Archive for Juni 1st, 2008

Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…

Juni 01st, 2008 | Category: Allgemein

linux kompliziert. Um es auf einem Subnotebook (ohne CD-ROM) via
> Netzwerk zu installieren braucht man etwa eine Million Disketten.
Es gibt ein Subnotebook ohne CD-ROM? Selbst mein schoenes Vaio N505
hat ein CD-ROM, zwar nur extern mit PCMCIA, aber auch damit laesst
sich ein Debian installieren. Gar kein Problem. :-) > Dann bleibt noch das Problem, daß stable keine aktuelle Software
> dabei hat, man die Wahl hat, ob man sich sein System mit testing oder
> unstable versaut oder umständlich manuell Backports vornimmt.
Zugegeben, das ist ein Problem. Ich habe mich fuer unstable
entschieden, weil testing in letzter Zeit einige Probleme hatte.
Echte Probleme mit unstable hatte ich noch nie, wenn man mal von
einem apm ausgeht, das einen Tag lang broken war und kein suspend
mehr konnte.
Aber mal eine andere ketzerische Frage: IIRC nutzt Du BSD (welches
auch immer). Warum moechtest Du ueberhaupt auf Linux wechseln?
Unixoid arbeitest Du ja schon, sprich die Konzeption ist zumindest
aehnlich
(Windows-fremd), was will der Mensch denn mehr?

