wichtige Daten gelöscht oder Partitionen
überschrieben wurden. Ob ein Update funktioniert oder nicht ist
hochgradig distributionsabhängig und teilweise Glückssache.
GNU/Linux ist zwar tausendfach im Einsatz, die meisten Distributionen
durchlaufen jedoch nur sehr oberflächliche Betatests. Eine absolute
Ausnahme bildet Debian GNU/Linux:
* Die Update- Mechanismen dieser nichtkommerziellen Distribution sind
überragend und “rock-solid”.
* Ausserdem hat Debian mit seinen fast zweijährigen Release- Zyklen
die längsten Testphasen aller großen Distributionen.
* Hinzu kommt noch die intensive und ausführliche Testphase der
Varianten “Testing” und “Unstable”.
* Debian ist die einzige Distribution mit einem funktionierendem
Downgrade- Konzept, beispielsweise von “Unstable” auf “Testing”, oder
von “Testing” auf “Stable” (Debian GNU/Linux 3.0 “Woody”).
Die Update-Mechanismen folgender Distributionen gelten als relativ
stabil:
* Debian GNU/Linux: 2.2 <-> 3.0, 3.0 <-> “Sarge”, “Sarge” <-> “Sid”.
* Red Hat Linux: 7.3 -> 8.0, 8.0 -> 8.1
* Mandrake Linux: keine gravierenden Probleme mehr bekannt bei den
letzten Releases.
* SuSE Linux: die schwerwiegendsten Probleme scheinen beseitigt zu
sein.
* Slackware: keine negativen Erfahrungen bekannt (?).
Automatische Mechanismen zum Einspielen von Sicherheits- Updates oder
Bugfixes besitzen nur die großen Distributionen; auch hier verfügt
Debian GNU/Linux über den mit Abstand zuverlässigsten Mechanismus
(apt-get bzw. dselect via HTTP oder FTP), aber auch Red Hats up2date
ist zuverlässig, aber nach dem Testzeitraum teuer; alternativ können
inoffizielle Repositories via apt-rpm genutzt werden. SuSE und
Mandrake verfügen ebenfalls über vergleichbare
Aktualisierungsmechanismen.
Ständiger Wandel und Instabilität:
“Nichts ist so beständig wie der Wandel”, zumindest in der GNU/Linux-
Welt; der Zwang zu permanenten Updates bewirkt Instabilität und eine
sich permanent verändernde Arbeitsumgebung. Datenformate sind zwar
meist offen, verändern sich jedoch ständig, oder Programme
werdenersetzt durch andere Produkte mit inkompatiblen Datenformaten.
Im Gegensatz dazu gibt es in der Windows- Welt bei den führenden
Applikationen stabile Datenformate, die zwar i.d.R. proprietär sind,
dafür aber de facto- Standards bilden.
Eine Hölle ist die “dependency hell” unter GNU/Linux; Paketformate
wie RPM oder DEB beinhalten Informationen über die Abhängigkeiten
eines zu installierenden oder zu deinstallierenden Paketes; dadurch
werden ständig Pakete gelöscht, oder Unmengen uninteressanter
Dependencies installiert, oder die Installation eines Paketes
verhindert aufgrund von nicht lösbaren Abhängigkeiten.
Die einzige Distribution, die diese Hölle in den Griff bekommen hat,
ist Debian GNU/Linux; durch die extrem leistungsfähige
Paketverwaltung und die phantastische Internet- basierte
Infrastruktur mit zahllosen gespiegelten Repositories gibt es
eigentlich nie nennenswerte Probleme mit ungelösten oder unlösbaren
Abhängigkeiten, zumindest nicht bei den Varianten “Stable” und
“Testing”. Der Benutzer wird vollkommen von Details entlastet, die
zur Installation einer Applikation notwendig sind: Dselect oder
aptitude lösen die Abhängigkeiten intelligent und weitestgehend
automatisch auf.
Nur: Warum sind die Anbieter kommerzieller Distributionen nicht in
der Lage, vergleichbar mächtige Tools zur Verfügung zu stellen?
GNU/Linux ist anwenderfeindlich:
Die Benutzung von GNU/Linux ist sowohl für normale Benutzer (”Joe
User”) als auch für Administratoren riskanter und fehleranfälliger;
die Wahrscheinlichkeit eines ungewollten Datenverlustes ist bei
GNU/Linux daher grösser als bei einer aktuellen Windows- Version.
Man könnte auch pointiert formulieren, GNU/Linux sei unmenschlich, da
die Shell eine Benutzerschnittstelle ist, die dem Naturell der
meisten Menschen widerspricht; die meisten Benutzer, das schliesst
auch Administratoren ein, funktionieren visuell, auditiv und/oder
haptisch besser alls abstrakt auf der Basis von Kommandos. Auch ist
die Gedächtnisleistung bei visuellen Reizen nach Erkenntnissen der
Kognitionswissenschaft besser als die beim Erlernen von abstrakten
Kommandos. Visuelle Schnittstellen sind aufgrund der immens
gestiegenen Rechenleistung heutzutage möglich, es gibt daher
eigentlich keinen Grund, auf sie und ihre Vorteile zu verzichten
(haptische oder auditive Benutzerschnittstellen gibt es bisher nur
bei Star Trek und beim Militär ;).
Je nach individuellem Typus kann das Arbeiten mit GNU/Linux extrem
zeitraubend und iffezient sein, selbst bei der Erledigung einfachster
Aufgaben.
Beispiele:
* Das Konfigurieren eines aktiven ISDN-Adapters unter einem
beliebigen aktuellen GNU/Linux zum netzwerkweiten Versenden und
Empfangen von Telefaxen kann Wochen dauern und dennoch erfolglos
bleiben (Dauer unter Windows 2000 Server: etwa zehn Minuten).
* Das Einrichten eines Netzwerkdruckers über CUPS und Samba kann
unter Debian GNU/Linux Tage dauern und dennoch erfolglos bleiben
(Dauer zur Lösung derselben Aufgabe unter Windows 2000 Server: etwa
drei Minuten).
Je nach individuellem Typus kann aber auch genau das Gegenteil
eintreten: Ein begabter Programmierer entwickelt möglicherweise den
fehlenden Treiber einfach selbst, oder beseitigt Fehler aus einem
bereits existierenden.
An der Kommandozeile verursacht das UNIX- Konzept, nur die unbedingt
notwendigen Rückfragen zu stellen, für ein höheres Risiko beim
ungeübten Benutzer. Alle Windows- Versionen und sogar MS-DOS fragt
bei allen kritischen Operationen, teilweise mehrfach, nach, ob die
Operation tatsächlich gewollt ist. Die knappe, aber präzise CLI-
Benutzerschnittstelle ist konzeptionell genau so gewollt, wie sie
realisiert ist: Professionelle und geschulte Anwender sollen ein
effizientes Handwerkszeug erhalten, das die notwendigen Arbeiten
rasch erledigt; das Risiko verbleibt heutzutage jedoch beim
ungeschulten oder unerfahrenen Anwender — für Systeme ohne
ausgebildeten Administrator wurde UNIX allerdings auch nie
konzipiert.
Probleme unter den derzeitigen GNU/Linux- GUIs sind weniger
konzeptioneller Natur; hier wird zwar versucht, eine
benutzerfreundliche Schnittstelle

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