Archive for Juni, 2008
Re: Das sind objektive Argumente gegen Linux. @Linux-Fans: was sagt ihr dazu? - Sun: Linux-Nutzer wollen in Wirklichkeit…
linuxB. modularer vs. monolithischer Aufbau. Du sagst ungefähr:
> GNU/Linux hat modularen Aufbau, das ist umständlich, monolithischer
> (Windows) ist einfacher. Wenn es monolithische Anwendungen
> (OpenOffice etc.) unter GNU/Linux gibt, ist das “inkonsistent”.
Hab ich doch gar nicht gesagt.
Aber Du hast recht. OpenOffice passt z.B. nicht ins Look
Re: Bald ist SCO weg. Dann beginnt der LINUX-BOOM. Da kaufen alle Novell/LINUX - SCO vs. Linux: Frisches Geld mit frische…
linuxnn erst mal noch etwas von der SCO-Verunsicherung abgebaut ist,
> wird Linux die Nummer 1 sein.
Pymelchen, du hast allen, die es hören wollten und insbesondere
denen, die es zumindest von Dir nicht hören wollten, versprochen,
dass der Linux-Boom direkt nach der CeBIT beginnt und Linux schon auf
der CeBIT “der Kracher” sein wird.
Die Sache mit SCO wird sich offensichtlich leider noch erheblich in
die Länge ziehen. Das könnte durchaus die CeBIT im nächsten Jahr noch
überdauern.
Also, wir nehmen Dich beim Wort. Vielleicht hilft es ja noch ein
wenig, wenn Du ankündigst, nichts mehr zu schreiben, sobald Linux der
Boom wird. Das wird sicherlich zumindest hier einige dazu
veranlassen, es doch mal zu probieren.
> Mit KOffice und OpenOffice zusammen werden sich die
> Unternehmen mehr denn je auf das gute Linux stürzen.
Was bitteschön soll man mit KOffice und OpenOffice zusammen?
Und ausserdem hast Du hier einen Fehler bezüglich
Groß-/Kleinschreibung:
Laut Pymelchen heißt das “das gute LINUX”.
> Und da SCO durch diese beiden Klagen die Kunden
> wohl endgültig weglaufen, werden wir wohl ein
> baldiges Ende von SCO erleben.
Schön wäre es ja, aber dem ist leider nicht so. Bei jeder Klage geht
der Kurs ein wenig in die Höhe.
> Das sind nunmal die Fakten !!!
> Denkt’ mal drüber nach.
Je länger ich drüber nachdenke, umso mehr könnte ich mich an den
Gedanken gewöhnen, dass Du tatsächlich dieser Schnösel mit der
norwegischen Tastatür bist. Was ist los? Neuese Experiment?
MfG Stefan Milcke
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Re: Das sind objektive Argumente gegen Linux. @Linux-Fans: was sagt ihr dazu? - Sun: Linux-Nutzer wollen in Wirklichkeit…
> dazugehörigen Anmerkungen und Gegenargumente bestmöglich durch Fakten
zu untermauern.
Meine Herren, da ist ja ganz schoen was zusammengekommen ;)) Ich pick
mir mal die raus zu denen ich was sagen kann.
> GNU/Linux ist schwerer erlenbar als Windows oder MacOS - Fakten:
> * Die Lernkurve von GNU/Linux verläuft i.d.R. für den Benutzer
> unerfreulich.
Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, das dies am jeweiligen
Nutzer bzw dessen Lernwillen liegt. Wer nur schnell klicken will,
ohne die Doku zu lesen, wird unter Linux meistens sicher nicht zum
Ziel finden. Ist bei manchen Windows-Anwendungen aber auch so, aber
diese Applikationen werden dann auch als schlecht abgetan. Wenn ich
mich unter meinen Bekannten so umschaue dann muss das bei denen immer
schnell gehen: starten, Knoepfchen klicken, ah geht, dann gut - geht
nicht, dann Applikation schlecht.
> * Die wichtigste Benutzerschnittstelle, das CLI, ist zwar effizient
> für Könner, aber unfreundlich gegenüber Lernenden (”rm -rf”).
Ja, aber ein Anfaenger muss sich nicht gleich mit der Bash, Csh, Ksh
etc rumschlagen. Gnu/Linux kann auch so eingerichtet werden das der
Benutzer damit gar nicht in Beruehrung kommt. In manchen Faellen
sicher auch besser
> * Der Schulungsaufwand für GNU/Linux- basierte Systeme ist de facto
> höher als der für Windows- Systeme, da Benutzer i.d.R. Vorkenntnisse
> für Windows besitzen, nur selten jedoch welche für UNIX.
Richtig, aber das muss dringend geaendert werden! Am besten in der
Schule schon anfangen. Natuerlich nicht nur Gnu/Linux sondern
natuerlich auch Windows und am besten auch MacOS. Wenn den Kids aber
dort schon beigebracht wird das es ausser Windows nichts anderes gibt
(Trifft nicht auf alle Schulen zu.) dann wundern mich die Aussagen
mancher Foren-Trolle hier nicht.
> Viele wichtige Anwendungen fehlen unter GNU/Linux - Fakten:
> Nahezu keine aktuelle Office- Software existiert in Portierungen für
> GNU/Linux; bei Textverarbeitungen und Tabellenkalkulationen gibt es
> Workarounds und einige Alternativen (OpenOffice.org, StarOffice
> u.a.), einige Anwendungsgruppen sind unter GNU/Linux jedoch überhaupt
nicht vertreten:
Da widersprichst du dir IMO. Oder ist die einzig wahrhaftig
existierende Office-Software MS-Office? Openoffice.org verfuegt doch
ueber alles notwendige und ist sogar weitgehend in der Lage MS-Office
Dokumente, Tabellen und Praesentationen anzuzeigen. Somit fuer mich
eine vollwertige Office-Software.
> * Beispielsweise gibt es keinen visuellen HTML-Editor mit Site-
> Management- Funktionalität, der auch nur ansatzweise mit Produkten
> wie Microsoft FrontPage, Macromedia Dreamweaver oder Adobe GoLive!
> vergleichbar wäre.
Die letzten beiden kenne ich nicht. Zum ersten sag ich nur: Gut so.
So ein Krampf-zeugs bei dem anschliessen HTML-Kot rauskommt der nur
vom IE vernueftig interpretiert werden kann ist keine Bereicherung.
Alternativen: Bluefish, Quanta z.B.
> * Die Dokumentation ist nur teilweise übersetzt; sie liegt i.d.R. in
> englischer Sprache vor. Teilweise sind die Übersetzungen stümperhaft
> und voller Fehler.
Trifft zumindest fuer deutsche Man-Pages zu, ist echt ein Greul.
Andere Uebersetzungen kann ich nicht beurteilen mangels Kentnisse der
anderen Sprachen
> * Es gibt keine Prüf- oder Kontrollinstanz, die beispielsweise die
> Arbeiten im LDP zertifiziert und überprüft, ob ein bestimmtes HOWTO
> beispielsweise noch aktuell ist.
