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Linux braucht Standards (Re: Linux Hype und Pleitefirmen) - Linux-Dienstleister ID-Pro insolvent

März 31st, 2008 | Category: Allgemein

linux> > > Wie kommt es, das man den Linux Hype nicht in barer Muenze
> > > umwandeln
> > > kann ??
> >
> > Ganz einfach: im Hochprofessionellen Bereich ( z.B.
> > Netzwerkmanagement
> > ) ist Linux aus verschiedenen Gesichtspunkten her ungeeignet. Ich
> > führe
> > mal als ( eins von vielen ) Beispiel die fehlenden
> Patchmechanismen
> > an.
>
> Das mußt Du mir erklären… Ich arbeite von AIX über Solaris bis
> SCO
> und von E250 bis E10000, RS6000 und vielenvielen BSD-Eimern und
> darf
> mich immer über halbgare Systeme hermachen…
>
> Schonmal Solaris2.5 auf 2.7 gepatcht? Stundenlanges Geklickere aus
> der
> Sunhomepage. Suse-Linux? KlickeklickeMausschupse, warten, fertig.
> Debian? apt-get, apt-update, apt-upgrade, fertig.
Die Tatsache, dass beim Upgrade immer nur die Rede von den einzelnen
Distributionen ist, sollte nachdenklich stimmen. Kann man denn
überhaupt noch von einem Linux reden? Haben wir nicht schon ein
Redhat Linux
SuSE Linux
Debian Linux
usw.
Noch ein Indiz für (bedenkliche) Unterschiede ist es, wenn Firmen
Software erst für Redhat, dann für andere Linuxe auf den Markt
bringen.
Was Linux braucht sind Standards. Z.B. standardisierte Dateipfade,
einheitliche Fehlermeldungen, einheitliche X-Installationen,
vollständige Dokumentationen usw.
Das Problem mit Standards ist aber, dass es überhaupt keinen Spass
macht, an Standards entlang zu programmieren, zu dokumentieren und die
1000te Fehlerbedingung abzufangen und in eine Fehlermeldung zu
verwandeln.
Gut Nacht
Volker

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