Jun 22

Re: Das sind objektive Argumente gegen Linux. @Linux-Fans: was sagt ihr dazu? - Sun: Linux-Nutzer wollen in Wirklichkeit…

Category: Allgemein

linuxh habe die jeweiligen Argumente nach bestem Wissen und Gewissen
> zusammengestellt und mich bemüht, die Aussagen sowie die
> dazugehörigen Anmerkungen und Gegenargumente bestmöglich durch Fakten
zu untermauern.
>
> GNU/Linux ist schwerer erlenbar als Windows oder MacOS - Fakten:
> * Die Lernkurve von GNU/Linux verläuft i.d.R. für den Benutzer
> unerfreulich.
> * Die wichtigste Benutzerschnittstelle, das CLI, ist zwar effizient
> für Könner, aber unfreundlich gegenüber Lernenden (”rm -rf”).
Die wichtigste Benutzerschnittstelle für Linux ist der KDE-Desktop.
Und der ist dem WindowsXP-Desktop technologisch überlegen
http://www.kde.org/screenshots/kde310shots.php
> * Der Schulungsaufwand für GNU/Linux- basierte Systeme ist de facto
> höher als der für Windows- Systeme, da Benutzer i.d.R. Vorkenntnisse
> für Windows besitzen, nur selten jedoch welche für UNIX.
http://www.golem.de/0204/19115.html
> * Unter GNU/Linux gibt es keine betriebssystemweiten und konsequent
> eingehaltenen Konventionen und Standards wie unter Windows;
Linux hält sich intern bedeutend mehr an Standards (Posix,LDAP,…)
als Windows - als Programmierer merkt man dort oft die Stellen, wo
die schnell eingekauften Lösungen aneinanderecken…
Und GUI-Design: Durch den KDE-Framework ist es sehr leicht, Programme
mit einer leistungsstarken und einheitlichen GUI zu schreiben. Es muß
nicht wie unter der Gtk das Rad jedesmal neu implementiert werden,
wenn eine kleine Änderung nötig ist (war mal GNOME Progger…),
sondern man leitet einfach seine Spezialisierung von der
existierenden Basisklasse ab. Das hat neben RAD auch die Vorteile a)
Sicherheit (der alte, laufende Code wird nicht angetastet) und b) von
der Erneuerung der Basisklassen profitieren alle Programme ohne
Änderungen(z.B. der File-Dialog).
> der auf
> IBM zurückgehende CUA-/ SAA- Standard wird zwar seit MS-DOS, OS/2 und
Windows auf den entsprechenden Systemen umgesetzt, ein vergleichbarer
Standard existiert für GNU/Linux jedoch nicht.
SAA wird momentan als veraltet angesehen.
>
> Viele wichtige Anwendungen fehlen unter GNU/Linux - Fakten:
> Nahezu keine aktuelle Office- Software existiert in Portierungen für
> GNU/Linux; bei Textverarbeitungen und Tabellenkalkulationen gibt es
> Workarounds und einige Alternativen (OpenOffice.org, StarOffice
> u.a.), einige Anwendungsgruppen sind unter GNU/Linux jedoch überhaupt
nicht vertreten:
Vollwertige Ersatzpakete für MS Office (welches übrigens mit Wine
läuft)
OpenOffice, StarOffice, kOffice - wir haben also mehr!
> * Beispielsweise gibt es keinen visuellen HTML-Editor mit Site-
> Management- Funktionalität, der auch nur ansatzweise mit Produkten
> wie Microsoft FrontPage, Macromedia Dreamweaver oder Adobe GoLive!
> vergleichbar wäre.
Quanta.
> * Es existiert keinerlei professionelle DTP-Software; TeX und LaTeX
> ist keine Option für Werbegrafiker oder Zeitschriftensatz.
Dann nimm Scribus oder kword….
> * Es existiert keinerlei professionelle Bildbearbeitung; The GIMP ist
keine Option, da keine Farbseparation unterstützt wird.
wird unterstützt.
> * Es gibt sehr wenige branchenspezifische Lösungen für GNU/Linux.
>
> Die Dokumentation zu GNU/Linux ist schlecht.
Ins Knie geschossen. Die Dokumentation ist gerade eine Stärke von
GNU/Linux Soft.
> Auch hier muss man wieder differnzierter herangehen - Fakten:
> * Es gibt eine Unmenge an frei verfügbarer Dokumentation zu GNU/Linux
im Internet sowie im Lieferumfang nahezu jeder Distribution.
> * Teilweise ist die Dokumentation veraltet oder fehlerhaft.
> * Die Dokumentation ist nur teilweise übersetzt; sie liegt i.d.R. in
> englischer Sprache vor. Teilweise sind die Übersetzungen stümperhaft
> und voller Fehler.
> * Es gibt keine Prüf- oder Kontrollinstanz, die beispielsweise die
> Arbeiten im LDP zertifiziert und überprüft, ob ein bestimmtes HOWTO
> beispielsweise noch aktuell ist.
>
> Das Updaten ist ein Glücksspiel:
Online-Yast-Update?
> Die Aktualisierung eines aktuellen Windows- Betriebssystems ist
> innerhalb der empfohlenen Migrationspfade sicher;
Mann bekommt mit dem MediaPlayer-Updates ungefragt Restriktionsmodule
untergeschoben? Bei uns nicht… Wir sehen übrigens immer eine Liste
von dem, was installiert wird.
>die Installations-,
Reparatur- und Aktualisierungsroutinen sind millionenfach geprüft und
zuverlässig. Probleme treten nur in seltensten Ausnahmefällen auf.
Komisch. Auf dem XP-Rechner von Daddy hatte ich jetzt in 2 Monaten
schon 3 Fälle, wo diese Routinen total versagten; einmal hieß es wie
immer “install it again….”
> Bei GNU/Linux ist die Aktualisierung einer Distribution bei jeder
> Version ein Glücksspiel; es kann problemlos funktionieren, es sind
> jedoch auch Fälle bekannt, bei denen Fehler in der durch Fehler in
> der Update- Routine wichtige Daten gelöscht oder Partitionen
Du meinst die Windows-Installationsroutinen, die einfach irgendwelche
Partitionen heranzieht?
Nein, ich update seit SuSE7.1 ohne Probleme…
> Eine absolute
> Ausnahme bildet Debian GNU/Linux:
>
* Die Update- Mechanismen dieser nichtkommerziellen Distribution sind
überragend und “rock-solid”.
> * Ausserdem hat Debian mit seinen fast zweijährigen Release- Zyklen
> die längsten Testphasen aller großen Distributionen.
> * Hinzu kommt noch die intensive und ausführliche Testphase der
> Varianten “Testing” und “Unstable”.
Apt-Get macht zuweilen Probleme, wie man sie eigentlich nur von
Windows kennt: Bei erkannten “Konflikten” wird ohne viele Worte die
andere Komponente rausgeschmissen (z.B. kdevelop und autoconf, obwohl
die Versionen problemlos zusammengearbeitet haben). Es fehlt einfach
die –force bzw. –nodeps-Option.
> * Debian ist die einzige Distribution mit einem funktionierendem
> Downgrade- Konzept, beispielsweise von “Unstable” auf “Testing”, oder
> von “Testing” auf “Stable” (Debian GNU/Linux 3.0 “Woody”).
Mit Debian haben wir hier nach den bösen Erfahrungen in der
Anfangszeit von KDE3 Schluß gemacht (benutze es nur noch als Knoppix)

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