Jun 23
Re: Das sind objektive Argumente gegen Linux. @Linux-Fans: was sagt ihr dazu? - Sun: Linux-Nutzer wollen in Wirklichkeit…
linuxh habe die jeweiligen Argumente nach bestem Wissen und Gewissen
> zusammengestellt und mich bemüht,
Auch wenn es nur aus dem Netz geklaut ist:
> GNU/Linux ist schwerer erlenbar als Windows oder MacOS - Fakten:
> * Die Lernkurve von GNU/Linux verläuft i.d.R. für den Benutzer
> unerfreulich.
Unerfreulich? Vielleicht, aber nach allen Studien die mir bekannt
sind ist die Lernkurve bei Linux am Anfang ziemlich flach um dann
(nach dem verstehen der Konzepte) steil anzusteigen.
Bei Windows ist sie am Anfang steiler wird dann aber schnell flacher
und liegt bald unter der für Linux.
Für den Anfänger unerfreulich, für den Benutzer der schon 6 Wochen
mit dem System arbeitet sehr erfreulich.
> * Die wichtigste Benutzerschnittstelle, das CLI, ist zwar effizient
> für Könner, aber unfreundlich gegenüber Lernenden (”rm -rf”).
Wenn du so vergleichst, dann mußt du die CLI von Linux mit der CLI
von Windows vergleichen und dann reden wir wohl besser nicht von
unfreundlichkeit, selbst bei win2k haben Sie noch keinee Historie
oder File-completition auf die Reihe bekommen, zumindest nicht ohne
die Registry selbst zurechtzubiegen.
> * Der Schulungsaufwand für GNU/Linux- basierte Systeme ist de facto
> höher als der für Windows- Systeme, da Benutzer i.d.R. Vorkenntnisse
> für Windows besitzen, nur selten jedoch welche für UNIX.
Ack
> Viele wichtige Anwendungen fehlen unter GNU/Linux - Fakten:
> Nahezu keine aktuelle Office- Software existiert in Portierungen für
> GNU/Linux;
Da Frage ich mich immer wieso es wichtig sein soll mit was ich meine
Texte/Tabellen bearbeite?
Wenn es aber nicht wichtig ist, wieso ist es dann wichtig ob es
Portierungen gibt.
Wenn es wichtig ist, hat der Anschaffende einen Fehler beim Kauf
seiner Office-Suite gemacht, da die Schnittstellen und Dateiformate
anscheinend mangelhaft dokumentiert sind.
> * Beispielsweise gibt es keinen visuellen HTML-Editor mit Site-
> Management- Funktionalität, der auch nur ansatzweise mit Produkten
> wie Microsoft FrontPage, Macromedia Dreamweaver oder Adobe GoLive!
> vergleichbar wäre.
Ich würde da ja sagen :”zum Glück gibt es solche Dinge die meine
Templates zerstören nicht” aber es gibt ja auch unter Linux solche
Dinge wie Quanta und einige andere Projekte.
> * Es existiert keinerlei professionelle DTP-Software; TeX und LaTeX
> ist keine Option für Werbegrafiker oder Zeitschriftensatz.
Wenn du einen Max-Erfahrenen fragst, dann existieren die auch nicht
für Windows, selbst Portierungen sind nach Bekannten von mir eher ein
Krampf als ein Werkzeug.
> * Es gibt sehr wenige branchenspezifische Lösungen für GNU/Linux.
Kommt auf die Branche an, für ISP und ICP gibt es deutliche mehr als
für Windows:-)
Einige andere BRanchen sind auch sehr gut vertreten, einige wieder
weniger.
> Die Dokumentation zu GNU/Linux ist schlecht.
> Auch hier muss man wieder differnzierter herangehen - Fakten:
> * Es gibt eine Unmenge an frei verfügbarer Dokumentation zu GNU/Linux
im Internet sowie im Lieferumfang nahezu jeder Distribution.
> * Teilweise ist die Dokumentation veraltet oder fehlerhaft.
> * Die Dokumentation ist nur teilweise übersetzt; sie liegt i.d.R. in
> englischer Sprache vor. Teilweise sind die Übersetzungen stümperhaft
> und voller Fehler.
Bitte 1:1 auf Windows übernehmen, das gibt sich nicht viel, nur sind
meiner Erfahrung nach die Bücher im Bereich Linux/Unix deutlioch
weniger mit Fehlern behaftet als die aus dem windows-Bereich.
> Das Updaten ist ein Glücksspiel:
> Die Aktualisierung eines aktuellen Windows- Betriebssystems ist
> innerhalb der empfohlenen Migrationspfade sicher; die Installations-,
Reparatur- und Aktualisierungsroutinen sind millionenfach geprüft und
zuverlässig. Probleme treten nur in seltensten Ausnahmefällen auf.
Oh, cool, mein kompletter Bekanntenkreis ist ein Ausnahmefall, von
vielleicht 100 Updates die ich miterlebt habe sind vielleicht 5-10
Problemfrei verlaufen, alle anderen endeten irgendwann doch in einer
Neuinstallation.
> Bei GNU/Linux ist die Aktualisierung einer Distribution bei jeder
> Version ein Glücksspiel; es kann problemlos funktionieren, es sind
> jedoch auch Fälle bekannt, bei denen Fehler in der durch Fehler in
> der Update- Routine wichtige Daten gelöscht oder Partitionen
> überschrieben wurden. Ob ein Update funktioniert oder nicht ist
> hochgradig distributionsabhängig und teilweise Glückssache.
