Archive for Juni, 2008
Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…
linuxferior war ein Tippfehler (nicht der Einzige), Paketmanagement
> heißt auf Englisch package management oder package-management, aber
> nicht Packetmanagement.
Da hast Du allerdings recht. Ein Hinweis darauf ist auch o.k., aber
als Argument sollte es trotzdem nicht dienen. Ist es Dir im
Englischen noch nie passiert, daß Du aus Versehen irgendwelche
Germanismen verwendet hast? Mir auf jeden Fall schon.
> > Per cvsup das ports-System auf den neuesten Stand bringen (entspricht
> > apt-get update), dann “portupgrade -a” (entspricht apt-get upgrade).
> > Cvsup muß genau wie /etc/apt/sources.list einmal konfiguriert werden.
> > Was ist daran umständlicher?
>
> Eigentlich alles :-).
Gut, daß da ein Smiley war.
> > Macht Suse wirklich angenehm. Die Philosophie von Suse ist eigentlich
> > aber eine andere.
>
> Stimmt. Aber man muß ja nicht Suse benutzen, wenn man ein Linuxsystem
> möchte.
Wenn man Probleme mit der Einrichtung von Wheel-Mäusen oder sonstiger
Hardware vermeiden will, ist es genau die richtige Distri. Die
Argumente, die man gegen Suse hört sind fast immer alte Geschichten,
(”yast zerschießt handangepaßte Konfigurationsdateien”) die schon
seit mehreren Releases behoben sind.
> > > Ein Downgrade-Konzept wie in apt fehlt bei FB ebenfalls komplett.
> > Der erfahrene Admin führt das Upgrade auf einer Testumgebung durch.
> > Wenn ein Downgrade eines Produktiv-Servers notwendig ist ….
> Stimmt, es gibt aber eben nicht nur Produktivserver, es gibt z.B.
> auch Home-Desktops. Und nicht jeder Bug (der nachher vielleicht ein
> Downgrade angemessen werden läßt) wird so einfach gefunden.
Wenn Du mir noch sagst, welche Degression bei FreeBSD aufgetreten
ist, die ein Downgrade erforderlich gemacht hätte, weil die Nachteile
die Vorteile überwiegen? (Ich kenne übrigens Spezialfälle, für die
das zutreffen könnte, aber Du auch?)
Übrigens gibt es für FBSD durchaus Downgrade-Möglichkeiten, man kann
CVSup jedes/n beliebige/n Datum/Zeitpunkt der Vergangenheit zum
Abgleichen des Source-Trees geben.
> > > > sowie die Probleme
> > > > mit unterschiedlichen Kernel und Userlands sind ein echtes Problem.
>
> > > Nur ein Problem für Leute ohne rechte Peilung.
>
> > Hm, die Gentoo-Maintainer und Kernel-Entwickler haben weniger Peilung
> > als Du? Lies erst nochmal den Link zu den Gentoo-Bugs, den ich hier
> > am Ende gepostet hatte:
> http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?read=1
Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…
linuxm die Argumente ausgehen, der hackt gerne auf der Rechtschreibung
> rum, stimmt’s? Auch wer rummosert, wenn andere englische (packet)
> statt deutsche Begriffe verwenden, macht sich hochgradig lächerlich,
> wenn er beim Versuch sich mit aus dem Latein stammenden Fremdwörtern
> wichtig zu machen, diese falsch schreibt.
> -> inferior heißt das Ding
Inferior war ein Tippfehler (nicht der Einzige), Paketmanagement
heißt auf Englisch package management oder package-management, aber
nicht Packetmanagement.
> Per cvsup das ports-System auf den neuesten Stand bringen (entspricht
> apt-get update), dann “portupgrade -a” (entspricht apt-get upgrade).
> Cvsup muß genau wie /etc/apt/sources.list einmal konfiguriert werden.
> Was ist daran umständlicher?
Eigentlich alles :-).
> Macht Suse wirklich angenehm. Die Philosophie von Suse ist eigentlich
> aber eine andere.
Stimmt. Aber man muß ja nicht Suse benutzen, wenn man ein Linuxsystem
möchte.
> > Ein Downgrade-Konzept wie in apt fehlt bei FB ebenfalls komplett.
