Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…
linux geht hier doch um Leute, die schon Linux
> benutzen und mal was anderes ausprobieren wollen.
Ich benutze seit ca. 4 Jahren Linux, ich kam mit FreeBSD nicht klar.
> Daß das Handbuch jedoch unverständlich ist,
> ist mir absolut nicht nachvollziehbar. Mangelnde Skills Deinerseits?
Was FreeBSD anbelangt: ja.
Was EDV allgemein anbelangt: eher nicht.
> Zeig mir, wo auf debian.org all die Fragen beantwortet werden, die im
> FreeBSD-Handbuch behandelt werden.
Auf Debian.org habe ich nie nachgesehen.
Einfach meine Frage in eine Suchmaschine, und in 80% der Fälle habe
ich in 5 Minuten, was ich brauche.
Bei FreeBSD: Goggle-Erfolgsquote für mich kleiner 20%.
Und etwas wie http://www.openoffice.de/linux/buch/internet.html#dsl
oder http://www.openoffice.de/linux/buch habe ich für FreeBSD
jedenfalls nie gefunden. Obwohl ich recht viel Zeit mit diversen
Suchen verbracht habe.
> Qualität statt Quantität. Es gibt Bücher an Anfänger, Admins und
> Umsteiger von Windows.
In Deutsch? In brauchbarer Qualität?
Namen bitte.
> Wo ist Dein Posting auf freebsd.questions, das Deine Probleme
> beschreibt?
Ich habe, nachdem ich eselbst lange gegoogelt habe, dies und das
probiert habe, in Foren und Newsgroups geschrieben habe keine Lust
mehr.
> Und wo hast Du die Doku gefunden?
www.google.de.
> Also erstmal hier gucken, wo es stehen muß:
> […Viel Blablabla gesnippt]
Ich habe nicht den Anspruch, alle Doku die ich brauche auf
www.debian.org zu finden.
Ich habe aber den Anspruch, *überhaupt* Doku zu meinen Fragen zu
finden.
Doku die ich auch ohne Informatikstudium verstehe.
Bei Debian finde ich das (fast) immer, bei FReeBSD zu oft nicht. Oder
ich finde was, das nicht funktioniert. Oder etwas das so
hochgegriffen ist daß ich nicht mal ansatzweise verstehe, was ich
jetzt tun muß, welche Configfiles ich wie anpassen muß usw.
> Benutz Linux, um zu lernen, was Du nicht kannst, und guck Dir dann
> nochmal FreeBSD an.
Linux kann ich eigentlich ganz gut (für den Hausgebrauch).
Bei FreeBSD wurden für mich sogar einfache Sachen wie Scrollmaus oder
DSL zu einem sehr zeitraubendem Abenteuer.
Anderen mag es anders ergehen, mir ist das aber zu viel.
Und da ich weder Übeltrolls Portal-FS noch bsd-jails wirklich
brauche, bleibe ich bei Linux.
Ansonsten sagt mir http://bulk.fefe.de/scalability daß ich auch in
absehbarer Zeit keinen Bedarf für FreeBSD habe.
Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…
linuxschließlich versuche ich ja auch nicht überzeugte Linuxer nach BSD zu
> > konvertieren…
>
> Versuch es doch mal bitte, so ganz privat, bei mir.
>
> Ich habe mich mit BSD noch nicht ernsthaft beschaeftigt, muss ich zu
> meiner Schande gestehen. Ein kurzes Statement, ob und warum ich an
> einen Wechsel denken sollte?
- Dokumentation! Kein Irren zwischen HowTos, jahrelang nicht
aktualisierten Dreizeiler man-pages, die auf info-pages verweisen,
die nicht installiert sind, und Google-Ergebnissen, die von
Phantastillionen unbrauchbarer “ich hab mein erstes Linux
installiert”-Experten-Erfahrungsberichten verseucht sind. Es gibt zum
Beispiel zu jedem Kernelmodul und zu jeder Konfigurationsdatei eine
eigene man-page. Und die sind aktuell.
Sowas wie das sowohl online als auch nach der Installation auf Platte
verfügbare FreeBSD-Handbook habe ich mir bei jeder Linux-Distri schon
öfters gewünscht.
Nur Suse kann mit ihren Handbüchern da mithalten, IMHO.
- Mailinglisten ohne Scheuklappen und ideologische Grabenkämpfe.
- Zu den technischen Gründen siehe das Posting vom ÜbTraZ.
Ciao
Siegbert
Re: Benutzt Ihr Linux oder habt Ihr vor auf Linux umzusteigen? - Linux-Kernel 2.6 braucht noch eine Test-…
linuxWas soll an den BSD-Paketierungen besser sein?
>
> Das manuelle Ändern von Abhängigkeiten ist weit einfacher. Ansonsten
> schenkt es sich zu Debian recht wenig. Sinngemäß: durch drei Zeilen
> in der pkgtools.conf spart man sich eben manuelle Backports nach
> -stable, wenn man nicht sein System komplett mit -testing oder
> -unstable verseuchen möchte.
Wenn du dich schon mit ein paar *BSDs vertraut gemacht hast, so würde
ich dir mal Gentoo empfehlen. Da hast du ein ziemlich Ports-Ähnliches
System.
> Naja, ich habe noch nie eine RPM-basierte Distribution gesehen, die
> nach einer übersprungenen Version noch ein sauberes Update zugelassen
> hätte. Mit Debian oder FreeBSD wäre das nicht passiert.
Ich schätze aber nicht, dass dies grundsätzlich am Format liegt. Wohl
eher an den Herstellern, denen es zu mühsam ist, in ihren
Migrations-Scripts sämtliche vergangenen Versionen der Packages
vorzusehen.
Bei Fedora wird dies wohl interessant sein, zu beobachten ob
Community-basierte Distros das generell besser machen. Debian ist in
dieser Hinsicht ja wirklich ein Vorbild.