Archive for Juni, 2008

Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…

Juni 21st, 2008 | Category: Allgemein

linux> > Läuft da ein Oracle drauf?
>
> > http://www.de.freebsd.org/doc/en_US.ISO8859-1/books/handbook/linuxemu-oracle.html
>
> > … 8.0.x ist allerdings schon ein wenig veraltet, Erfahrungen mit
> > 8i/9i wären hier interessanter, vor allem, weil dort der Installer
> > und andere Dinge umgestellt wurden.
>
> http://www.shadowcom.net/freebsd-oracle9i/
… schöne Anleitung, damit fällt ein Argument gegen FreeBSD für mich
weg. Muss mir wohl mal wieder ISOs besorgen.
> Beachte auch die Bemerkung zu 10g am Schluß.
… ja, hab’ ich gelesen. Nicht schlecht. Fehlen nur noch
Performance-Vergleiche, aber die kann man zur Not auch selbst machen. ;-) > Ciao
> Siegbert
>
> P.S.: Kenne Oracle nur auf Solaris, bin da leider keine große Hilfe.
> :-) … ich kenn’s _auch_ auf Solaris, aber auf meinen eigenen Rechnern
laufen andere Betriebssysteme. ;-) cd

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Re: Linux, Linux, ich kann es nicht mehr hören - Linux soll führendes System in der Verwa…

Juni 20th, 2008 | Category: Allgemein

linuxh glaube, dass es sogar sinnvoll ist, die “normalen” Leute alle
> BSDs, Linuxe und Unixe als “Linux” zu verkaufen.
Ich glaube, dass es NIE sinnvoll ist, Unwahrheiten und
Ungenauigkeiten zu verbreiten, früher oder später kommt es zurück….
> Was letzlich
> WIRKLICH auf jedem Compi landet, ist dem Volk wurscht.
Ergo kann man ja gleich Windows drauf lassen….
> Stellt Euch
> mal ne Fernsehumfrage auf der Strasse vor: “der Bundestag ueberlegt
> sich, ob er lieber FreeBSD, OpenBSD, NetBSD, RedHat Linux, Open
> Linux, Solaris, Mac OS X, trari trari und tam tam tam installieren
> soll, welches wuerden denn SIE befuerworten ???”
Es geht hier um den PROFESIONELLEN Einsatz von Computern. Um dafür
d

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Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…

Juni 20th, 2008 | Category: Allgemein

linuxso bei mir kommt das so schnell nicht in Frage.
> Ich komme mit Linux (insbesondere mit dem Paketmanagement
> der RPM-basierten Distributionen) überhaupt nicht klar,
Klar, bei Windows gibt’s ja auch was viel besseres, da
bringt jedes Spiel erstmal seine eigene persoenlich bevorzugte
DirectX-Version auf CD mit, Systembibliotheken werden mal
so eben uebergebuegelt ohne auch nur darueber nachzudenken
ob von der aktuellen Version vielleicht irgendeine Software
abhaengig ist die dann vielleicht das grosse Spucken bekommt,
und das “Paketmanagement” zum installieren und deinstallieren
von Software ist so uneinheitlich wie’s nur geht: Mal haengt
irgendwo
ein deinstaller rum, mal kann man’s ueber die
Systemsteuerung handhaben, …
> habe bei besagten Distributionen von furchtbaren
> Update-Problemen gehört und habe kein gutes Gefühl
> angesichts der undurchsichtigen Zuständigkeiten bei der
> Entwicklung.
Ja, die rpm-Sache hatte am Anfang Kinderkrankheiten, die
sind aber inzwischen weitgehend ausgebuegelt. Zudem stehen
inzwischen AFAIK in jeder grossen Distri auch funktionierende
grafische Tools fuer’s Paketmanagement bereit.
Aber unter Windows *gibt es nichtmal* ein einheitliches
Paketmanagement, und von furchtbaren Problemen bei
Windows-updates (oder auch nur dem Einspielen von
Windows-patches) habe ich nicht nur gehoert, die habe
ich selbst erlebt.
> Ich hoffe einmal, daß der 2.6er viele in 2.4 gemachte Fehler
> (Austausch des VM-Managemants, Ausatusch der IDE-Layer, teils zwei
> inkompatible Threadmodelle im Umlauf) wieder glattbügelt. Es waren
> vor allem solche Probleme, die mich auf Distanz zu Linux bleiben
> ließen.
Wie schoen, dass Du aufmerksam die Entwicklung des Linux-Kernels
mitverfolgt hast. Ein Redhat- oder SuSe- User bekommt aber
ohnehin die Redhat- bzw. SuSe- Version des Kernels, und da
wurde dann schon etwas brauchbares zur Verfuegung gestellt.
Es ist zwar schon richtig, dass Linus’ Endscheidung im stable-
Tree solche schwerwiegenden Eingriffe zuzulassen zumindest
heikel war und auch nicht gerade das Vertrauen in den
Linux-Entwicklungsprozess gestaerkt hat. Aber die Benutzer
einer spezifischen Distri waren davon weit weniger betroffen
als Du hier andeutest.
> Wenn 2.6 in dieser Richtung ein neuer Anfang ist,
> werde ich Linux auch nochmal testen.
Das Paket-management hat sich wohl inzwischen in allen
Distris verbessert. Was mit dem Kernel passiert ist aber
ohnehin eine ganz andere Sache und hat auch auf die
meisten User nicht so direkten Einfluss da die Kernel
und deren neue Features auch von den Distributoren
nochmal getestet werden bevor sie auf die User losgelassen
werden.