> Der erfahrene Admin führt das Upgrade auf einer Testumgebung durch.
> Wenn ein Downgrade eines Produktiv-Servers notwendig ist ….
Stimmt, es gibt aber eben nicht nur Produktivserver, es gibt z.B.
auch Home-Desktops. Und nicht jeder Bug (der nachher vielleicht ein
Downgrade angemessen werden läßt) wird so einfach gefunden.
> > > sowie die Probleme
> > > mit unterschiedlichen Kernel und Userlands sind ein echtes Problem.
> > Nur ein Problem für Leute ohne rechte Peilung.
> Hm, die Gentoo-Maintainer und Kernel-Entwickler haben weniger Peilung
> als Du? Lies erst nochmal den Link zu den Gentoo-Bugs, den ich hier
> am Ende gepostet hatte:
http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?read=1
Re: Hey, ihr Linux-Profis, könnt Ihr eueren Linux-DAU mal aufklären - peinlich - Linux-Kit für Playstation 2 in Europa
an-linux-help/121794-pptpd-problem.html”>href=”http://www.wekadesign.co.nz/blog/2008/06/07/installing-vmware-server-on-linux/”>linuxderst herum wird ein schuh draus - du musst wiederlegen nicht ich -
> ich kann es- du nicht!
Ich weiss zwar nicht warum ich überhaupt darauf eingehe, aber gut,
ein letztes mal, hier bitte schön ein Beispiel:
http://etherboot.sourceforge.net/
“Etherboot is a software package for creating ROM images that can
download code over an Ethernet network to be executed on an x86
computer. Many network adapters have a socket where a ROM chip can be
installed. Etherboot is code that can be put in such a ROM. Etherboot
is normally used for for booting PCs diskless. This is useful in
various situations, for example:
* An X-terminal.
* Clusters of compute servers.
* Routers.
* Various kinds of remote servers, e.g. a tape drive server that
can be accessed with the RMT protocol.
* Machines doing tasks in environments unfriendly to disks.
* A user platform where remote partitions are mounted over the
network and you are willing to accept the lower speed compared to
disk.
* Maintaining software for a cluster of equally configured
workstations centrally.”
Hey, ihr Linux-Profis, könnt Ihr eueren Linux-DAU mal aufklären - peinlich - Linux-Kit für Playstation 2 in Europa
href=”http://www.techmacro.com/tech-news/information-week/mobile-linux-will-be-on-23-of-smartphones-by-2013/”and-23-smartphones-2013-says-abi.html”>source-news.net/?p=11″>>linux > ich brauch weder eine cd noch irgendeine blöde diskette, ich boote
> > die kisten über wake-on-lan und der rest erledigt sich von selber -
> > und zwar zu 100%
> sie kann sich nicht völllig von selbst booten, sie braucht dann
> zumindest eine eingelgte cd oder eine entsprechend konfigurierte
> nic…und die kan man wiederum auch wieder lokal fest konfigurieren
> > der user sitzt hinterher an seinen platz und kann loslegen - ohne das
> > auch nur eine hand an dem pc war (ausser zum anschliesen natürlich) -
> > das machst du mit href=”http://www.linuxloop.com/news/2008/06/07/has-the-eee-pc-had-an-effect-on-linux-market-share/”>linux nie im leben!
> du brauchst einmal die eine hand, und das war es dann - und das geht
> im übrigen mit workstations und servern, und zwar sehr gut…ich will
> mal sehen dass du dein server so einrichtest!
> > Aber ich will euch euren spass an eurer billig-software ja nicht
> > verderben, um zuhause vielleicht ein bischen rumzuspielen mags ja
> > nicht schlecht sein.
> zuhause? das ganze wird bei uns in der firma (dax-notiert, mehr als
> 27000 angestellte) erfolgreich eingesetzt…und diese software ist
> nicht nur ‘billig’, sondern sogar völlig kostenlos!
Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…
inuxforums.org/forum/debian-linux-help/122971-problem-using-apt-get.html”>linuxDas Packetmanagement
>
> Bevor du dich unqualifiziert äußerst lerne erst einmal wie man
> Paketmanagement schreibt.
> Wenn FB besser gefällt: bitte. Schön daß man wählenkann.