IMO sollte das LDP dies selbst tun. Tut es aber wohl nicht.
> Das Updaten ist ein Glücksspiel:
> Die Aktualisierung eines aktuellen Windows- Betriebssystems ist
> innerhalb der empfohlenen Migrationspfade sicher; die Installations-,
Reparatur- und Aktualisierungsroutinen sind millionenfach geprüft und
zuverlässig. Probleme treten nur in seltensten Ausnahmefällen auf.
Dann gehoere ich mit diversen Updates wohl zu den Ausnahmefaellen.
Bein ‘ner nackten Installation mag das durchaus sein. Der absolute
Horror war die Migration hier von NT4 auf 2k *schuettel* _das_ will
ich nie wieder tun muessen. Gott sei Dank nutzen wir kein Exchange
> Bei GNU/Linux ist die Aktualisierung einer Distribution bei jeder
> Version ein Glücksspiel; es kann problemlos funktionieren, es sind
> jedoch auch Fälle bekannt, bei denen Fehler in der durch Fehler in
> der Update- Routine wichtige Daten gelöscht oder Partitionen
> überschrieben wurden. Ob ein Update funktioniert oder nicht ist
> hochgradig distributionsabhängig und teilweise Glückssache.
Puh ja. Besser war (ist kann ich nich beurteilen, s.u.) immer eine
Neuinstallation. RedHat war ein Greuel, nach dem Update fehlende
Abhaengigkeiten in wichtigen Libraries etc pp. Zum Glueck /home schon
bei meiner ersten RedHat (4.2 oder so) auf einer eigenen Partition
gehabt. Das machts dann leichter.
> Ausnahme bildet Debian GNU/Linux:
Jaaa, ein Segen. Durch oben gennanntes bin ich ueber den LFS-Umweg
dort gelandet.
> * Die Update- Mechanismen dieser nichtkommerziellen Distribution sind
überragend und “rock-solid”.
Full ACK.
> * Ausserdem hat Debian mit seinen fast zweijährigen Release- Zyklen
> die längsten Testphasen aller großen Distributionen.
Und das ist auch gut so. Hauptsache die Securityupdates stimmen, da
ist mir egal ob ich “veraltete” Pakete benutze solange sie sicher
sind und gefixed werden. Daheim auffem Desktop mag ichs aktueller,
ergo unstable.
> * Debian ist die einzige Distribution mit einem funktionierendem
> Downgrade- Konzept, beispielsweise von “Unstable” auf “Testing”, oder
von “Testing” auf “Stable” (Debian GNU/Linux 3.0 “Woody”).
Ich spiele ungern mit dem Feuer
Obwohl ich bisher immer nur
Erfolgsmeldungen darueber hoerte.
> Die Update-Mechanismen folgender Distributionen gelten als relativ
> stabil:
> * Red Hat Linux: 7.3 -> 8.0, 8.0 -> 8.1
Dann hat sich da ja was getan. Was ich oben erwaehnte betraf
Versionen vor 7.3
> Ständiger Wandel und Instabilität:
> “Nichts ist so beständig wie der Wandel”, zumindest in der GNU/Linux-
Welt; der Zwang zu permanenten Updates bewirkt Instabilität und eine
> sich permanent verändernde Arbeitsumgebung. Datenformate sind zwar
> meist offen, verändern sich jedoch ständig, oder Programme
> werdenersetzt durch andere Produkte mit inkompatiblen Datenformaten.
Hoeh? Wer zwingt mich denn zu staendigen Updates? Das klingt ja grade
so als muesste ich alle 2 Wochen die Distribution updaten. Dem ist
aber defintiv nicht so. Unser Fax-Server hier ist noch eine RedHat
6.2. Der rennt und rennt…
Upgedatet habe ich dort nur die relevanten Sachen, die ich dann
mangels Support natuerlich selber compilieren musste
Das waren
OpenSSL und OpenSSH.
Nur weil SuSE und RedHat alle halbe Jahre wieder ne neue Box auffen
Markt werfen ist doch niemand gezwungen sich diese zu kaufen.
> Im Gegensatz dazu gibt es in der Windows- Welt bei den führenden
> Applikationen stabile Datenformate, die zwar i.d.R. proprietär sind,
> dafür aber de facto- Standards bilden.
Ahja? MS-Excel 2000 Dokumente nicht zu oeffnen mit MS-Excel 97, in
der Tat absolut stabiles Datenformat :/ Und wir werden hier dennoch
keine Office2000 Lizensen kaufen! Eher werden wir Openoffice.org (wir
testen grade die Machbarkeit) einsetzen und auf einem Terminal-Server
eine Office2000 Installation zur Verfuegung stellen. Das kommt uns
bei weitem billiger als jaehrliche Zwangs-Ueberweisungen nach Redmond
durch Inkompatibiliateten in den Office-Formaten.
> Nur: Warum sind die Anbieter kommerzieller Distributionen nicht in
> der Lage, vergleichbar mächtige Tools zur Verfügung zu stellen?
Frag das mal die Distributoren, aber man hat ja zum Glueck die Wahl
>
> GNU/Linux ist anwenderfeindlich:
> Die Benutzung von GNU/Linux ist sowohl für normale Benutzer (”Joe
> User”) als auch für Administratoren riskanter und fehleranfälliger;
Als Administrator sollte ich wissen was ich tue und vor allem den
Standard-Alias rm = rm -i setzen, wieso das eigentlich nicht default
ist…
> Kommandos. Visuelle Schnittstellen sind aufgrund der immens
> gestiegenen Rechenleistung heutzutage möglich, es gibt daher
> eigentlich keinen Grund, auf sie und ihre Vorteile zu verzichten
> (haptische oder auditive Benutzerschnittstellen gibt es bisher nur
> bei Star Trek und beim Militär ;).
Auf visuelle Schnittstellen verzichte ich gerne da keine in der Lage
sein wird in einer vernuenftig und einleuchtenden Benutzerfuehrung
mit mir die Konfiguration verschiedener Dienste zu begehen. Die
meisten Windows-Dialoge halte ich fuer nicht tauglich. Einrichten des
DNS: Ich versuche mehrmals ihm mein Subnet bekanntzugeben,
Selbstverstaendlich gebe ich das Subnet rueckwaerts ein, so soll es
nunmal sein, also 25.168.192, warum zur Hoelle frag ich mich mag der
das nicht, ist doch nunma so. Ok, es stand wenn ich mich recht
entsinne oben
aber ich bin nunma gewohnt das Subnet so einzugeben,
das er es dann fuer mich umdreht will ich doch gar nicht. Da muss ich
ja umdenken. Und bitte welcher Benutzer der das erste mal vor einem
Rechner sitzt kommt auf die absolut daemliche Idee Start anzuklicken
um Windows zu beenden? Mhm aber ich bin vom Thema visuelle
Schnittstelle leicht abgerueckt. Keine GUI ist vernueftig dazu in der
Lage die Konfiguration eines komplexen Dienstes (bspw. SMTP (exim)),
eine GUI die all die netten Optionen und Schalter klar und
einleuchtend aufzubereiten so das der User auch noch durchblickt.
