100 Essays zum Thema Linux. Teil 23. Linux in der Berufswelt. - Linux-VServer 2 für Kernel 2.6
Guten Abend, liebe Freunde,
und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von
“100 Essays zum Thema Linux”.
Heute werden wir uns mit einem praktischen Aspekt aus
dem Alltag beschäftigen. Immer wieder sprechen mich junge
Menschen darauf an, wie wichtig es sei, bei Bewerbungen
Linux-Kenntnisse vorweisen zu können. Über kaum einen
anderen Punkt herrschen so viele Missverständnisse wie hier.
Grundsätzlich läßt sich sagen: Schweigen ist Gold.
Wenn Sie nicht explizit nach Kenntnissen über Linux
befragt werden, so erwähnen sie dieses Thema auf keinen Fall.
In einem produktiv arbeitenden Betrieb ist mit 95%iger
Wahrscheinlichkeit Microsoft Windows das installierte System.
Die Menschen dort wollen ihre Arbeit erledigen und sich nicht
mit einem unfertigen System wie Linux herumärgern.
Wer mit Linux-Kenntnissen prahlt, macht sich verdächtig ein
unproduktiver Konsolenfrickler zu sein, der in der Wirtschaft
völlig fehl am Platz ist.
Deshalb merken Sie sich bitte folgenden einfachen Grundsatz:
Bei Bewerbungsgesprächen niemals das Thema Linux anschneiden.
Nun, wie steht die Sache, wenn der Personalleiter
Sie auf Linux anspricht? Wie verhält man sich hier am besten?
Wer glaubt, hier mit seinen Kenntnissen über Konsole und Frickelei
vom Leder ziehen zu müssen, ist prompt in die Falle getappt.
Diese Stelle werden Sie mit Sicherheit nicht bekommen.
Wie ist aber die angemessene Reaktion?
Es gibt hier keine Pauschalrezepte, aber mit einem der
folgenden zwei Kniffe liegen Sie sicher nie falsch:
a)
Setzen Sie ein abfälliges Grinsen auf und lassen Sie durchblicken,
daß Sie Linux zwar beherrschen, aber nicht viel davon halten.
b)
Sprechen Sie ganz frei, daß Sie Linux für minderwertige Aufgaben
im privaten Bereich durchaus geeignet halten, aber daß Sie nur
äußerst ungerne damit beruflich arbeiten würden.
Wenn Sie sich an die obigen Ratschläge halten, dann tappen
Sie bestimmt nicht in die Linuxfalle. Diese wird von den
Personalleitern immer wieder aufgestellt, um aus dem Bewerberpool
im Vorfeld die frickelnden Wirrköpfe von der Pinguin-Sekte
auszusieben.
Mit freundlichen Grüßen und
Besten Wünschen für Ihre berufliche Karriere
verbleibt,
Ihr IT-Berater
Re: Auf dem Desktop-Markt hat Linux nichts zu suchen ! Die Linux-Lemminge … - Konsortium will Linux auf die Desktops b…
> > aquadraht schrieb am 4. Februar 2003 12:49
>
> >
> > > Was denn bitte? Noch nie was von Crossover gehoert? Ok,
> > > Photoshop wohl noch nicht, aber da koennte man mal mit
> > > den Versionen fuer Mac OS X rumexperimentieren (mal
> > > abgesehen davon, dass Gimp in der Mehrzahl der Anwendungs-
> > > faelle dasselbe, in einigen sogar mehr leistet).
>
> > Gimp leistet mehr als Photoshop, alles klar.
>
> Es gibt ein paar Sachen, die Gimp besser kann als
> Photoshop, und einige, die Gimp kann und Photoshop
> nicht. Es gibt auch ein paar Sachen, die Gimp nicht
> kann, Photoshop aber schon, wobei ich immer lachen
> musste, wenn Kinder vom Schlage Plenko sich ueber
> die Druckvorstufe aufregten.
gimp hat (noch) kein farbmanagement
>
> > Selten so gelacht. Und lasse Mac OS bitte aus dem Spiel,
>
> Du scheinst keine professionell arbeitenden Graphiker zu
> kennen. Ich stuetze mich auf deren Aussagen ueber die
> Arbeit, die sie machen.
>
> Und nein, ich lasse Mac OS X nicht aus dem Spiel, auch wenn
> Du hysterisch wirst. Denn die Systemschnittstellen von Linux
> und Darwin sind recht aehnlich. Es stellt kein prinzipielles
> Problem dar, Mac OS X-Binaries in einer Linux-Umgebung
> ablaufen zu lassen. Im Vergleich zu Wine/Winex oder Crossover
> ist das eher trivial.
sorry, aber auf welche aussagen stützt du dich?
osx ist un*x für die ppc architektur, die komplett andere
speicheradressierung fährt oder systemcalls aufruft als linux für
x86.
liegt aber in der natur der sache, ein formel 1 fahrzeug fährt
(wahrscheinlich) auch ned mit kerosin, sowohl der sprit von einem f1
monoposto, als auch der sprit einer 747 brennen. verstehst du?
desweiteren sind die nativen osx anwendungen für die aqua umgebung
geschrieben, und mir ist nicht bekannt, daß aqua irgendwie auf x
aufbaut.
für linux gibts aber kein aqua.
>
> > hier geht es um Linux-Anwendungen vs. Windows-Anwendungen.
>
> Du bist eben inkompetent. Aber mach Dir nicht in die Hose,
> niemand will Dir Deine Clickprollumgebung wegnehmen.
>
> a^2
*breitetdenmanteldesschweigensdarüber*
klaus