> Aber nicht immer so tun als sei FB sakrosankt und Linux inerior.
> Beides trifft in keinster Weise zu.
Wem die Argumente ausgehen, der hackt gerne auf der Rechtschreibung
rum, stimmt’s? Auch wer rummosert, wenn andere englische (packet)
statt deutsche Begriffe verwenden, macht sich hochgradig lächerlich,
wenn er beim Versuch sich mit aus dem Latein stammenden Fremdwörtern
wichtig zu machen, diese falsch schreibt.
-> inferior heißt das Ding
> Ein Tool, das Versionsupgrades des Betriebssystems (z.B. FB4.7 nach
> 4.8) auch nur annähernd so einfach wie apt kann, das fehlt gänzlich.
> Auch das ganze Handling mit Portupgrades usw. ist um Längen
> umständlicher als apt.
Per cvsup das ports-System auf den neuesten Stand bringen (entspricht
apt-get update), dann “portupgrade -a” (entspricht apt-get upgrade).
Cvsup muß genau wie /etc/apt/sources.list einmal konfiguriert werden.
Was ist daran umständlicher?
Das OS selber? Cvsup des Source-trees, dann “make world”. So etwas
wie mergemaster, um die Konfigurationsdateien einfach auf den
neuesten Stand zu bringen hat Debian meines Wissens nach übrigens
nicht. Gentoo hat etc-update, das aber etwas hakeliger ist als
mergemaster.
> Nebenbei bemerkt ist apt auch für Suse, Mandrake, Fedora/Redhat,
> Conectiva verfügbar.
Macht Suse wirklich angenehm. Die Philosophie von Suse ist eigentlich
aber eine andere. Releases werden ausführlich getestet, dazwischen
gibt es nur Sicherheitsupdates. Neue Versionen sind im nächsten
Release. Mag zwar vom Marketing bestimmt sein (Schachteln verkaufen),
ist aber in sich genauso schlüssig, wie das Festhalten von
Debian-stable an alten Programmversionen.
> Ein Downgrade-Konzept wie in apt fehlt bei FB ebenfalls komplett.
Der erfahrene Admin führt das Upgrade auf einer Testumgebung durch.
Wenn ein Downgrade eines Produktiv-Servers notwendig ist, ist
irgendwas gravierend schief gelaufen. Im übrigen ist der Downgrade
natürlich möglich, google wird Dich aufklären.
> > sowie die Probleme
> > mit unterschiedlichen Kernel und Userlands sind ein echtes Problem.
> Nur ein Problem für Leute ohne rechte Peilung.
Hm, die Gentoo-Maintainer und Kernel-Entwickler haben weniger Peilung
als Du? Lies erst nochmal den Link zu den Gentoo-Bugs, den ich hier
am Ende gepostet hatte:
> http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?read=1
Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…
> Aber weils nicht da
> steht, nimmt halt bei Kritik an Linux immer automatisch Windows.
Der Übeltroll trollt ja fast wie ein Windows-Troll; von deher
überrascht die Verwechslung mit einem Windowstroll auch nicht so
sonderlich.
> Das Packetmanagement
Bevor du dich unqualifiziert äußerst lerne erst einmal wie man
Paketmanagement schreibt.
Ein Tool, das Versionsupgrades des Betriebssystems (z.B. FB4.7 nach
4.8) auch nur annähernd so einfach wie apt kann, das fehlt gänzlich.
Auch das ganze Handling mit Portupgrades usw. ist um Längen
umständlicher als apt.
Nebenbei bemerkt ist apt auch für Suse, Mandrake, Fedora/Redhat,
Conectiva verfügbar.
Ein Downgrade-Konzept wie in apt fehlt bei FB ebenfalls komplett.
> sowie die Probleme
> mit unterschiedlichen Kernel und Userlands sind ein echtes Problem.
Nur ein Problem für Leute ohne rechte Peilung.
Solche Leute haben es bei FreeBSD aber auch nicht einfacher.
Wenn FB besser gefällt: bitte. Schön daß man wählenkann.
Aber nicht immer so tun als sei FB sakrosankt und Linux inerior.
Beides trifft in keinster Weise zu.
FB hat -wie Linux- ne ganze Latte gravierender Schwächen.