Dafuer sind die Konfigurationen einfach zu komplex, aber damit hat
der John User auch meist nix am Hut
> Je nach individuellem Typus kann das Arbeiten mit GNU/Linux extrem
> zeitraubend und iffezient sein, selbst bei der Erledigung einfachster
Aufgaben.
Da dies sehr vom Individuum abhaengt geb ich dir Brief
Re: Das sind objektive Argumente gegen Linux. @Linux-Fans: was sagt ihr dazu? - Sun: Linux-Nutzer wollen in Wirklichkeit…
linux gute Argumente, aber auch einige weniger gute.
Z.B. modularer vs. monolithischer Aufbau. Du sagst ungefähr:
GNU/Linux hat modularen Aufbau, das ist umständlich, monolithischer
(Windows) ist einfacher. Wenn es monolithische Anwendungen
(OpenOffice etc.) unter GNU/Linux gibt, ist das “inkonsistent”.
Z.B. Vergleich Benutzeroberfläche. Die lange Liste von Argumenten,
dass eine GUI intuitiver als eine Shell ist, hättest du dir schenken
können. Aber was ist mit den Linux-GUIs? Die hätte man mit Windows
vergleichen müssen.
Z.B. die Lernkurve: die ist nicht einfach “unerfreulich”. Fakt ist,
dass man mit Linux anfangs erstmal einige Arbeit am Hals hat, dass
sich diese Arbeit aber in Form von besserem Verständnis der
Systemzusammenhänge auszahlt.
Richtig ist, dass du z.B. einem Werbegrafiker nicht mit GNU/Linux zu
kommen brauchst - der benutzt vermutlich einen Mac.
High-End-DTP-Anwendungen sind wohl ohne die kommerziellen Produkte
von Adobe u.a. nicht möglich, und die haben kein Interesse, weil ihre
Klientel kein GNU/Linux benutzt. Dafür gibt es zum Glück noch andere
OS.
Was ich an Linux mag, ist, dass man es auf den verschiedensten
Systemen, in verschiedensten Konfigurationen, mit und ohne GUI zum
laufen kriegt - soviel zur “Balkanisierung”. Ist halt eine Sprache
mit vielen Dialekten.
Re: Das sind objektive Argumente gegen Linux. @Linux-Fans: was sagt ihr dazu? - Sun: Linux-Nutzer wollen in Wirklichkeit…
Leider war ich von Dir nicht direkt angesprochen. Was solls.
Zuerst: Ich benutze zu Hause Mac OS X (Powerbook), FreeBSD (bis vor
kurzem der Desktop, jetzt Applicationserver und Fileserver für
X-Anwendungen, mit Ausgabe auf dem Mac) und Windows XP (der Computer
meiner Lebensgefährtin). AUßerdem habe ich durch das jobben neben dem
Studium bei einem lokalen PC-Händler diverse Erfahrungen mit Windows
gemacht.
Ich gebe Dir in weiten Teilen Recht.
Bei vielen freien Projekten fehlt eine auseichende und aktuelle
Dokumentation (dafür sind sie halt kostenlos). Es fehlen einheitliche
Multimediaschnittstellen.
Es fehlt ein vernünftiger Update-Mechanismus (allerdings fehlt der
auch bei Windows). Es fehlt der Support für aktuelle Hardware (aber
das ist Herstellersache und die “Angst” vor unfreien Modulen im
Kernel).
Wenn man sich jedoch ein passendes System zusammenstellt und keine
tollen Multimediaanwendungen benötigt, dann fährt man mit Linux sehr
gut, keine Frage. Mir reicht mein Soundblaster 128.
Aber wo ist Dein Problem mit den Officeanwendungen?
Es gibt Firmen, die ihr Staroffice auch auf Windows nutzen, da es in
der Regel ausreicht und sehr viel günstiger als MS-Office ist.
Hast Du schonmal MS Office X gesehen? Danach lachst Du nur noch
Tränen wie ärmlich MS Office ind jeder Version unter Windows aussieht
(Bedienung ist fast gleich). LateX ist für mich unverzichtbar, mit
mathematischen Formeln kann kaum ein Programm besser umgehen.
Designer sollten eh lieber an einem schicken, gut aussehendem Mac
arbeiten
Benutzerkomfort: Da willst Du doch nicht ernsthaft behaupten, daß
Windows da gut ist, oder? Der einzige Vorteil dort ist, daß viele
Leute mit der MS-Unlogik(tm) schon lange vertraut sind (bei mir ist
das seit MS-DOS 5.0). Joe Normalanwender kann nichtmal die Auflösung
und Farbtiefe zuverlässig alleine umstellen (kein Scherz, alles schon
erlebt). Dem hilft es auch nicht, daß er bei Windows herumklicken
kann.
Im Vergleich Mac OS X: Es gibt für fast alle viel genutzten
Funktionen Tastenkürzel, die mit der linken Hand gut erreichbar sind,
während man rechts die Maus hat (als Linkshänder habe ich natürlich
verloren), wo ist das bei MS?
Das Systemeinstellungsfenster ist meines Erachtens nach sehr logisch
strukturiert, durchschaubar und trotzdem gibt es Optionen über die
man sich jeden Tag wieder freut (beim Notebook sehr geile Sache: die
verschiedenen Netzwerk-Umgebungen). Die grafischen Oberflächen sind
intuitiv (kein rechte Maustaste auf Netzwerkumgebung -> Eigenschaften
-> rechte Maustaste -> usw. usf.) und vor allem SCHNELL bedienbar.
Wer ist überhaupt auf die unerreichbare Kombination Alt-F4 gekommen?
Sehr enutzerfreundlich :-/
Mailprogramme, ja, hier hat wohl jeder seine Favoriten. Der
vielzitierte “Normaluser” nutzt kein Outlook, der nutzt Outlook
Express, weil Outlook ihn zunächst mit Funktionen erschlägt. OE ist
auch nicht besser als Mozilla Mail oder andere (fetchmail oä. benutzt
wirklich kaum noch einer).
Jaja, die Drucker. Auch hier gäbe es eigentlich kaum Probleme, wenn
die Hersteller Treiber veröffentlichten (von mir aus Binaries) oder
mit freien Entwicklern kooperierten. Schnittstellen Probleme sollte
es keine geben, das einzige Problem ist, daß jeder Hersteller seinen
eigenen proprietären Mist zusammenzaubert.
Wäre es nicht toll, wenn alle xxx mal xxx Pixel
Farbtintenstrahldrucker mit dem gleichen Treiber funktionieren
würden?
Wo sind da die Standards? Computer wären so einfach, wenn nicht jeder
Hersteller zum anderen inkompatibel wäre.
Die Performance und das Aussehen.