cu Hessi

No comments

Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…

Juni 01st, 2008 | Category: Allgemein

linuxine Muttersprache ist deutsch.
> Obwohl ich ganz gut Englisch kann verstehe ich Texte in Deutsch
> meistens in deutlich weniger Zeit.
> Daher schau ich immer zuerst nach deutschsprachiger Doku.
Auch bei Linux ist nahezu alle Dokumentation englisch, die über
Standards hinausgeht. Sorry, Du bist vermutlich einfach noch nicht
tief genug in unbekannte Bereiche Deines Computer-Universums
vorgedrungen. Zeig mir mal eine vernünftige deutsche Anleitung, wie
ich mit conntrack P2P-traffic erkenne und dessen Bandbreite begrenze.
Vor gut einem Jahr hab ich noch nichtmal vernünftige englische Doku
dazu gefunden.
> > Das meinte ich mit, wir haben aneinander vorbeigeredet. Ich verglich
> > die Doku, die die Betriebssystem-Projekte zur Verfügung stellen. Und
> > dabei schneidet kein OS-Projekt, das ich kenne, besser ab als
> > FreeBSD.
>
> Das mag durchaus zutreffen. Da es aber *sonst* viel zu wenig Doku
> gibt, die für Linux-Umsteiger oder Unix-Anfänger verständlich ist,
> wird FreeBSD ein Randsystem bleiben, im Schatten von Linux.
Ernstgemeinter Rat: Du solltest mal etwas für Dein Selbsbewußtsein
tun, damit Du deswegen nicht auf die Userzahl Deines OS angewiesen
bist, sondern es vielleicht daraus gewinnen kannst, daß Du die
Fähigkeit besitzt, das richtige System für den gewünschten Zweck
herauszufinden und das dann zielgerichtet einzusetzen.
Das kann gelegentlich sogar mal Windows sein.
> > Ganz besonders die man-pages! Auf die bist Du mit keinem
> > Wort eingegangen, vielleicht weil ihr Zustand unter Linux verheerend
> > ist?
> DEr ZUstand ist *nicht* verheerend. Stellenweise besteht sicher
> Verbesserungsbedarf, aber das Wort “verheerend” paßt ganz und gar
> nicht.
Das
glaubst Du eben genau solange, bis Du etwas besseres
kennengelernt hast. Sehr viele GNU-Tools pflegen nur ihre info-pages,
man-pages zu Konfigurationsdateien oder Kernelmodulen sind nur mit
Glück anzutreffen.
Greppe mal Deine man-pages nach verweisen auf info-pages oder offenen
Eingeständnissen, daß sie veraltet ist.
> > Hattest Du bei Google auch mal auf den “Groups”-Link geklickt?
> > Tip: “group:sol.lists.freebsd.questions.*” in die Suchanfrage mit
> > aufnehmen.
> Ich bin es von Linux (und früher von Windows) eigentlich gewohnt, zu
> googeln, Doku/Howtos/Anleitungen zu finden, diese anzuwenden, fertig.
> Und *nicht* zu warten, ob und wann in einer fremdsprachigen Newsgroup
> sichjemand dazu herabläßt, mein Problem so zu beantworten, daß ich
> das Problem lösen kann.
D.h. Dein Problem mit FreeBSD war, daß Du nicht bereit warst, einem
neuen System mit anderen Methoden entgegenzukommen, als denen, die Du
bisher schon kanntest. Dein Scheitern war vorprogrammiert.
> > Vermutlich wandten sich die Antworten, die Du gelesen hast eben an
> > erfahrenere Admins. Wenn Du nicht weiterkommst, formulier Deine
> > Probleme und stell Deinen Level richtig dar. Auch Anfängerfragen
> > werden auf questions@freebsd.org beantwortet.
>
> Ich mag aber nicht auf Antwort warten, ich will meine Probleme (wie
> unter Linux gewohnt) selbständig lösen.
Die Probleme, die Du hattest, waren garantiert alle schon im Archiv
der Mailingliste besprochen.
> > Wobei für die Scrollmaus XFree86 zuständig ist und die Antworten 1:1
> > mit Linux übereinstimmen.
> Njet. Ich dachte auch ganz naiv, einfach die XF86Config-4 vonLinux
> benutzen. Welch ein Irrtum.
Das hab ich auch nicht behauptet, schnippel nicht immer die wichtigen
Teile meines Postings weg, wenn Du mit Gegenargumenten kommen willst.
Die Protokolle und Schnittstellen sind natürlich OS-abhängig.
> Die Lösung war dann: in rc.conf Maus abschalten oder spezielle, im
> Handbuch *nicht* dokumentierte Parameter für moused in rc.conf
> eingeben.
Keine Ahnung, was Du für eine Maus hast, aber moused übernimmt
standardmäßig alle Buttons, nur in XF86Config muß im Vgl. zu Linux
/dev/sysmouse und Protokoll “auto” angegeben werden. Das
Z-Axis-Mapping und die Anzahl Buttons sind vollkommen analog zu
Linux. Es kommt auch nicht zu Konflikten zwichen gpm und X wie es
unter Linux passieren kann (denen man dann mit gpm-Parametern
begegnen muß. Wo siehst Du nochmal die Vorteile von Linux?).
Beschrieben alles unter dem Link, den ich Dir gestern zu XFree86
geschickt habe. Oder, wenn Du auf die Doku, von FreeBSD zurückgreifst
auch in der FAQ nachzulesen, die unter der Überschrift
“Documentation” genau ein Link unter dem Handbuch an nicht zu
übersehender Stelle auf www.freebsd.org steht:
> http://www.de.freebsd.org/doc/en_US.ISO8859-1/books/faq/x.html#AEN3663
> Gemeint war: früher war die höhere Performance ein Grund Pro FreeBSD.
> Dieser Grund fällt spätestens mit Linux2.6 weg.
Die Performance war noch nie der Grund für FreeBSD im Vergleich zu
Linux; das galt höchstens mal für bestimmte Teiles des
Netzwerkprotokolls. Stabilität und Homogenität sind die Zauberworte,
z.T. erweiterte Netzwerkfunktionalität. Performance erschlägt man,
wenn benötigt, mit Hardware. Die Anzahl an Computern, die wirklich
permanent am Rande ihrer Leistungsmöglichkeiten arbeiten, dürfte aber
ziemlich klein sein, sodaß Performance i.a. eine völlig überbewertete
Größe ist.
Daß sowohl FreeBSD 5 als auch Linux 2.6 gerade dabei sind, den
anderen zu zeigen, was eine Harke ist, ist natürlich kein Argument
gegen die beiden. :-) > > Wenn Du mal nachvollziehen willst, was am Linux-Entwicklungsmodell
> > anders ist als bei FreeBSD
>
> Das Entwicklungsmodell ist mir ehrlich gesagt erst mal egal.
> Ich will Software die Probleme löst und nicht Probleme verursacht.
> In dieser Hinsicht hat sich FreeBSD für mich als eher unbrauchbar
> erwiesen.
Mann, dann lies Dir halt endlich mal die Links durch, die ich Dir
geschickt habe, dann siehst Du wie sich das Entwicklungsmodell ganz
konkret in Bugs auswirkt, die im Userland die Leute in Probleme
stürzen. Hier ganz konkret bei kdemultimedia 3.1.4, der beim
Kompilieren nicht durchläuft. Daß Du keine Probleme siehst, heißt
nicht, daß keine da sind.
Warum Du an FreeBSD gescheitert bist, hab ich oben schon geschrieben.
> Wie gesagt: wem FreeBSD gefällt, der soll es nehmen.
> Aber bitte nicht immer so tun, als sei FReeBSD überlegen.
Dann spar Dir einfach hämische Kommentare, wie Du sie hier am
laufenden Band absonderst, dann kann ich Dir diese Einstellung auch
abnehmen. So bist Du nichts anderes, als jemand der sein Unvermögen,
sich etwas Neuem anzupassen, dem Neuen in die Schuhe schieben will,
weil er es nicht erträgt, sich eigene Fehler einzugestehen.
> Das ist ein
> OS nicht, bei dem man /dev/dsp von Hand multiplexen muß (FB4.x) oder
> das sich selbst reproduzierbar die /etc/passwd zerlegen kann (FB5.1).
Und ein System, das sich nach dem Update selber der
Netzwerkfunktionalität entledigt ist besser?
http://bugs.gentoo.org/show_bug.cgi?id=33272
Siehe comment #55.
Einzelne Bugs eines Systems rauszupicken und daraus sein Urteil
abzuleiten ist äußerst scheuklappenbehaftetes Verhalten, sorry.
Du mußt FreeBSD nicht benutzen, wenn Du mit Linux zufrieden bist. Nur
tu uns bitte den Gefallen und hör auf hier Unsinn zu verbreiten. Z.B.
5.1-RELEASE als den stable-Zweig von FreeBSD anzunehmen, wie Du das
trotz meiner Aufklärung hier schon zweimal behauptet hast.
Ciao
Siegbert