Und daß die FB-Entwickler auch nur mit Wasser kochen zeigt die eher
bescheidene Qualität von FB5.1 RELEASE deutlich.
Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…
> > in meinem kundenkreis sieht das leider anders aus.
> > wieso rätst du denn deinen kunden zu dem aufwand, wieder
> > zurückzumigrieren?
>
> Weil der Aufwand, auf ein anderes System zu migrieren auch nicht
> schlimmer ist, als von SuSE 6.1 auf 9.0 (incl. neuer Hardware) oder
> von RedHat 5.1 auf 9 (ebenso incl. neuer Hardware).
da hast du recht, aber debian hat das problem wie gesagt kaum, benutz
halt kein SuSE/RedHat.
aus diesen und anderen posts schließe ich mal, dass du BSD einsetzt,
richtig? damit kenne ich mich leider NOCH nicht so aus.
> > es mag ja sein, dass du im moment keine vorteile von linux gegenüber
> > dem allmächtigen siehst, aber hat es denn große nachteile? welche?
> > meine (bisher leider wenigen) kunden mit linux-servern sind
> > ausserordentlich zufrieden mit den dingern, die laufen einfach,
> > zumindest mit debian…
>
> Mit Debian könnte ich halbwegs klarkommen, das ändert jedoch nichts
> daran, daß ich dort Jails (bzw. das eigentliche Linux-Gegenstück
> vServer) erst einpatchen müßte, um auch auf
> Warenwirtschaftssystemsserver und Fileservern dieses liebgewonnene
> Feature verwenden zu können.
und was sind jails/vserver? hört sich vom namen her an wie ne sandbox
oder so was. ein virtueller server? zum abgrenzen von prozessen
gegenüber dem system nehme ich an.
muss mich wirklich mal an BSD setzen, empfiehlst du Free-, Open- oder
NetBSD?
> Ciao
> Mattias
>
Gruß
nimm
Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…
linuxso bei mir kommt das so schnell nicht in Frage. Ich komme mit Linux
> (insbesondere mit dem Paketmanagement der RPM-basierten
> Distributionen) überhaupt nicht klar, habe bei besagten
> Distributionen von furchtbaren Update-Problemen gehört
Ich weiß nicht, woher du das gehört hast. RPM-Update-Problemen sind
jedenfalls nicht repräsentativ für alle RPM-basierten Distributionen.
SuSE ist namentlich bekannt für massive Update-Unfähigkeit in der
Vergangenheit, während Red Hat sogar bis zu 3 Releases problemlos
überbrücken kann.
> und habe kein
> gutes Gefühl angesichts der undurchsichtigen Zuständigkeiten bei der
> Entwicklung.
Wieso? SuSE und Red Hat haben doch nicht etwa aufghört, bei der
Kernel-Entwicklung mitzumachen? OSDL gibt es etwa umsonst?
> Ich hoffe einmal, daß der 2.6er viele in 2.4 gemachte Fehler
> (Austausch des VM-Managemants, Ausatusch der IDE-Layer, teils zwei
> inkompatible Threadmodelle im Umlauf) wieder glattbügelt. Es waren
> vor allem solche Probleme, die mich auf Distanz zu Linux bleiben
> ließen.
Heute benutzt doch nicht gerade die meisten eine echte “2.4″, außer
Leute, die besonders kernel.org-Kernels mögen. Ich wage z. B. zu
behaupten, dass eine Menge Leute gerade Kernels mit
O(1)-Scheduler-Backports nutzen.
> Wenn 2.6 in dieser Richtung ein neuer Anfang ist, werde ich Linux
> auch nochmal testen.
2.6 hat schon angefangen, nur du hast es noch nicht gemerkt. Und ein
Neuanfang wird es bestimmt nicht. Fangen die etwa an, den kompletten
Kernel neuzuverfassen, werde ich eher abspringen.
Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…
linux!
> Kannst Du in etwa sagen, was für Konflikte das waren und wie Du sie
> gelöst hast?
> So ein Online-Update könnte ich nämlich auch mal langsam machen, und
> da wär’s schön, vorgewarnt zu sein.
> (Ach so, Du meinst schon das Online-Update vom Yast? Oder wie sonst?)
