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Re: Auf dem Desktop-Markt hat Linux nichts zu suchen ! Die Linux-Lemminge … - Konsortium will Linux auf die Desktops b…

März 09th, 2008 | Category: Allgemein

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> > > sorry, aber auf welche aussagen stützt du dich?
> > > osx ist un*x für die ppc architektur, die komplett andere
> > > speicheradressierung fährt oder systemcalls aufruft als linux für
> > > x86.
> > Das ist klar. Ein Linux auf x86, Alpha, Sparc oder ZSeries kann
> > das natuerlich nicht, oder nur mit zusaetzlicher Emulation der
> > Hardware, oder fuer ein Mac OS X auf solchen Prozessorarchitekturen,
> > so etwas derartiges je existieren sollte.
> was eigentlich ein ziemlicher schwachsinn ist.
> klar, du kannst auch linux in einer windows vmware installieren, die
> geschwindigkeit ist jedoch eher zäh. und in dem falle der vmware wird
> die hw zum größten teil direkt addressiert!
Man sollte trennen: 1. eine ppc-Emulation auf Fremdprozessoren:
Das ist natuerlich bloss Spielerei oder eine hochspezialisierte
Sonderanwendung, nichts, um darauf noch Software zu emulieren.
2. Eine Systemlevelemulation auf demselben Prozessor wie vmware:
Das kann sinnvoll sein, gibt es aber derzeit fuer ppc nicht.
Hier wuerde das Mac OS X nicht “merken”, dass es unter einem
Hardwareemulator laeuft. Das ist natuerlich nur dann sinnvoll,
wenn man nicht die volle Leistung des gehosteten Betriebssystems
braucht (typischer Anwendungsfall: Steuerung von Netzwerk-
Sicherheitschecks unter Linux, Erfassen der Managementsummary
in MS-Office und Update des Projektplans in MS Project - da
braucht man nicht die volle Prozessorleistung des Notebooks
und muss nicht umbooten).
3. Ablaufumgebung fuer Binaries eines anderen Betriebssystems
auf demselben Prozessor. Sehr weit fortgeschritten ist da Wine
bzw. Winex, oder auch Crossover. Aehnlich gibt es Linux-Binary-
Ablaufumgebungen fuer *BSD, Solaris und AIX. Etwas derartiges
schwebte mir vor, zumal ich vor einigen Wochen mal wieder davon
las, dass geruechtweise bei Apple ueber Mac OS X fuer andere
Hardware (Itanium) nachgedacht werde.
> > > liegt aber in der natur der sache, ein formel 1 fahrzeug fährt
> > > (wahrscheinlich) auch ned mit kerosin, sowohl der sprit von einem f1
> > > monoposto, als auch der sprit einer 747 brennen. verstehst du?
> > Ich dachte, wir sollten keine Autovergleiche machen *g* ..
> egal, du kannst ppc und x86 mit ferrari oder lanz gleichsetzen.
> und nein, das ist keine wertung welche architektur besser ist!
Waere auch kein Problem. x86 ist eine ziemlich verhunzte und
verzopfte Architektur. Das weiss eigentlich jeder.
> > > desweiteren sind die nativen osx anwendungen für die aqua umgebung
> > > geschrieben, und mir ist nicht bekannt, daß aqua irgendwie auf x
> > > aufbaut.
> > > für linux gibts aber kein aqua.
> > Es gibt ein XFree fuer Mac OS X, und auch XDarwin was zeigt, dass
> > Integration der einen Oberflaeche in die andere kein prinzipielles
> > Problem ist (eher ein Lizenzproblem bei Aqua). Ich halte es aber
> > (nach ein paar Blicken in XFree) fuer alles andere als undenkbar,
> > Aqua-Controls in einer X-Umgebung abzufangen und zu behandeln.
> standard für grafische ausgabe bei osx ist aber nicht xdarwin und
> auch nicht xfree sondern eine proprietäre applikation, die nicht auf
> x aufsetzt.
Das bestreite ich ja nicht. Aber vom Aufbau her ist die graphische
Umgebung von Mac OS X der von Unix-Systemen viel verwandter als
die von W9x, NT/W2k bzw. DirectX. Trotzdem kann ich mit WineX
da erstaunlich viel machen. Und was in der einen Richtung geht,
naemlich XFree etc. ueber Aqua steuerbar zu machen, klappt meiner
Meinung nach prinzipiell auch in der Gegenrichtung.
> und linux/*bsd und andere unices machen grafik nun mal unter x
> deshalb bezweifle ich, daß du photoshop für mac unter linux starten
> kannst.
Ich habe nicht gemeint, dass das so ohne weiteres geht. Technisch
ist es jedoch nichts so extrem Schwieriges. Aber ich halte es bei
laengerem Nachdenken auch fuer nicht so wahrscheinlich, dass das
auf die Schnelle jemand probiert. So viele mit Linux auf PPC gibt
es wohl nicht, und Apple war schon immer ruckzuck mit einem Schwarm
Anwaelte zur Stelle, wenn sie ihre Exklusivitaet in Gefahr sahen.
> um nix anderes gehts
na gut.
a^2

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