Bei Windows weiß ich vorher das es nicht funktioniert, das ist ein
Vorteil, da hast du recht.
Allerdings sieht es bei Debian nun wieder ganz anders aus, da habe
ich bisher noch nicht erlebt das ein Update in die Hose geht oder
Daten verloren gehen.
Bei SuSe habe ich die Windows erfahrungen machen müßen, selten
funktioniert es meist nicht.
> GNU/Linux ist zwar tausendfach im Einsatz, die meisten Distributionen
durchlaufen jedoch nur sehr oberflächliche Betatests. Eine absolute
> Ausnahme bildet Debian GNU/Linux:
Stimmt, die Betatest bei Windows sind deutlich besser, nur Schade das
MS das nicht ehrlich zugibt, in “professionellen” Einsatz kenne ich
niemand der ein MS-OS vor Service-Pack1 auch nur mit dem Hintern
anschauen würde.
> * Die Update- Mechanismen dieser nichtkommerziellen Distribution sind
überragend und “rock-solid”.
Ack
Du hast jetzt ungefähr 98% der in Deutschland eingesetzen
Distributionen aufgeführt und ihnen einen funktionierenden
Update-Mechanismus bescheinigt, wie deckt sich das mit den Angaben
weiter oben im Text?
> Welt; der Zwang zu permanenten Updates bewirkt Instabilität und eine
> sich permanent verändernde Arbeitsumgebung. Datenformate sind zwar
> meist offen, verändern sich jedoch ständig, oder Programme
> werdenersetzt durch andere Produkte mit inkompatiblen Datenformaten.
> Im Gegensatz dazu gibt es in der Windows- Welt bei den führenden
> Applikationen stabile Datenformate, die zwar i.d.R. proprietär sind,
> dafür aber de facto- Standards bilden.
Der Wechsel ist ja kein Problem, da die alten Formate immernoch
gelesen werden können.
Im Gegensatz dazu die “defacto Standarts” die nicht einmal von einer
Nachfolge-Version korrekt gelesen werden können.
> eigentlich nie nennenswerte Probleme mit ungelösten oder unlösbaren
> Abhängigkeiten, zumindest nicht bei den Varianten “Stable” und
> “Testing”. Der Benutzer wird vollkommen von Details entlastet, die
> zur Installation einer Applikation notwendig sind: Dselect oder
> aptitude lösen die Abhängigkeiten intelligent und weitestgehend
> automatisch auf.
Das sieht aber doch unter SuSe mit Yast oder unter Mandrake auch
nicht anders aus, die Abhängigkeiten werden automatisch aufgelöst.
Und unbenötigte Dinge werden nicht installiert, wenn eine
Abhängigkeit besteht, dann sind sie ja benötigt.
> Nur: Warum sind die Anbieter kommerzieller Distributionen nicht in
> der Lage, vergleichbar mächtige Tools zur Verfügung zu stellen?
Sind sie nicht?
> GNU/Linux ist anwenderfeindlich:
> Die Benutzung von GNU/Linux ist sowohl für normale Benutzer (”Joe
> User”) als auch für Administratoren riskanter und fehleranfälliger;
> die Wahrscheinlichkeit eines ungewollten Datenverlustes ist bei
> GNU/Linux daher grösser als bei einer aktuellen Windows- Version.
Hmm? Kannst du das genauer Erklären, wie du darauf kommst?
Aus der täglichen Arbeit kann ich das nicht nachvollziehen.
Bla Bla zur Shell.
Es sieht doch so aus, das auch unter Linux die Shell nur noch von
Administratoren und kenntnisreiche Benutzern benutzt wird, alle
anderen benutzen eine visuelle GUI.
Aber Admins benutzen auch unter Windows oft die Shell, weil sie
einfach effektiver zu bedienen ist als eine grafische Oberfläche.
> * Das Konfigurieren eines aktiven ISDN-Adapters unter einem
> beliebigen aktuellen GNU/Linux zum netzwerkweiten Versenden und
> Empfangen von Telefaxen kann Wochen dauern und dennoch erfolglos
> bleiben (Dauer unter Windows 2000 Server: etwa zehn Minuten).
Kann, wenn man keine Doku liest, wenn man das tut kann es auch in
10-20 Minuten gemacht sein.
> * Das Einrichten eines Netzwerkdruckers über CUPS und Samba kann
> unter Debian GNU/Linux Tage dauern und dennoch erfolglos bleiben
> (Dauer zur Lösung derselben Aufgabe unter Windows 2000 Server: etwa
> drei Minuten).
Länger habe ich jetzt auch nicht gebraucht, allerdings nicht unter
Debian, sondern SuSe kann mir aber nicht vorstellen das es unter
Debian mehr arbeit ist.
> ungeübten Benutzer. Alle Windows- Versionen und sogar MS-DOS fragt
> bei allen kritischen Operationen, teilweise mehrfach, nach, ob die
> Operation tatsächlich gewollt ist.
Macht Linux auch oft, hauptsächlich bei löschen oder Überschreiben
von Daten.
> Probleme unter den derzeitigen GNU/Linux- GUIs sind weniger
> konzeptioneller Natur; hier wird zwar versucht, eine
> benutzerfreundliche Schnittstelle
[…] gute LINUX” (wohlgemerkt in dieser Schreibung) vom Obertroll HenryPym. Inhaltlich genauso sinnfrei wie schwer verständlich. Und wenn zu wenig Antworten eingeheimst werden, dann kommt […]