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Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…

Juni 20th, 2008 | Category: Allgemein

> Also bei mir kommt das so schnell nicht in Frage. Ich komme mit Linux
> (insbesondere mit dem Paketmanagement der RPM-basierten
> Distributionen) überhaupt nicht klar
Was an deiner Kompetenz und deinem Trollismus liegen dürfte.
> habe bei besagten
> Distributionen von furchtbaren Update-Problemen gehört und habe kein
> gutes Gefühl angesichts der undurchsichtigen Zuständigkeiten bei der
> Entwicklung.
Da hast du leider was falsches gehört.
Bei Linux klappt das (mit der Ausnahme Suse) nämlich deutlich besser
als bei FreeBSE.
> Ich hoffe einmal, daß der 2.6er viele in 2.4 gemachte Fehler
> (Austausch des VM-Managemants, Ausatusch der IDE-Layer, teils zwei
> inkompatible Threadmodelle im Umlauf) wieder glattbügelt. Es waren
> vor allem solche Probleme, die mich auf Distanz zu Linux bleiben
> ließen.
Neeee, das dein Trollismus. Die Probleme im Linuxkernel, die du
nennst, sind nämlich aich in 2.4 Schnee von vorgestern.
> Wenn 2.6 in dieser Richtung ein neuer Anfang ist, werde ich Linux
> auch nochmal testen.
Laß stecken. Wenn du mit Betas wie FreeBSE5.x happy bist, dann bleibe
dabei.

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Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…

Juni 19th, 2008 | Category: Allgemein

> Ich habe mit Linux auch sehr gemischte Erfahrungen gemacht. die ganz
> normalen EIDE Mashcinen laufen alle super, auch wenn noch ein
> zusätzlicher Promise Controller drinnen steckt. Ganz übel sah es
> jedoch auf einer richtig fett ausgestatteten Kiste aus: Sobald ich
> einen SMP Kernel aus der 2.4er Serie eingesetzt habe, hat sich der
> SCSI Bus nach wenigen Stunden ein einem Loop von andauernden Resets
> aufgehängt, und das sowhol bei Debian als auch bei Redhat. Der 2.2er
> Kernel mit Debian lief für sich einwandfrei, nur der Oracle Installer
> hat sich daran derart verschluckt, dass der ohne jede Fehlermeldung
> stehen blieb. Also kam es, wie es kommen musste: für diese Maschine
> habe ich mir ein XP gekauft…
hmmmmm, kann ich nicht bestätigen. Jedoch war bei mir auch nicht der
aicxxx treiber im einsatz. Die kiste hatte 4 Xeons, 2gb RAM, ne mylex
DAC 960 und hmm n paar platten dranhaengen. Ich selber hab damit
nicht allzu viel gemacht, ausser den installationen (Red Hat ES 2.1
und oracle). Die maschiene laeuft immer noch problemlos.
Und bevor ich mir ein XP kaufee, und damit meinem rechner performance
und würde nehme, wuerde ich erstnoch open/net/freebsd testen.
gruss dajak

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Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…