WIll ich Windows? Nein. Kann Windows mir das bieten was ich will?
Nein.
ich habe lange mit Windowmaker auf 2 Monitoren gearbeitet.
Windowstaste öffnet Konsole und Menütaste öffnet das
“Ausführen”-Feld. Wenn man sich dran gewöhnt hat ist das traumhaft
schnell und einfach.
Sicher wollen viele das “gute” Windows, aber nur weil sie die
Alternativen nicht kennen. Keiner der mal längere Zeit Mac OS X
genutzt hat will noch zu Windows zurück (Ich benutze das selbst erst
seit ein paar Wochen und bin einfach begeistert).
Mac OS X ist einfach der Hammer. Die haben es echt geschafft ein
unixoides OS mit BSD Userland für Laien zugänglich zu machen und für
mich ist es immer noch möglich eine Konsole zu öffnen und meine
ganzen Kleinen Tools zu benutzen. Dummerweise hält sich der Glauben,
daß die Hardware zu teuer sei.
Naja, ich muß jetzt los. Heute ABend/Nacht kann es ja dann
weitergehen.
Hendrik Spiegel
P.S.: War das eigentlich die erste ERNSTHAFTE Argumentation gegen
Linux für Laien im Heise-Forum, die Postradamus geschrieben hat?
Re: Das sind objektive Argumente gegen Linux. @Linux-Fans: was sagt ihr dazu? - Sun: Linux-Nutzer wollen in Wirklichkeit…
linuxh habe die jeweiligen Argumente nach bestem Wissen und Gewissen
> zusammengestellt und mich bemüht,
Auch wenn es nur aus dem Netz geklaut ist:
> GNU/Linux ist schwerer erlenbar als Windows oder MacOS - Fakten:
> * Die Lernkurve von GNU/Linux verläuft i.d.R. für den Benutzer
> unerfreulich.
Unerfreulich? Vielleicht, aber nach allen Studien die mir bekannt
sind ist die Lernkurve bei Linux am Anfang ziemlich flach um dann
(nach dem verstehen der Konzepte) steil anzusteigen.
Bei Windows ist sie am Anfang steiler wird dann aber schnell flacher
und liegt bald unter der für Linux.
Für den Anfänger unerfreulich, für den Benutzer der schon 6 Wochen
mit dem System arbeitet sehr erfreulich.
> * Die wichtigste Benutzerschnittstelle, das CLI, ist zwar effizient
> für Könner, aber unfreundlich gegenüber Lernenden (”rm -rf”).
Wenn du so vergleichst, dann mußt du die CLI von Linux mit der CLI
von Windows vergleichen und dann reden wir wohl besser nicht von
unfreundlichkeit, selbst bei win2k haben Sie noch keinee Historie
oder File-completition auf die Reihe bekommen, zumindest nicht ohne
die Registry selbst zurechtzubiegen.
> * Der Schulungsaufwand für GNU/Linux- basierte Systeme ist de facto
> höher als der für Windows- Systeme, da Benutzer i.d.R. Vorkenntnisse
> für Windows besitzen, nur selten jedoch welche für UNIX.
Ack
> Viele wichtige Anwendungen fehlen unter GNU/Linux - Fakten:
> Nahezu keine aktuelle Office- Software existiert in Portierungen für
> GNU/Linux;
Da Frage ich mich immer wieso es wichtig sein soll mit was ich meine
Texte/Tabellen bearbeite?
Wenn es aber nicht wichtig ist, wieso ist es dann wichtig ob es
Portierungen gibt.
Wenn es wichtig ist, hat der Anschaffende einen Fehler beim Kauf
seiner Office-Suite gemacht, da die Schnittstellen und Dateiformate
anscheinend mangelhaft dokumentiert sind.
> * Beispielsweise gibt es keinen visuellen HTML-Editor mit Site-
> Management- Funktionalität, der auch nur ansatzweise mit Produkten
> wie Microsoft FrontPage, Macromedia Dreamweaver oder Adobe GoLive!
> vergleichbar wäre.
Ich würde da ja sagen :”zum Glück gibt es solche Dinge die meine
Templates zerstören nicht” aber es gibt ja auch unter Linux solche
Dinge wie Quanta und einige andere Projekte.
> * Es existiert keinerlei professionelle DTP-Software; TeX und LaTeX
> ist keine Option für Werbegrafiker oder Zeitschriftensatz.
Wenn du einen Max-Erfahrenen fragst, dann existieren die auch nicht
für Windows, selbst Portierungen sind nach Bekannten von mir eher ein
Krampf als ein Werkzeug.
> * Es gibt sehr wenige branchenspezifische Lösungen für GNU/Linux.
Kommt auf die Branche an, für ISP und ICP gibt es deutliche mehr als
für Windows:-)
Einige andere BRanchen sind auch sehr gut vertreten, einige wieder
weniger.
> Die Dokumentation zu GNU/Linux ist schlecht.
> Auch hier muss man wieder differnzierter herangehen - Fakten:
> * Es gibt eine Unmenge an frei verfügbarer Dokumentation zu GNU/Linux
im Internet sowie im Lieferumfang nahezu jeder Distribution.
> * Teilweise ist die Dokumentation veraltet oder fehlerhaft.
> * Die Dokumentation ist nur teilweise übersetzt; sie liegt i.d.R. in
> englischer Sprache vor. Teilweise sind die Übersetzungen stümperhaft
> und voller Fehler.
Bitte 1:1 auf Windows übernehmen, das gibt sich nicht viel, nur sind
meiner Erfahrung nach die Bücher im Bereich Linux/Unix deutlioch
weniger mit Fehlern behaftet als die aus dem windows-Bereich.
> Das Updaten ist ein Glücksspiel:
> Die Aktualisierung eines aktuellen Windows- Betriebssystems ist
> innerhalb der empfohlenen Migrationspfade sicher; die Installations-,
Reparatur- und Aktualisierungsroutinen sind millionenfach geprüft und
zuverlässig. Probleme treten nur in seltensten Ausnahmefällen auf.
Oh, cool, mein kompletter Bekanntenkreis ist ein Ausnahmefall, von
vielleicht 100 Updates die ich miterlebt habe sind vielleicht 5-10
Problemfrei verlaufen, alle anderen endeten irgendwann doch in einer
Neuinstallation.
> Bei GNU/Linux ist die Aktualisierung einer Distribution bei jeder
> Version ein Glücksspiel; es kann problemlos funktionieren, es sind
> jedoch auch Fälle bekannt, bei denen Fehler in der durch Fehler in
> der Update- Routine wichtige Daten gelöscht oder Partitionen
> überschrieben wurden. Ob ein Update funktioniert oder nicht ist
> hochgradig distributionsabhängig und teilweise Glückssache.
Bei Windows weiß ich vorher das es nicht funktioniert, das ist ein
Vorteil, da hast du recht.
Allerdings sieht es bei Debian nun wieder ganz anders aus, da habe
ich bisher noch nicht erlebt das ein Update in die Hose geht oder
Daten verloren gehen.
