Apr 20
Re: Immer nur Linux, Linux, Linux… - Der Staat als Vorreiter für Open Source
> …als ob es nicht noch andere OpenSource-Software gäbe! Als ob es
> nicht noch andere kommerzielle Unices gäbe, die von der Architektur
> (Quell-) offen und für viele Einsatzbereiche besser geeignet sind,
> als Linux.
Gegen die kommerziellen Unixe spricht z.B. dass sie kommerziell sind
und einen Haufen Kohle kosten. Außerdem spielen die in einer anderen
Liga als NT, W2K es tun - und um den Ersatz genau dieser
“Betriebssysteme” geht es IMHO.
Gegen *BSD spricht nichts, aber Linux ist nun mal populärer. Und ein
Einsatz von *BSD wäre einer breiteren Öffentlichkeit sicherlich
schwerer zu verkaufen.
Aber der Einsatz von Linux, begleitet von einem wachsenden Know-How
der Admins wird letzlich aus den freien Unixen den Weg ebnen.
>
> Auch ist die Hinwendung zu IBM und deren Interpretation von Linux ein
> Weg vomn Regen in die Traufe.
Die Aussage konnte ich lesen. Nur die Begründung wird auf meinem PC
komischerweise nicht angezeigt…
>
> Es gibt in der BRD mittlerweile massig Firmen, die äußerst kreative,
> offene Lösungen auf Basis von Linux und *BSD schaffen. Muß man da
> denn unbedingt von vorneherein IBM als großen Partner ankündigen,
> oder kann man — wie sonst bei öffentlichen Projekten üblich — eine
> Ausschreibung für die jeweilige Aufgabe, das jeweilige Projekt,
> durchführen?
>
> Dank offenen Protokollen und offenen Schnittstellen ist doch auch,
> wenn die Infrastruktur aus verschiedenen Händen kommt, gewährleistet,
> daß verschiedene Lösungen für verschiedene Probleme
> ineinandergreifen.
Da gebe ich Dir Recht, aber glaubst Du wirklich an “Ausschreibungen”?
Ich nicht. Und IBM ist natürlich ein schicker Name, der in den Augen
vieler für Seriösität etc. steht.