No comments

Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…

Juni 01st, 2008 | Category: Allgemein

linuxh hab deinen namen mal unvorsichtigerweise Überlesen. Wenn dir RPM
> nicht pass nimm halt Debian.
Zu kompliziert. Um es auf einem Subnotebook (ohne CD-ROM) via
Netzwerk zu installieren braucht man etwa eine Million Disketten.
Dann bleibt noch das Problem, daß stable keine aktuelle Software
dabei hat, man die Wahl hat, ob man sich sein System mit testing oder
unstable versaut oder umständlich manuell Backports vornimmt.
> > Ich hoffe einmal, daß der 2.6er viele in 2.4 gemachte Fehler
> > (Austausch des VM-Managemants, Ausatusch der IDE-Layer, teils zwei
> > inkompatible Threadmodelle im Umlauf)
> Über den austausch der VM lässt sich streiten.
Nö. Wenn Einprozessormaschinen deshalb unter Vollast einfrieren
(Terminalserver mit einigen Clients) und ein Reboot zwölf Leuten je
20 Minuten ihrer Arbeitszeit kostet, dann ist das Scheiße.
Den VM-Tausch hätte man sich gleich für 2.6 aufheben können.
Ciao
Mattias

No comments

Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…

Juni 01st, 2008 | Category: Allgemein

linuxh wage mal zu behaupten, dass der typische Anwender, der kein
> Spiele-Freak ist, mit Linux wunschlos gluecklich werden kann.
Volle Zustimmung!
> Zugegeben, es kann ein bisschen dauern, bis die komplette Hardware
> des Systems sauber unter Linux eingebunden ist und laeuft, aber wenn
> man mal soweit ist, sehe ich keinerlei Grund, Windows vorzuziehen.
Da hatte ich bisher immer Glück. Liegt vielleicht auch an der
Komponentenauswahl. Oder daran, dass ich stets die neueste Suse
einsetze (bitte keine Flames - dass Suse gute Hardwareunterstützung
bietet, ist allseits bekannt).
> Natuerlich ist der Umstieg anfaenglich schwer, aber ich bin Linux
> inzwischen so gewohnt, dass ich vor einem Windows sitze und mich bei
> bestimmten Dingen schwer tue. Da wuensche ich mir mein Linux wieder.
Oh ja, das kenne ich. Ich habe Anfang des Jahres eine Suse 8.0
aufgesetzt und parallel zum Windows benutzt. Zunächst konnte ich
nicht glauben, dass ich jemals auf jenes OS umsteigen würde: Ich
fühlte mich einfach nicht ‘zu Hause’. Nach drei Monaten verwendete
ich dann nur noch Linux (in Form einer frisch aufgezogenen Suse 8.2)
und bin bis heute dabei geblieben. Gestern habe ich ein Systemupdate
per FTP von 8.2 auf 9.0 gemacht und bis auf ein paar leicht zu
lösenden Konflikten hat das wunderbar geklappt! Also so schlecht kann
das Paketmanagement auch nicht sein… ;-) Gruß, Smarthies

No comments