Ich habe einen FTP-Mirror der 9.0 (kann den aus Esslingen empfehlen)
als Installationsmedium eingetragen und bin dann auf “System-Update”
im YaST2 gegangen. Dort bot er mir ein Update von 8.2 auf 9.0 an.
Nach dem Reinschlürfen der Paketinformationen hieß es, es müssten ca.
580 Pakete aktualisiert werden, aber ich solle die Paketauswahl noch
mal überprüfen. Dabei stellten sich einige Konflikte speziell mit
zuvor nicht über YaST installierten RPM’s heraus z.B.
OpenOffice.org-1.1, Mozilla-1.5, KVirc-3.0beta, Xine.
Einige Pakete löscht ich vorsichtshalber, bei anderen kamen andere
Schritte in Frage. Letztendlich konnten alle Abhängigkeiten aufgelöst
werden.
Das Update dauerte dann mit meiner QDSL-Leitung (1MBit/s) ca. drei
Stunden. YaST2 forderte mich auf, einen Reboot zu machen; das System
fuhr ohne Probleme oder Macken wieder hoch und ich wurde mit der
Suse-9-Tour und einem neuen Iconset begrüßt.
Was im Endeffekt nicht so gut lief: Mit einigen (wenigen)
Abhängigkeiten habe ich immer noch zu knausern, aber ich denke, dass
lässt sich lösen. Außerdem hat Suse mir irgendwie mein ganzes
Startmenü vom KDE verwurschelt - da ist wohl noch mal Handarbeit
angesagt.
Ansonsten bin ich mit dem Update-Vorgang sehr zufrieden…
Gruß, Smarthies
Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…
linuxZeig mir, wo auf debian.org all die Fragen beantwortet werden, die im
> > FreeBSD-Handbuch behandelt werden.
> Auf Debian.org habe ich nie nachgesehen.
Dann haben wir aneinander vorbeigeredet. Siehe unten.
> Einfach meine Frage in eine Suchmaschine, und in 80% der Fälle habe
> ich in 5 Minuten, was ich brauche.
> Bei FreeBSD: Goggle-Erfolgsquote für mich kleiner 20%.
> Und etwas wie http://www.openoffice.de/linux/buch/internet.html#dsl
> oder http://www.openoffice.de/linux/buch habe ich für FreeBSD
> jedenfalls nie gefunden. Obwohl ich recht viel Zeit mit diversen
> Suchen verbracht habe.
Nette Links, die kannte ich noch nicht.
Zum Googlen: Du hast vermutlich nach anderen Dingen gesucht wie ich.
Wie ich eine Scrollmaus einrichte oder mit DSL ins Internet komme,
sind genau die Sorten Links, die ich mit den Phantastillionen von
Linux-Seiten meinte, die den ersten Schritt zu einem funktionierenden
System dokumentieren. Das ist toll, wenn man genau diese Probleme
lösen will. Aber vernichtet unglaublich Zeit, wenn man nach
komplexeren Problemlösungen sucht und nur solche Treffer erhält. Auch
die meisten Linux-Mailinglistenarchive sind inzwischen einfach damit
voll, so daß der gute Rat: “bevor man eine Mailingliste anschreibt
erstmal RTFM und Archiv befragen” ins Leere läuft.
Vermutlich können die meisten Leute, die mit FreeBSD umgehen,
Probleme der Anfängerkategorie selber lösen. Inzwischen nimmt das
Volumen auf den FBSD-Listen auch was einfache Fragen betrifft stetig
zu, aber eine Explosion wie bei Linux steht noch aus.
> > Qualität statt Quantität. Es gibt Bücher an Anfänger, Admins und
> > Umsteiger von Windows.
>
> In Deutsch? In brauchbarer Qualität?
> Namen bitte.
Nicht wegsnippen was wichtig ist. Du hattest geschrieben:
>>> auch die Auswahl an fremdsprachigen Büchern ist klein
>>> (verglichen mit Linux).
Darauf bezog sich meine Antwort, wie meinem Quoting auch unschwer zu
entnehmen war. Nach deutschen FBSD-Büchern hab ich ehrlich noch nie
geschaut.
> > Wo ist Dein Posting auf freebsd.questions, das Deine Probleme
> > beschreibt?
