Apr 14
Re: Immer nur Linux, Linux, Linux… - Der Staat als Vorreiter für Open Source
linuxh denke mal, das sich die meisten der open-source-gemeinde in
> erster linie software für linux proggen, und da ist es nur normal
> wenn linux wesentlich öfter erwähnt wird
Ersteres stimmt wohl kaum. Normalerweise bemüht man sich als
Open-Source-Programmierer schon, plattformübergreifend zu
programmieren. So schwer ist das ja auch nicht, denn auf Source-Ebene
sind die Systeme doch recht kompatibel zueinander. Zumal Linux wie
FreeBSD nur der Kernel ist, und der ganze Rest des Systems (GCC,
Emacs, XFree86, KDE, etc.) ist weitgehend dasselbe. Vielleicht hat
man einen anderen vi, und die BSD-Tools statt den GNU-Tools. Und
natürlich kann sich die Installation von FreeBSD in der
DAU-Freundlichkeit nicht mit SuSE messen.
Alle Flamer, die mit Linux nur pickelige pupertierende und sexuell
frustrierte Hacker assoziieren können, sollten sich mal das
Personalprofil bei Microsoft anschauen. Die stellen auch bevorzugt
ganz junge Leute mit einem einfachen (BS) Abschluß ein, um sie
innerhalb von ein paar Jahren in langen Arbeitswochen zu verheizen.
Da ist Open Source dagegen eine Wohltat: Denn sich selbst verheizt
niemand. Gegen Dilbert-typische Kommunikationsschwierkigkeiten von
Geeks mit dem anderen Geschlecht hilft das natürlich nicht, und auf
die Parties, auf die Geeks so gehen (LAN-Parties, Hackerkongress
verirren sich die Damen eben auch nicht so oft. Trotz süßer Pinguine.