Juni 17th, 2008 | Category: Allgemein

> Also bei mir kommt das so schnell nicht in Frage. Ich komme mit Linux
> (insbesondere mit dem Paketmanagement der RPM-basierten
> Distributionen) überhaupt nicht klar, habe bei besagten
> Distributionen von furchtbaren Update-Problemen gehört und habe kein
> gutes Gefühl angesichts der undurchsichtigen Zuständigkeiten bei der
> Entwicklung.
Ich habe mit einem RPM basiertem System auch schlechte Update
Erfahrungen gemacht (damals noch SuSE), mit Debian geht es
einwandfrei. Redhat habe ich noch nciht probiert, mein 7.3 ist so alt
noch nicht.
> Ich hoffe einmal, daß der 2.6er viele in 2.4 gemachte Fehler
> (Austausch des VM-Managemants, Ausatusch der IDE-Layer, teils zwei
> inkompatible Threadmodelle im Umlauf) wieder glattbügelt. Es waren
> vor allem solche Probleme, die mich auf Distanz zu Linux bleiben
> ließen.
Ich habe mit Linux auch sehr gemischte Erfahrungen gemacht. die ganz
normalen EIDE Mashcinen laufen alle super, auch wenn noch ein
zusätzlicher Promise Controller drinnen steckt. Ganz übel sah es
jedoch auf einer richtig fett ausgestatteten Kiste aus: Sobald ich
einen SMP Kernel aus der 2.4er Serie eingesetzt habe, hat sich der
SCSI Bus nach wenigen Stunden ein einem Loop von andauernden Resets
aufgehängt, und das sowhol bei Debian als auch bei Redhat. Der 2.2er
Kernel mit Debian lief für sich einwandfrei, nur der Oracle Installer
hat sich daran derart verschluckt, dass der ohne jede Fehlermeldung
stehen blieb. Also kam es, wie es kommen musste: für diese Maschine
habe ich mir ein XP gekauft…
> Wenn 2.6 in dieser Richtung ein neuer Anfang ist, werde ich Linux
> auch nochmal testen.
Es soll ja schon wieder Probleme mit dem aic7xxx Treiber geben.
Scheint ein echter Dauerbrenner zu sein. Ich habe damals bei meinem
SCSI Problem bei Googel einige Themen zu genau meinem Problem
gefunden, die bis zu einem Jahr alt waren und alle genau einen Beitrg
hatten - nämlich die Schilderung des Problems…

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Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…

Juni 17th, 2008 | Category: Allgemein

> Das Problem (für Linux) ist eben, daß ich mit dem gegenwärtig
> verwendeten System gut klarkomme und keine Vorteile für Linux
> erkennen kann.
und was ist dein gegenwärtig verwendetes system?
> Zwar warte ich für Kunden ab und an mal einen
> Linux-Server, aber dafür muß ich ja wohl nicht der Linux-Oberguru
> sein. Das bekomme ich auch ohne Linux zuhause hin… Außerdem werden
> die meisten Linux-Server bei Kunden auf mein Anraten hin eh gerade
> migriert, so daß sich das Problem meist bald von selbst erledigt
> haben dürfte.
lol, ohne den ersten satz in diesem absatz hört sich das so an als
wärst du umzingelt von linux-servern. in meinem kundenkreis sieht das
leider anders aus.
wieso rätst du denn deinen kunden zu dem aufwand, wieder
zurückzumigrieren?
es mag ja sein, dass du im moment keine vorteile von linux gegenüber
dem allmächtigen siehst, aber hat es denn große nachteile? welche?
meine (bisher leider wenigen) kunden mit linux-servern sind
ausserordentlich zufrieden mit den dingern, die laufen einfach,
zumindest mit debian…
> Ciao
> Mattias

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Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…

Juni 16th, 2008 | Category: Allgemein

linuxl, ohne den ersten satz in diesem absatz hört sich das so an als
> wärst du umzingelt von linux-servern.
Mehr oder weniger.
> in meinem kundenkreis sieht das leider anders aus.
> wieso rätst du denn deinen kunden zu dem aufwand, wieder
> zurückzumigrieren?
Weil der Aufwand, auf ein anderes System zu migrieren auch nicht
schlimmer ist, als von SuSE 6.1 auf 9.0 (incl. neuer Hardware) oder
von RedHat 5.1 auf 9 (ebenso incl. neuer Hardware).
> es mag ja sein, dass du im moment keine vorteile von linux gegenüber
> dem allmächtigen siehst, aber hat es denn große nachteile? welche?
> meine (bisher leider wenigen) kunden mit linux-servern sind
> ausserordentlich zufrieden mit den dingern, die laufen einfach,
>
zumindest mit debian…
Mit Debian könnte ich halbwegs klarkommen, das ändert jedoch nichts
daran, daß ich dort Jails (bzw. das eigentliche Linux-Gegenstück
vServer) erst einpatchen müßte, um auch auf
Warenwirtschaftssystemsserver und Fileservern dieses liebgewonnene
Feature verwenden zu können.
Ciao
Mattias