> Ich habe, nachdem ich eselbst lange gegoogelt habe, dies und das
> probiert habe, in Foren und Newsgroups geschrieben habe keine Lust
> mehr.
Hättest Du die Doku gelesen, hättest Du auf Anhieb das richtige Forum
gefunden und Deine Probleme wären jetzt gelöst. Dafür solltest Du
nicht FreeBSD die Schuld geben.
> > Und wo hast Du die Doku gefunden?
> www.google.de.
> > Also erstmal hier gucken, wo es stehen muß:
> > […Viel Blablabla gesnippt]
Kein Blabla, sondern genau das, was mich an der momentanen
Linux-Dokumentationswelt stört. Ein wildes Sammelsurium an veralteter
Doku, die niemand vom Netz nimmt, darunter die Perlen, die man aber
nur nach langer Suche findet. Erinnert schon auch an das etwas andere
Entwicklungsmodell von Linux.
> Ich habe nicht den Anspruch, alle Doku die ich brauche auf
> www.debian.org zu finden.
Das meinte ich mit, wir haben aneinander vorbeigeredet. Ich verglich
die Doku, die die Betriebssystem-Projekte zur Verfügung stellen. Und
dabei schneidet kein OS-Projekt, das ich kenne, besser ab als
FreeBSD. Ganz besonders die man-pages! Auf die bist Du mit keinem
Wort eingegangen, vielleicht weil ihr Zustand unter Linux verheerend
ist? Daß es mehr Leute gibt, die Linux nutzen, und dementsprechend
mehr Seiten vorhanden sind, die sich damit beschäftigen, ist kein
Qualitätskriterium für Dokumentation.
> Ich habe aber den Anspruch, *überhaupt* Doku zu meinen Fragen zu
> finden.
Hattest Du bei Google auch mal auf den “Groups”-Link geklickt?
Tip: “group:sol.lists.freebsd.questions.*” in die Suchanfrage mit
aufnehmen.
> Doku die ich auch ohne Informatikstudium verstehe.
> Bei Debian finde ich das (fast) immer, bei FReeBSD zu oft nicht. Oder
> ich finde was, das nicht funktioniert. Oder etwas das so
> hochgegriffen ist daß ich nicht mal ansatzweise verstehe, was ich
> jetzt tun muß, welche Configfiles ich wie anpassen muß usw.
Vermutlich wandten sich die Antworten, die Du gelesen hast eben an
erfahrenere Admins. Wenn Du nicht weiterkommst, formulier Deine
Probleme und stell Deinen Level richtig dar. Auch Anfängerfragen
werden auf questions@freebsd.org beantwortet.
> > Benutz Linux, um zu lernen, was Du nicht kannst, und guck Dir dann
> > nochmal FreeBSD an.
>
> Linux kann ich eigentlich ganz gut (für den Hausgebrauch).
> Bei FreeBSD wurden für mich sogar einfache Sachen wie Scrollmaus oder
> DSL zu einem sehr zeitraubendem Abenteuer.
> Anderen mag es anders ergehen, mir ist das aber zu viel.
Wobei für die Scrollmaus XFree86 zuständig ist und die Antworten 1:1
mit Linux übereinstimmen. Eigentlich unter FBSD sogar einfacher, da
alle PS2-Mäuse mit derselben Einstellung per “auto” erkannt werden.
Lies mal auf:
http://www.xfree86.org/4.3.0/mouse3.html#6
> Und da ich weder Übeltrolls Portal-FS noch bsd-jails wirklich
> brauche, bleibe ich bei Linux.
> Ansonsten sagt mir http://bulk.fefe.de/scalability daß ich auch in
> absehbarer Zeit keinen Bedarf für FreeBSD habe.
Klasse, wenn Du das aus diesen Benchmarks ableiten kannst.
Wenn Du mal nachvollziehen willst, was am Linux-Entwicklungsmodell
anders ist als bei FreeBSD, klick doch mal hier:
> http://bugs.gentoo.org/show_bug.cgi?id=32246
Lies die Diskussion und folge vor allem dem Hinweis auf die
Linuxkernel-Mailingliste in comment#7. Streit zwischen Kernel- und
Userland, bzw. inkonsistente Kernel-Header ist ein ziemlich
spezifisches Linux-Problem.
Ciao
Siegbert