Bei SuSe habe ich die Windows erfahrungen machen müßen, selten
funktioniert es meist nicht.
> GNU/Linux ist zwar tausendfach im Einsatz, die meisten Distributionen
durchlaufen jedoch nur sehr oberflächliche Betatests. Eine absolute
> Ausnahme bildet Debian GNU/Linux:
Stimmt, die Betatest bei Windows sind deutlich besser, nur Schade das
MS das nicht ehrlich zugibt, in “professionellen” Einsatz kenne ich
niemand der ein MS-OS vor Service-Pack1 auch nur mit dem Hintern
anschauen würde.
> * Die Update- Mechanismen dieser nichtkommerziellen Distribution sind
überragend und “rock-solid”.
Ack
Du hast jetzt ungefähr 98% der in Deutschland eingesetzen
Distributionen aufgeführt und ihnen einen funktionierenden
Update-Mechanismus bescheinigt, wie deckt sich das mit den Angaben
weiter oben im Text?
> Welt; der Zwang zu permanenten Updates bewirkt Instabilität und eine
> sich permanent verändernde Arbeitsumgebung. Datenformate sind zwar
> meist offen, verändern sich jedoch ständig, oder Programme
> werdenersetzt durch andere Produkte mit inkompatiblen Datenformaten.
> Im Gegensatz dazu gibt es in der Windows- Welt bei den führenden
> Applikationen stabile Datenformate, die zwar i.d.R. proprietär sind,
> dafür aber de facto- Standards bilden.
Der Wechsel ist ja kein Problem, da die alten Formate immernoch
gelesen werden können.
Im Gegensatz dazu die “defacto Standarts” die nicht einmal von einer
Nachfolge-Version korrekt gelesen werden können.
> eigentlich nie nennenswerte Probleme mit ungelösten oder unlösbaren
> Abhängigkeiten, zumindest nicht bei den Varianten “Stable” und
> “Testing”. Der Benutzer wird vollkommen von Details entlastet, die
> zur Installation einer Applikation notwendig sind: Dselect oder
> aptitude lösen die Abhängigkeiten intelligent und weitestgehend
> automatisch auf.
Das sieht aber doch unter SuSe mit Yast oder unter Mandrake auch
nicht anders aus, die Abhängigkeiten werden automatisch aufgelöst.
Und unbenötigte Dinge werden nicht installiert, wenn eine
Abhängigkeit besteht, dann sind sie ja benötigt.
> Nur: Warum sind die Anbieter kommerzieller Distributionen nicht in
> der Lage, vergleichbar mächtige Tools zur Verfügung zu stellen?
Sind sie nicht?
> GNU/Linux ist anwenderfeindlich:
> Die Benutzung von GNU/Linux ist sowohl für normale Benutzer (”Joe
> User”) als auch für Administratoren riskanter und fehleranfälliger;
> die Wahrscheinlichkeit eines ungewollten Datenverlustes ist bei
> GNU/Linux daher grösser als bei einer aktuellen Windows- Version.
Hmm? Kannst du das genauer Erklären, wie du darauf kommst?
Aus der täglichen Arbeit kann ich das nicht nachvollziehen.
Bla Bla zur Shell.
Es sieht doch so aus, das auch unter Linux die Shell nur noch von
Administratoren und kenntnisreiche Benutzern benutzt wird, alle
anderen benutzen eine visuelle GUI.
Aber Admins benutzen auch unter Windows oft die Shell, weil sie
einfach effektiver zu bedienen ist als eine grafische Oberfläche.
> * Das Konfigurieren eines aktiven ISDN-Adapters unter einem
> beliebigen aktuellen GNU/Linux zum netzwerkweiten Versenden und
> Empfangen von Telefaxen kann Wochen dauern und dennoch erfolglos
> bleiben (Dauer unter Windows 2000 Server: etwa zehn Minuten).
Kann, wenn man keine Doku liest, wenn man das tut kann es auch in
10-20 Minuten gemacht sein.
> * Das Einrichten eines Netzwerkdruckers über CUPS und Samba kann
> unter Debian GNU/Linux Tage dauern und dennoch erfolglos bleiben
> (Dauer zur Lösung derselben Aufgabe unter Windows 2000 Server: etwa
> drei Minuten).
Länger habe ich jetzt auch nicht gebraucht, allerdings nicht unter
Debian, sondern SuSe kann mir aber nicht vorstellen das es unter
Debian mehr arbeit ist.
> ungeübten Benutzer. Alle Windows- Versionen und sogar MS-DOS fragt
> bei allen kritischen Operationen, teilweise mehrfach, nach, ob die
> Operation tatsächlich gewollt ist.
Macht Linux auch oft, hauptsächlich bei löschen oder Überschreiben
von Daten.
> Probleme unter den derzeitigen GNU/Linux- GUIs sind weniger
> konzeptioneller Natur; hier wird zwar versucht, eine
> benutzerfreundliche Schnittstelle
Re: Das sind objektive Argumente gegen Linux. @Linux-Fans: was sagt ihr dazu? - Sun: Linux-Nutzer wollen in Wirklichkeit…
linuxh habe die jeweiligen Argumente nach bestem Wissen und Gewissen
> zusammengestellt und mich bemüht, die Aussagen sowie die
> dazugehörigen Anmerkungen und Gegenargumente bestmöglich durch Fakten
zu untermauern.
>
> GNU/Linux ist schwerer erlenbar als Windows oder MacOS - Fakten:
> * Die Lernkurve von GNU/Linux verläuft i.d.R. für den Benutzer
> unerfreulich.
> * Die wichtigste Benutzerschnittstelle, das CLI, ist zwar effizient
> für Könner, aber unfreundlich gegenüber Lernenden (”rm -rf”).
Die wichtigste Benutzerschnittstelle für Linux ist der KDE-Desktop.
Und der ist dem WindowsXP-Desktop technologisch überlegen
http://www.kde.org/screenshots/kde310shots.php
> * Der Schulungsaufwand für GNU/Linux- basierte Systeme ist de facto
> höher als der für Windows- Systeme, da Benutzer i.d.R. Vorkenntnisse
> für Windows besitzen, nur selten jedoch welche für UNIX.
http://www.golem.de/0204/19115.html
> * Unter GNU/Linux gibt es keine betriebssystemweiten und konsequent
> eingehaltenen Konventionen und Standards wie unter Windows;
Linux hält sich intern bedeutend mehr an Standards (Posix,LDAP,…)
als Windows - als Programmierer merkt man dort oft die Stellen, wo
die schnell eingekauften Lösungen aneinanderecken…
Und GUI-Design: Durch den KDE-Framework ist es sehr leicht, Programme
mit einer leistungsstarken und einheitlichen GUI zu schreiben. Es muß
nicht wie unter der Gtk das Rad jedesmal neu implementiert werden,
wenn eine kleine Änderung nötig ist (war mal GNOME Progger…),
sondern man leitet einfach seine Spezialisierung von der
existierenden Basisklasse ab. Das hat neben RAD auch die Vorteile a)
Sicherheit (der alte, laufende Code wird nicht angetastet) und b) von
der Erneuerung der Basisklassen profitieren alle Programme ohne
Änderungen(z.B. der File-Dialog).
