Mrz 28
Re: Linux braucht Standards (Re: Linux Hype und Pleitefirmen) - Linux-Dienstleister ID-Pro insolvent
linuxie Tatsache, dass beim Upgrade immer nur die Rede von den
> einzelnen
> Distributionen ist, sollte nachdenklich stimmen. Kann man denn
> überhaupt noch von einem Linux reden? Haben wir nicht schon ein
> Redhat Linux
> SuSE Linux
> Debian Linux
> usw.
>
> Noch ein Indiz für (bedenkliche) Unterschiede ist es, wenn Firmen
> Software erst für Redhat, dann für andere Linuxe auf den Markt
> bringen.
>
> Was Linux braucht sind Standards. Z.B. standardisierte Dateipfade,
> einheitliche Fehlermeldungen, einheitliche X-Installationen,
> vollständige Dokumentationen usw.
Da gebe ich dir völlig Recht. Nur leider sind standards genau diametral
zu der “hackerphilosophie” vieler Linux-Unser und leider auch
Linux-Entwickler. In dieser Hinsicht unterscheidet sich Linux leider
wirklich nicht von vielen kommerzielen Systemen. Der trend in diese
Richtung ist übrigens schon seit mind. zwei Jahren zu sehen.
> Das Problem mit Standards ist aber, dass es überhaupt keinen Spass
> macht, an Standards entlang zu programmieren, zu dokumentieren und
> die
> 1000te Fehlerbedingung abzufangen und in eine Fehlermeldung zu
> verwandeln.
siehe oben……
> Gut Nacht
> Volker
Aber zu der Meldung selber: Es wird ja immer wieder proklammiert, dass
man ausschliesslich frei Software entwickeln sollte, Geld mache man mit
Services. Wohl eben doch nicht. Und da helfen nicht einmal Standards
oder sonstwelche Dinge. Es rechnet sich einfach nicht. Und von
irgendetwas muss auch der Programmierer leben…
Jens