Mai 4

Re: Linux Programme gegen Gebühr? - SCO vs. Linux: Novell will Linux nicht d…

Category: Allgemein

linuxiehst Du leider sehr engstirnig.
Vgl. nochmals den Artikelwortlaut:
“Die Open Source Risk Management (OSRM) startet mit fünf Angestellten
und 10 Beratern, darunter eben Pamela Jones. Geschäftsidee ist der
Aufbau einer Bibliothek von Linux-Programmen, die Endkunden gegen
Gebühr einsetzen können. Für diese Programme übernimmt OSRM die
Verantwortung und schützt die Anwender vor Klagen und Ansprüchen
Dritter.”
Die Gebühr dient nicht dazu, daß man die Pogramme nutzt, sondern um
die Beratungsleistung hinsichtlich rechtlicher Würdigung der
eingesetzten Programme zu finanzieren.
“In einem weiteren Zug arbeitet die OSRM mit einer großen
Versicherung zusammen, bei der sie wiederum den Rechtsschutz
eingekauft hat.”
Die Versicherungsprämie muß ebenfalls finanziert werden.
“Ob das Modell funktioniert, hängt von dem Wissensstand der Anwender
ab. Auf der Open Source Business Conference in San Francisco stellte
Daniel Eggers, der Chef der neuen Firma, den Hörern das
Beratungsszenario vor: “Ich habe gerade herausgefunden, dass wir
Linux einsetzen und dass Leute verklagt werden. Was soll ich tun? Wer
mit so einer Frage zu uns kommt, dem helfen wir.” ”
Im weitesten Sinne kann man dieses Unternehmen als
Quasi-Anwaltskanzlei mit beratender Funktion für Systementscheider
und einer Versicherung im Rücken bezeichnen.
Trotz des SCO-Debakels wird sich der eine oder andere Streit um Open
Source wohl auch künftig nicht umgehen lassen.
Vom Ansatz her finde ich die Idee nicht schlecht. Mal sehen inwieweit
dieses Unternehmen Akzeptanz finden wird.
Noch ein kleiner Rüffel: Hättest Du Dir die Mühe gemacht und wärest
dem Link zur Seite dieses Unternehmens gefolgt, dann wäre das
Mißverständnis wohl nicht entstanden.
Grüßle
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