> der auf
> IBM zurückgehende CUA-/ SAA- Standard wird zwar seit MS-DOS, OS/2 und
Windows auf den entsprechenden Systemen umgesetzt, ein vergleichbarer
Standard existiert für GNU/Linux jedoch nicht.
SAA wird momentan als veraltet angesehen.
>
> Viele wichtige Anwendungen fehlen unter GNU/Linux - Fakten:
> Nahezu keine aktuelle Office- Software existiert in Portierungen für
> GNU/Linux; bei Textverarbeitungen und Tabellenkalkulationen gibt es
> Workarounds und einige Alternativen (OpenOffice.org, StarOffice
> u.a.), einige Anwendungsgruppen sind unter GNU/Linux jedoch überhaupt
nicht vertreten:
Vollwertige Ersatzpakete für MS Office (welches übrigens mit Wine
läuft)
OpenOffice, StarOffice, kOffice - wir haben also mehr!
> * Beispielsweise gibt es keinen visuellen HTML-Editor mit Site-
> Management- Funktionalität, der auch nur ansatzweise mit Produkten
> wie Microsoft FrontPage, Macromedia Dreamweaver oder Adobe GoLive!
> vergleichbar wäre.
Quanta.
> * Es existiert keinerlei professionelle DTP-Software; TeX und LaTeX
> ist keine Option für Werbegrafiker oder Zeitschriftensatz.
Dann nimm Scribus oder kword….
> * Es existiert keinerlei professionelle Bildbearbeitung; The GIMP ist
keine Option, da keine Farbseparation unterstützt wird.
wird unterstützt.
> * Es gibt sehr wenige branchenspezifische Lösungen für GNU/Linux.
>
> Die Dokumentation zu GNU/Linux ist schlecht.
Ins Knie geschossen. Die Dokumentation ist gerade eine Stärke von
GNU/Linux Soft.
> Auch hier muss man wieder differnzierter herangehen - Fakten:
> * Es gibt eine Unmenge an frei verfügbarer Dokumentation zu GNU/Linux
im Internet sowie im Lieferumfang nahezu jeder Distribution.
> * Teilweise ist die Dokumentation veraltet oder fehlerhaft.
> * Die Dokumentation ist nur teilweise übersetzt; sie liegt i.d.R. in
> englischer Sprache vor. Teilweise sind die Übersetzungen stümperhaft
> und voller Fehler.
> * Es gibt keine Prüf- oder Kontrollinstanz, die beispielsweise die
> Arbeiten im LDP zertifiziert und überprüft, ob ein bestimmtes HOWTO
> beispielsweise noch aktuell ist.
>
> Das Updaten ist ein Glücksspiel:
Online-Yast-Update?
> Die Aktualisierung eines aktuellen Windows- Betriebssystems ist
> innerhalb der empfohlenen Migrationspfade sicher;
Mann bekommt mit dem MediaPlayer-Updates ungefragt Restriktionsmodule
untergeschoben? Bei uns nicht… Wir sehen übrigens immer eine Liste
von dem, was installiert wird.
>die Installations-,
Reparatur- und Aktualisierungsroutinen sind millionenfach geprüft und
zuverlässig. Probleme treten nur in seltensten Ausnahmefällen auf.
Komisch. Auf dem XP-Rechner von Daddy hatte ich jetzt in 2 Monaten
schon 3 Fälle, wo diese Routinen total versagten; einmal hieß es wie
immer “install it again….”
> Bei GNU/Linux ist die Aktualisierung einer Distribution bei jeder
> Version ein Glücksspiel; es kann problemlos funktionieren, es sind
> jedoch auch Fälle bekannt, bei denen Fehler in der durch Fehler in
> der Update- Routine wichtige Daten gelöscht oder Partitionen
Du meinst die Windows-Installationsroutinen, die einfach irgendwelche
Partitionen heranzieht?
Nein, ich update seit SuSE7.1 ohne Probleme…
> Eine absolute
> Ausnahme bildet Debian GNU/Linux:
> * Die Update- Mechanismen dieser nichtkommerziellen Distribution sind
überragend und “rock-solid”.
> * Ausserdem hat Debian mit seinen fast zweijährigen Release- Zyklen
> die längsten Testphasen aller großen Distributionen.
> * Hinzu kommt noch die intensive und ausführliche Testphase der
> Varianten “Testing” und “Unstable”.
Apt-Get macht zuweilen Probleme, wie man sie eigentlich nur von
Windows kennt: Bei erkannten “Konflikten” wird ohne viele Worte die
andere Komponente rausgeschmissen (z.B. kdevelop und autoconf, obwohl
die Versionen problemlos zusammengearbeitet haben). Es fehlt einfach
die –force bzw. –nodeps-Option.
> * Debian ist die einzige Distribution mit einem funktionierendem
> Downgrade- Konzept, beispielsweise von “Unstable” auf “Testing”, oder
> von “Testing” auf “Stable” (Debian GNU/Linux 3.0 “Woody”).
Mit Debian haben wir hier nach den bösen Erfahrungen in der
Anfangszeit von KDE3 Schluß gemacht (benutze es nur noch als Knoppix)
Re: Das sind objektive Argumente gegen Linux. @Linux-Fans: was sagt ihr dazu? - Sun: Linux-Nutzer wollen in Wirklichkeit…
Puh, das sind ja eine Menge Punkte. Aber IMHO kein Trolling, daher
versuche ich, alles so objektiv wie möglich zu beantworten. Muss
leider etwas kürzen, wegen dem 10000-Zeichen-Limit.
> GNU/Linux ist schwerer erlenbar als Windows oder MacOS - Fakten:
> * Die Lernkurve von GNU/Linux verläuft i.d.R. für den Benutzer
> unerfreulich.
Gilt nur, wenn der Benutzer auch gleichzeitig Administrator spielt.
Meine Erfahrung mit total EDV-unerfahrenen Benutzern (z.B. meine
Gattin) zeigt, dass sich diese ohne weiteres auch mit dem KDE
anfreunden. Windows-Umsteiger werden evtl. auf das
“nichts-ist-wo-es-sein-soll”-Syndrom stossen.
> * Die wichtigste Benutzerschnittstelle, das CLI, ist zwar effizient
> für Könner, aber unfreundlich gegenüber Lernenden (”rm -rf”).
Kann ich so gelten lassen, allerdings gebe ich zu bedenken, dass das
CLI auch tatsächlich für Profis gedacht ist. Anfänger brauchen das
CLI nicht.