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Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…

Juni 13th, 2008 | Category: Allgemein

linux!
Ich antworte jetzt einfach nur mal auf die Frage im Subject.
Seit ca. einem Dreivierteljahr bin ich auf Linux umgestiegen (von Mac
OS X).
Motivation für mich waren zum einen der günstigere Preis für einen
Laptop und andererseits die Fülle und Qualität der verfügbaren
Software.
Angefangen habe ich mit SuSE 8.1, war allerdings weder mit der
Geschwindigkeit noch mit der Paketverwaltung zufrieden. Insofern kann
ich die Abneigung gegen RPM-basierte Systeme nachfühlen.
Bin dann zuerst auf Knoppix, dann auf Gentoo umgestiegen, bei dem ich
nun hängengeblieben bin.
Gentoo hatte für mich den Vorteil, daß ich mehr oder weniger
gezwungen war, mich wirklich in das System einzuarbeiten.
Trotzdem sehe ich mich in erster Linie in der Rolle des Anwenders
bzw. Programmierers.
Meine Hauptanwendungen sind neben den üblichen Internetanwenungen
Webdesign und ein bißchen Multimedia.
Damit hatte ich bis jetzt unter Linux keine Probleme, bin also
absolut zufrieden.
Dank der Flexibilität von Gentoo benutze ich ein System, das ich mir
optimal an meine Bedürfnisse angepaßt habe.
Die einzigen negativen Erfahrungen hatte ich bisher mit exotischer
“Billighardware” und mit der Tatsache, daß - im Gegensatz zu Debian
– “unstable” wirklich “unstable” ist :-) Viele Grüße,
Stefan

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Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…