> * Der Schulungsaufwand für GNU/Linux- basierte Systeme ist de facto
> höher als der für Windows- Systeme, da Benutzer i.d.R. Vorkenntnisse
> für Windows besitzen, nur selten jedoch welche für UNIX.
Wenn man von diesen Voraussetzungen ausgeht, ja. Würde ich aber bei
normalen Anwendern nicht überschätzen.
> * Unter GNU/Linux gibt es keine betriebssystemweiten und konsequent
> eingehaltenen Konventionen und Standards[…].
Ist nicht ganz unwahr. Diese Standards sind aber auch bei Windows
nicht so konsequent durchgehalten, wie man es sich wünschen würde,
insbesondere von Drittanbietern. Immerhin sind vernünftige Distros
(z.B. RedHat, Mandrake) so vorbereitet, dass per Default KDE-(QT-)
und Gnome-(GTK )-Anwendungen gleich aussehen, wodurch schon ein
Grossteil der Applikationen ein einheitliches Aussehen aufweist.
> Viele wichtige Anwendungen fehlen unter GNU/Linux - Fakten:
> Nahezu keine aktuelle Office- Software existiert in Portierungen für
> GNU/Linux; bei Textverarbeitungen und Tabellenkalkulationen gibt es
> Workarounds und einige Alternativen (OpenOffice.org, StarOffice
> u.a.),
Was für einen Großteil der Anwender auch schon wieder reicht…
> einige Anwendungsgruppen sind unter GNU/Linux jedoch überhaupt
> nicht vertreten: [DreamWeaver, DTP, PhotoShop]
Obige Beispiele sind die immer wieder genannten
“Killer-Applikationen”, wegen denen manche Leute nicht auf Linux
umsteigen können. Adobe Photoshop läuft dem Vernehmen nach aber
bereits unter CrossOver.
Es ist allerdings zu bedenken, dass nur wenige Leute wirklich diese
genannten Produkte _brauchen_. BTW: es gibt Corel PhotoPaint für
Linux, AFAIK kann das Farbseparation.
> * Es gibt sehr wenige branchenspezifische Lösungen für GNU/Linux.
Das ist eine sehr allgemeine Aussage, die je nach Branche zutreffen
kann oder auch nicht.
> Die Dokumentation zu GNU/Linux ist schlecht.
> * Teilweise ist die Dokumentation veraltet oder fehlerhaft.
Beispiele bitte. So allgemein gesagt dürfte das auf jedes System
zutreffen.
> * Die Dokumentation ist nur teilweise übersetzt
Es gibt mehr englische Dokumentation als deutsche. Insofern richtig.
Betrifft das den normalen Anwender? KDE hat deutsche Doku, OpenOffice
hat deutsche Doku.
> sie liegt i.d.R. in englischer Sprache vor. Teilweise sind die Übersetzungen
> stümperhaft und voller Fehler.
Beispiele bitte.
> * Es gibt keine Prüf- oder Kontrollinstanz[…]
Halte ich für kein so grosses Problem.
> Das Updaten ist ein Glücksspiel:
> Die Aktualisierung eines aktuellen Windows- Betriebssystems ist
> innerhalb der empfohlenen Migrationspfade sicher;
Da habe ich aber schon anderes erlebt. Die meisten Leute, die ich
kenne, schmeissen im Zweifelsfall auch die alte Windows-Installation
runter und installieren neu. Mag sein, dass sich ein nacktes Windows
problemlos upgraden lässt, aber dieser Fall ist eher von akademischen
Interesse.
> Bei GNU/Linux ist die Aktualisierung einer Distribution bei jeder
> Version ein Glücksspie l[…] Eine absolute
> Ausnahme bildet Debian GNU/Linux:
Lasse ich so gelten. Zumindest spiele ich keine Upgrades drüber,
sondern sichere meine Daten und beginne mit einer frischen
Installation.
>[…]
> Automatische Mechanismen zum Einspielen von Sicherheits- Updates oder
> Bugfixes besitzen nur die großen Distributionen […]
Daraus kann ich kein Linux-Problem erkennen. Es ist niemand
gezwungen, sich ein LFS anzutun und dann in Aktualisierungsprobleme
zu laufen.
> Ständiger Wandel und Instabilität:
> “Nichts ist so beständig wie der Wandel”, zumindest in der GNU/Linux-
> Welt; der Zwang zu permanenten Updates bewirkt Instabilität und eine
> sich permanent verändernde Arbeitsumgebung.
Wenn man jeden Release-Wechsel mitmacht, ja. Aber dazu ist niemand
gezwungen. Die raschen Fortschritte locken zwar zum häufigen Upgrade,
aber wer zufrieden ist mit dem, was er hat, kann auch jahrelang dabei
bleiben.
> Datenformate sind zwar meist offen, verändern sich jedoch ständig,
Beispiele, bitte. Tex hat seit wievielen Jahren das gleiche Format?
Welche Format hatte MS-Word damals?
> oder Programme werden ersetzt durch andere Produkte mit inkompatiblen
> Datenformaten.
Beispiele, bitte. Mir fällt hier nur der höchst sinnvolle Wechsel im
Dateiformat von StarOffice 5.2 nach OpenOffice 6.0 ein.
> Im Gegensatz dazu gibt es in der Windows- Welt bei den führenden
> Applikationen stabile Datenformate, die zwar i.d.R. proprietär sind,
> dafür aber de facto- Standards bilden.
Und sich leider auch ohne Vorwarnung ändern.
> Eine Hölle ist die “dependency hell” unter GNU/Linux […]
Ist mir noch nicht aufgefallen. Da die Abhängigkeiten bekannt sind,
kümmern sich die Installationsprogramme um solche Details.
> Die einzige Distribution, die diese Hölle in den Griff bekommen hat,
> ist Debian GNU/Linux; […]
Hatte weder mit SuSE noch mit Mandrake nennenswerte Probleme in
dieser Richtung. Die treten höchstens dann auf, wenn man nicht die
vorgesehenen Installationsprogramme verwenden will, sondern selbst in
der CLI irgendein runtergesaugtes RPM installieren will.
> GNU/Linux ist anwenderfeindlich:
> Die Benutzung von GNU/Linux ist sowohl für normale Benutzer (”Joe
> User”) als auch für Administratoren riskanter und fehleranfälliger;
> die Wahrscheinlichkeit eines ungewollten Datenverlustes ist bei
> GNU/Linux daher grösser als bei einer aktuellen Windows- Version.
Da man bei Linux viel leichter vor einem Eingriff eine
Sicherheitskopie der bearbeiteten Konfig-Dateien anlegen kann (egal
ob man mit dem Editor oder einem Distro-eigenen Konfig-Tool
arbeitet), und viele Konfig-Tools sogar von sich aus
Sicherheitskopien der Konfig-Dateien anlegen, trifft eher das
Gegenteil zu. Wenn’s nicht klappt, alte Konfig zurückspielen und
nochmal probieren.
> Man könnte auch pointiert formulieren, GNU/Linux sei unmenschlich, […]
Das geht ins philosophische. So gesehen sind alle Computer
unmenschlich.