Juni 13th, 2008 | Category: Allgemein

> Also bei mir kommt das so schnell nicht in Frage. Ich komme mit Linux
> (insbesondere mit dem Paketmanagement der RPM-basierten
> Distributionen) überhaupt nicht klar, habe bei besagten
> Distributionen von furchtbaren Update-Problemen gehört und habe kein
> gutes Gefühl angesichts der undurchsichtigen Zuständigkeiten bei der
> Entwicklung.
>
You’re right, man!
Ich habe mit Linux 0.99 begonnen, kurz ausgesetzt und bin seit 1.2.3
eigentlich ständig dabei - anfangs noch auf einem SX50 mit 4 MB RAM
(nachdem auch der fünfte, von einem Kollegen mit sagenhaft schnellem
DX4/100 kompilierte Kernel bei mir kommentarlos ausstieg fanden wir
dann heraus, dass die FPU-Emulation einzuschalten eine gute Idee
gewesen wäre :)). Damals war es noch eine Slackware, eine in der
Verzeichnisstruktur fehlerhafte CD aus einem Sybex-Buch …
Irgendwann landete ich bei RedHat und war damit lange Zeit zufrieden.
Die RPM machten das Installieren leicht, nachdem ich immer weniger
Zeit hatte, alles selbst zu compilieren. Und da ich ausschließlich
mit Servern arbeitete, gab es auch selten größere Probleme. SuSE
mochte ich nicht - erstens landeten da viele Konfigurationen
irgendwo, wo ich sie erst nach langwieriger Suche fand, zweitens
spuckte mir das unsägliche suseconfig immer wieder in die Suppe. Also
RedHat.
Von Version zu Version nahmen die Probleme zu. Zumindest bei meinen
regelmäßigen Versuchen, eine WS aufzubauen, bei den Servern habe ich
bisher Glück gehabt. So gewöhnte ich mich mit der Zeit daran, dass
ein simples “rpm -ivh” mir zuerst einmal einen ganzen Sack an
unresolved dependencies offenbarte, ich also erst einmal herausfinden
musste, welche Pakete denn bitte vorher zu installieren seien (die
natürlich wieder unresolved dependencies hatten). Ich gewöhnte mich
auch daran, dass ein “–nodeps” oftmals der letzte Ausweg war, und
dass, wenn dann das eine oder andere Programm auf prähistorischen
Library-Versionen bestand, ein SymLink in /usr/libs oftmals die
Rettung brachte (was das u.U. für Stabilität usw. bedeutete, will ich
lieber nicht ermessen).
Bis zur RH9. Nicht nur störte mich massiv, dass man zahllose für
einen Server sinnfreie Pakete, die zwangsweise mitinstalliert wurden,
mit dem Knüppel erschlagen musste. Ich habe auch einen kompletten Tag
damit verbracht, Wine nachzuinstallieren und dann auch zum Laufen zu
bekommen, und einen weiteren, um auf Samba 3.x upzugraden (und es
dann wieder zu entsorgen, weil XP-Clients reproduzierbar auf viele
freigegebene Files nicht zugreifen konnten).
Oh, sicher, ich hätte mich durch Lesen der Man-Pages up to date
halten können. Nur dummerweise war ich inzwischen aus den
SysAd-Schuhen herausgewachsen und machte sowas eigentlich nur deshalb
selbst, damit ich weiß, was ich den Kollegen an der Konsole mit einem
“installier mal ein XXX” eigentlich zumute. So habe ich mich auch
nicht intensiv darum gekümmert, warum der 2.4 Kernel versuchte, mir
IDE-Laufwerke als SCSI-EMulation zu verkaufen - gewundert hab ich
mich schon, aber es funktionierte wenigstens, so what.
Bei meinen fortgesetzten WS-Installationsversuchen landete ich
schließlich bei der Erkenntnis: “Mach eine Vollinstallation und fass
sie nie wieder an. Versuch nicht einmal, etwas upzugraden oder
zusätzlich zu installieren, danach laufen Dutzende andere Sachen
nicht mehr.”
Debian hatte ich bis vor ein paar Wochen gemieden. Irgendwie hatte
ich halt die fixe Idee, es sei unhandlich, veraltet, kompliziert. Bis
mich die o.g. Wine-Erfahrung tapfer werden ließ. EIne Mini-Woody
installiert, “man apt-get” … “und das soll funktionieren?”
Es funktioniert. Und ich bin von dem Konzept ziemlich begeistert.
Automatisches Auflösen von Paketabhängigkeiten, Installation aus
einem Sack verschiedener Quellen … it works!
Dennoch, ich denke, das Problem ist bei Linux systemisch. Wenn Pakete
aus allen Himmelrichtungen zusammenkommen, sind Inkompatibilitäten
kaum vermeidbar. Da hat es der große Konkurrent aus Redmond mit
seinem monolithischen Aufbau leichter. Was, ich gebe es zu, für mich
bisher der Grund war, auf meinen WS weiterhin auf Windows zu setzen:
Außer dem NET-Framework und der libpcap für Win wurde ich bisher nie
gezwungen, bei (den bei mir reichlichen) Neuinstallationen erstmal
irgendwelche Vorbedingungen zu erfüllen. Kaufen resp. Herunterladen,
“Setup.exe” oder den MSI-Installer starten, geht. Zu mehr - auch
zeitlichem Einsatz - habe ich bei einer Workstation keine Zeit (und
auch keine Lust). Und das nach einer Neuinstallation notwendige
Security Review (vernünftigen Mailer und Browser installieren, mit
einer personal Firewall den IE fesseln und knebeln, unnötige Services
dauerhaft erlegen usw.) ist in nicht mal einer Stunde durch (und auch
in gleicher Zeit anderen zu vermitteln - etwa meiner Frau
beizubringen, wie sie die o.e. RPM-Probleme lösen sollte, würde wohl
etwas länger dauern).
Ich bezeichne mich inzwischen auch auf dem Server nicht mehr als
“Vollprofi” - zuviel ist in den letzten 2 Jahren an mir
vorbeigallopiert, während ich meine Zeit statt in einer Shell in
absolut sinnfreien “Meetings” verbrachte und dort dafür zu sorgen
trachtete, dass meine “Konsolen-Ritter” ungestört arbeiten konnten.
Und auf dem Desktop war ich es noch nie. Aus dieser Sicht bevorzuge
ich für Server immer noch Unix - sei es Linux, sei es Solaris (das
IMO oft einfacher zu handhaben ist, vor allem bei Upgrades usw -
klar, es ist auch wesentlich “monolithischer” in der Herkunft als
Linux, da fällt sowas leicht), von mir aus auch *BSD (das mich nie
gemocht hat - vermutlich, weil ich viel zu wenig Zeit damit
verbrachte). Aber auf dem Desktop … gestern abend: Aus Bockigkeit
RH9 installiert mit KDE, ohne GNOME (ich mag GNOME eben nicht).
Nessus aus dem CVS von nessus.org geholt, Installer angetreten …
“without GUI, GTK missing”. Hm. GTK aus dem Netz geholt, “prm -ivh
…” - “unresolved dependenci…”. Ok. Nessud läuft auf dem Server,
mit NessusWX läßt sich auch gut arbeiten. Ohne dass mich ein
Installer von der Seite anmaulte.

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