> * Das Konfigurieren eines aktiven ISDN-Adapters unter einem
> beliebigen aktuellen GNU/Linux zum netzwerkweiten Versenden und
> Empfangen von Telefaxen kann Wochen dauern und dennoch erfolglos
> bleiben (Dauer unter Windows 2000 Server: etwa zehn Minuten).
kann ich mangels eigener Erfahrung nicht beurteilen
> * Das Einrichten eines Netzwerkdruckers über CUPS und Samba kann
> unter Debian GNU/Linux Tage dauern und dennoch erfolglos bleiben
> (Dauer zur Lösung derselben Aufgabe unter Windows 2000 Server: etwa
> drei Minuten).
Hat bei mir regelmässig ganz problemlos geklappt. Unter Windows habe
ich aber auch schon bei bestimmten Druckertypen längere Kämpfe
erlebt. Man sollte nicht den Problemfall hier mit dem Idealfall dort
vergleichen.
> Ein begabter Programmierer entwickelt möglicherweise den
> fehlenden Treiber einfach selbst, oder beseitigt Fehler aus einem
> bereits existierenden.
Das lassen wir dahingestellt, da es vielleicht 1% der Linux-Anwender
betrifft.
> An der Kommandozeile verursacht das UNIX- Konzept, nur die unbedingt
> notwendigen Rückfragen zu stellen, für ein höheres Risiko beim
> ungeübten Benutzer.
Meine Mandrake fragt vor jeder Datei, die per rm gelöscht wird, oder
per cp oder mv überschrieben wird, ob ich das will. Das funktioniert
sogar bei rm -r für jede einzelne Datei. Tut das Windows in der
Dos-Box auch? (Kann man mit der Option -f verhindern)
> Alle Windows- Versionen und sogar MS-DOS fragt
> bei allen kritischen Operationen, teilweise mehrfach, nach, ob die
> Operation tatsächlich gewollt ist.
c:\> cd \windows
c:\windows\>del *.exe
(nicht ausprobieren!)
> Probleme unter den derzeitigen GNU/Linux- GUIs sind weniger
> konzeptioneller Natur; […] Beispielsweise verhält sich
> der Gnome- Dateimanager beim Überschreiben von Verzeichnissen anders
> als der Windows Explorer: Ein vorhandenes Verzeichnis wird bei
> Nautilus mit dem neuen Inhalt nach einer Rückfrage ersetzt; der
> Windows Explorer fügt die neuen Dateien dem Verzeichnis hinzu, bietet
> an, ggf. vorhandene Dateien zu ersetzen, löscht das alte Verzeichnis
> und seinen Inhalt jedoch nicht.
Für Windows-Umsteiger vermutlich ein Problem. In vielen Fällen aber
entspricht die Gnome-Variante eher den Benutzerwünschen; oder beide
Varianten kommen auf das gleiche Ergebnis.
Gruss
Ötzi
Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…
41″>linuxmmmm, kann ich nicht bestätigen. Jedoch war bei mir auch nicht der
> aicxxx treiber im einsatz. Die kiste hatte 4 Xeons, 2gb RAM, ne mylex
> DAC 960 und hmm n paar platten dranhaengen. Ich selber hab damit
> nicht allzu viel gemacht, ausser den installationen (Red Hat ES 2.1
> und oracle). Die maschiene laeuft immer noch problemlos.
Die Probleme hatte ich auf einen Dual PIII-S mit Asus Board (TR-DLS),
onboard LSI U160 einem-strato-v-server/”>SCSI plus Adaptec 29160 SCSI Controller und auch 2
GB RAM. Mit nur einer CPU lief es gut, mit SMP nicht. Ich habe Redhat
7.3 und Debian 3.0r1 probiert. Die Server Version von RedHat gibt es
nur zusammen mit einem Support Vertrag, der für Privatleute viel zu
teuer ist. Downloaden kann man die nicht - ich habe wirklich lange
danach gesucht (Esel,.. kommen nicht in Frage).
>
> Und bevor ich mir ein XP kaufee, und damit meinem rechner performance
> und würde nehme, wuerde ich erstnoch open/net/freebsd testen.
Läuft da ein Oracle drauf?
>
> gruss dajak
Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…
linux habe einen FTP-Mirror der 9.0 (kann den aus Esslingen empfehlen)
> als Installationsmedium eingetragen und bin dann auf “System-Update”
> im YaST2 gegangen. Dort bot er mir ein Update von 8.2 auf 9.0 an.
Ah so.
> Nach dem Reinschlürfen der Paketinformationen hieß es, es müssten ca.
> 580 Pakete aktualisiert werden, aber ich solle die Paketauswahl noch
> mal überprüfen. Dabei stellten sich einige Konflikte speziell mit
> zuvor nicht über YaST installierten RPM’s heraus z.B.
> OpenOffice.org-1.1, Mozilla-1.5, KVirc-3.0beta, Xine.
Hhhmmm…
OO hab ich noch 1.0, vielleicht packt der mir ja gleich das 1.1
drauf? War eh schon geplant.
Die anderen Teile hab ich nicht.
> Einige Pakete löscht ich vorsichtshalber, bei anderen kamen andere
> Schritte in Frage. Letztendlich konnten alle Abhängigkeiten aufgelöst
> werden.
Hauptsache, mein NetBeans funktioniert nachher anstandslos.
Darf mir halt auch nicht das JDK zerschießen.
> Das Update dauerte dann mit meiner QDSL-Leitung (1MBit/s) ca. drei
> Stunden.
Heilige Scheiße!!!
Naja, scheint so, daß Du ein bisserl mehr auf’m System hast als ich.
Aber mit normalem DSL sollte ich wohl mindestens die selbe Zeit
einplanen…
> YaST2 forderte mich auf, einen Reboot zu machen; das System
> fuhr ohne Probleme oder Macken wieder hoch und ich wurde mit der
> Suse-9-Tour und einem neuen Iconset begrüßt.
Hehe, nach einem kompletten Update braucht selbst Linux ‘n Reboot….
> Was im Endeffekt nicht so gut lief: Mit einigen (wenigen)
> Abhängigkeiten habe ich immer noch zu knausern, aber ich denke, dass
> lässt sich lösen.
Irgendwas allgemein nötiges oder eher exotisches?
(Exotisch ist bei mir alles außer System, Office und Entwicklung.
z.B. Multimedia)
> Außerdem hat Suse mir irgendwie mein ganzes
> Startmenü vom KDE verwurschelt - da ist wohl noch mal Handarbeit
> angesagt.
Damit kann man leben.
> Ansonsten bin ich mit dem Update-Vorgang sehr zufrieden…
Na, dann mal sehen.
Obwohl es vielleicht fast sinnvoller wäre, mit so einer Aktion zu
warten, bis ‘ne Version mit dem 2.6er Kernel raus ist, dann lohnt
sich’s gleich richtig.
Naja, wie auch immer, Danke für die Info!